Neueinwanderer aus der Ukraine. Foto Internationale Christliche Botschaft Jerusalem ICEJ.
Neueinwanderer aus der Ukraine. Foto Internationale Christliche Botschaft Jerusalem ICEJ.
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Ungeachtet der Reiseverbote hat die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ) seit Februar Alijah-Flüge für 580 jüdische Einwanderer gesponsert.

Trotz weltweiter Reiseverbote aufgrund des Coronavirus Ausbruchs geht die Alija nach Israel zügig weiter; am frühen Montagmorgen sind weitere neun jüdische Einwanderer aus der Ukraine mit einem von der Jewish Agency for Israel arrangierten und von der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) gesponserten Flug auf dem Ben-Gurion International Airport angekommen. Die eingewanderten Familien haben sind mit weiteren 36 neu angekommenen russischsprachigen Juden in eine zweiwöchige Quarantänezeit in einem Hotel gegangen.

Obwohl in den letzten Monaten fast überall Flugverbote verhängt wurden, hat die ICEJ in Zusammenarbeit mit der Jewish Agency seit Februar 580 jüdische Neueinwanderer mittels Alijah nach Israel gebracht. Darunter waren 465 russischsprachige Juden, die aus verschiedenen Regionen der ehemaligen Sowjetrepubliken einreisten, sowie 115 äthiopische Juden, welche die Heimreise aus Addis Abeba antraten. Über 100 dieser Neuankömmlinge wurden aufgrund der COVID-19-Bedrohung sofort nach den Richtlinien des israelischen Gesundheitsministeriums in eine zweiwöchige Quarantäne begleitet.

Seit dem israelischen Regierungsbeschluss von 2015, die letzten Überreste dieser alten äthiopischen jüdischen Gemeinschaft nach Hause zu bringen, finanziert die ICEJ Flüge um die erneuerte äthiopische Alija voranzubringen.

Unterdessen wurden am 22. März 2020 mit einem Flug aus St. Petersburg 26 russisch-jüdische Olim/Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion durch die ICEJ nach Israel gebracht. Es handelte sich dabei um den 30. Jahrestag der erfolgreichen Rückführung von Juden aus der Sowjetunion, welche durch das finanzielle Engagement der ICEJ zur Finanzierung der Alija ermöglicht wird.

„Inmitten all der schlechten Nachrichten, die der Coronavirusausbruch hervorgebracht hat, ist eine der besten Nachrichten, dass die Juden immer noch den Heimweg nach Israel finden“, sagte ICEJ-Präsident Dr. Jürgen Bühler. „Wir sind begeistert, ein Teil dieses Kapitels in der heutigen Wiedervereinigung des jüdischen Volkes zu sein – obwohl eine Pandemie die Welt zum Stillstand brachte, kann sie die Juden nicht davon abhalten, nach Israel zurückzukehren.»

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