In der Nacht auf Freitag ist bei einem Brandanschlag ein palästinensisches Kleinkind getötet und die Familie schwer verletzt worden. Angreifer waren laut der israelischen Armee Siedler. In hebräischen Buchstaben schmierten die Täter „Rache“ an die Hausmauer, bevor sie die Flucht ergriffen.

Gemäss Berichten israelischer Sicherheitsbehörden, sollen gegen vier Uhr morgens mehrere vermummte Männer in das Dorf Douma eingedrungen sein und Brandbomben in zwei Häuser geworfen haben. Das Dorf liegt wenige Kilometer von der jüdischen Siedlung Migdalim entfernt. Eines der beiden Häuser war leer, in dem anderen schlief die Familie Daoubasa.

Barbarischer Akt des Terrorismus
Der israelische Verteidigungsminister Moshe Yaalon verurteilte den Anschlag als einen „Terrorakt“. Israel werde alle Mittel ergreifen, um die Angreifer zur Verantwortung und Bestrafung zu ziehen, sagte Premierminister Benjamin Netanjahu in einer ersten Reaktion auf die Brandstiftung. Der Militärsprecher Peter Lerner nannte den Fall laut einer Mitteilung „einen barbarischen Akt des Terrorismus“ und man suche derzeit nach Verdächtigen.

Die Israelischen Streitkräfte bestätigen mittlerweile, dass es sich bei den verdächtigen Brandstiftern um „jüdische Extremisten“ handelt. Der Armeesprecher Motti Almoz sagte gegenüber den Medien, ein vergleichbar schwerer Vorfall sei in den vergangenen Jahren nicht vorgekommen. „Es ist ein schweres Verbrechen, und wir behandeln es als Terrorattacke.“

Quellen Agenturen/Israelische Sicherheitsbehörden

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