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Der linksextreme antisemitische Doppelmord in Washington D.C. – zwei israelische Botschaftsangestellte wurden von einem Täter erschossen, der rief: «Ich habe es für Gaza getan» – ist die logische Konsequenz eines internationalen Hass-Systems, das längst tief im Westen verankert ist. Und ja: Auch die Schweiz ist Teil davon.

Die beiden Opfer des Anschlags in Washington D.C. waren Yaron Lischinsky (30) und Sarah Lynn Milgrim (26). Beide engagierten sich für Israel – nicht nur politisch, sondern auch aus tiefem Glauben heraus. Yaron war im Umfeld einer internationalen christlichen Organisation aktiv, die sich der Unterstützung Israels und des jüdischen Volkes verschrieben hat. Er hatte gerade einen Verlobungsring gekauft – in Jerusalem wollte er Sarah einen Antrag machen. Dieses Verbrechen richtete sich gegen alle, die für die Wahrheit, für Israel und für das jüdische Volk einstehen.

Doch wer glaubt, das Problem sei auf die USA beschränkt, verkennt die Realität. Der Mörder mag in Washington D.C. geschossen haben – genährt wurde seine Tat durch ein internationales Netzwerk antizionistischer Agitation, ideologischer linksextremer Radikalisierung und politischer Duldung.

Der Täter Elias Rodriguez war aktiver Unterstützer der linksextremen «Party for Socialism and Liberation» (PSL), einer Organisation, die offen zur Gewalt gegen Israel aufruft, Hamas als legitime Widerstandsbewegung verherrlicht und Kontakte zur international als Terrororganisation eingestuften «Volksfront zur Befreiung Palästinas» (PFLP) pflegt, einer Gruppierung, die auch in der Schweiz Unterstützer hat.

Samidoun, Revolutionäre Kommunistische Partei, Volksfront zur Befreiung Palästinas, Revolutionärer Aufbau, Lotta, Revolutionäre Jugend, und wie sie alle heissen, diese Namen stehen nicht für «Aktivismus», sondern für die systematische Verbreitung von Israelhass und Antizionismus unter dem Deckmantel der «Palästina-Solidarität». Und diese Organisationen sind in der Schweiz aktiv – mit Wissen, Duldung und teilweise Unterstützung der linken Zivilgesellschaft und Teilen linker Parteien.

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Aufruf zur Solidarität mit Hamas, PFLP und anderen Terrororganisationen, welche als palästinensischer «Widerstand» bezeichnet werde. Foto Screenshot Instagram

Diese Normalisierung wird von einer linken Öffentlichkeit mitgetragen, die den antisemitischen Kern dieser Gruppen entweder ignoriert oder aktiv relativiert. Der Schulterschluss mit den Feinden Israels und damit des einzigen jüdischen Staates ist nicht mehr die Ausnahme, sondern der Normalfall.

Die ideologische Brandstiftung geschieht längst offen. Auf Demonstrationen in Zürich, Bern oder Basel wird zur «Intifada» aufgerufen und die Zerstörung Israels («From the river to the sea») gefordert.

Wer Terrorverherrlicher wie Mohammed Khatib auftreten lässt, wer linksextremen terrornahen Gruppierungen öffentlich Plattformen bietet, wer Antizionismus und Hass auf Israel aus falsch verstandener «Solidarität» relativiert, wer islamistische und linksextreme Netzwerke nicht konsequent unterbindet, der trägt Verantwortung. Auch in der Schweiz. Auch in Zürich. Auch in Bern. Auch in Basel.

Konsequentes Vorgehen gegen linke Helfershelfer von Terror, Antizionismus und Israelhass – oder Mittäterschaft beim nächsten Anschlag. Die Schweiz hat die Wahl. Washington hat aufgezeigt, wie es sonst endet.

4 Kommentare

  1. Die können demonstrieren soviel sie wollen. Was die Welt von denen hält, zeigen die vielen Punkte für Israel am ESC25.

  2. Ein Kommentar von mir an SRF, den ich gestern geschrieben habe. (Sorry für meine Schreibfehler hier. Ist wohl meiner Aufregung geschult und meiner grossen Empörung über das totale Versagen unserer Medien.

    „Es vergeht kaum ein Tag ohne solche negativ Meldungen aus Gaza bei denen es nur einen schuldigen gibt: Israel !!! Ihr seit so was von voreingenommen und verblendet gegenüber dem wahren Sachverhalt was in und um Gaza passiert. SRF ist zum unbestrittenen Sprachrohr der Hamas und all denjenigen geworden, die Israel lieber heute als morgen eliminieren würden. Ihr seit heuchlerisch und gleichzeitig verbreitet SRF eine Botschaft die eine Doppelmoral beinhaltet wie sie schlimmer nicht sein könnte. Kürzlich war auf eurem Sender eine Dok zu sehen über Judenhass und Antisemitismus. Kein Wort davon wie gross der Anteil daran ist, den SRF zu verantworten hat. Gestern wurden zwei junge Israeli in Washington bestialisch ermordet von einem links extremen Fanatiker, der „Free Palastine“ skandierte. Wenn SRF nicht endlich die anti israelische Berichterstattung einstellt, wird sich so etwas auch bei uns ereignen. Es ist nur eine Frage der Zeit. In keinem Bericht wird die israelische Sicht dargestellt. Weder die Botschafterin noch andere israelische Politiker oder Experten die eine differenziertere Sicht vertreten werden dabei berücksichtigt. Eine echte Schande für unser Land, 80 Jahre nach dem Holocaust !!! SRF trägt eine Mitverantwortung für den steigenden Judenhass in der Schweiz. Und dafür soll ich auch noch bezahlen !!!! Wenn ich könnte hätte ich euch schon längst gekündigt. Wenigstens wurdet ihr schon 2x wegen eurer schäbigen Berichterstattung zum Thema Nahost von der UBI dafür gerügt. Euch sollte man die finanziellen Mittel entziehen, damit diese skandalösen Beiträge endlich ein Ende haben. Es gäbe soviel mehr über Gaza zu berichten wenn man auch die „andere Seite“ zulassen würde. Material dazu gäbe es genug. Fakten bewusst weglassen oder vorenthalten spricht eine deutliche Sprache. So konnte ich auf eurem „Newsticker“ nie darüber lesen, dass eine schwangere jüdische Frau auf dem Weg ins Spital von einem pal. Terroristen kaltblütig in ihrem Auto erschossen wurde. Jüdisches Leben scheint wie so oft bei SRF weniger wert zu sein. Ein echter Skandal !!!

  3. Himmertraurig was da abgeht. Mit Worten kaum noch zu beschreiben. Mir ist aufgefallen, dass der der sog. Newsticker auf SRF kaum je eine Meldung korrigiert hat, wenn sie falsch war. Diese Eilmeldungen sind das wahre Gift der heutigen Medien. Die Menschen möchten sofort wissen was und wie etwas passiert ist. Israel hat darin keine Gelegenheit solche hasserfüllte und falschen Anschuldigungen zu korrigieren. Die Anklage ist raus und Israel ist schuld. So einfach geht das heute. Man muss sich nur mal die News von heute anschauen: „Palästinensische Behörde: Neun Geschwister bei Angriff getötet“ – Hilfsorganisation: Siedler greifen Beduinendörfer an – Palästinenser: Mindestens 21 Tote bei Angriffen Israels in Gaza – Ein Tagebuch aus der «Hölle auf Erden» – Siedler greifen palästinensisches Dorf im Westjordanland an…. und, und, und… Für SRF gibt es nur einen Schuldigen: Israel !!!

  4. Danke! Am Samstag gab es in Bern wüste Ausschreitungen dieser Leute und Polizisten wurden verletzt!

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