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Kuwaiti-Sportler verweigert Israeli Händedruck

Auswirkungen der medialen Hetze gegen Israel

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Foto Screenshot Youtube
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Zu welchen abartigen Verrenkungen die fortwährende weltweite Hetze gegen Israel führen kann, beweist ein Vorfall bei einem Jiu-Jitsu-Turnier am Sonntag im ölreichen Emirat Abu Dhabi. Der israelische Sportler Yoav Manor belegte bei dem renommierten Grand Slam Wettkampf den dritten Platz, er erreichte die Bronzemedaille. Der Kuwaiti Jessim Elhatem gewann das Turnier, verweigerte aber Manor den üblichen sportlichen Händedruck und das gemeinsame traditionelle Siegerfoto. Laut Aussage von Mitgliedern der israelischen Delegation, die in der Nähe standen, sagte der Kuwaiti zu Manor: „Ihr Israelis tötet Kinder“.

Wie irrational dieses Ereignis ist, beweisen folgende Tatsachen, die innerhalb der letzten Woche veröffentlicht wurden:

Israel lieferte an den Austragungsort des Jiu-Jitsu-Wettbewerbs sein erfolgreiches Flugabwehr-System Iron Dome inklusive israelisches Bedienungspersonal. Damit konnte der streng muslimische Staat, in den letzten Wochen Angriffsraketen aus dem Iran abwehren und viele Menschenleben vor Tod und Verletzung bewahren. Der Oberste Scheich in Abu Dhabi wird mit den Worten zitiert: das werden wir Israel nie vergessen. In die Geschichte wird die Erkenntnis eingehen: Juden haben Muslime vor Muslime geschützt. Vielleicht sogar den Jiu-Jistu-Sieger Jessim Elhatem am vergangenen Sonntag in Abu Dhabi.

Einen Tag nach dem Jiu-Jitsu-Turnier  hat der Botschafter muslimischen Staates Somaliland, Mohammed Hagi, seinen Dienst in Jerusalem angetreten. Er übergab dem israelischen Präsidenten Jizchak Herzog sein Beglaubigungsschreiben und sprach von einer „grossartigen Beziehung“ zwischen den Ländern. Was der Kuwaiti-Sportler nicht weiss, verdrängt oder noch nachlesen muss:

Somaliland ist neun Mal so gross wie Kuwait und der Wahlspruch des Landes lautet: „Es gibt keinen Gott ausser Gott und Mohammed ist der Gesandte Gottes“. Israel akzepiert jeden Andersgläubigen so wie es in seiner Unabhängigkeitserklärung aus dem Jahr 1948 geschrieben steht. „Wir wenden uns – selbst inmitten mörderischer Angriffe, denen wir seit Monaten ausgesetzt sind – an die in Israel lebenden Araber mit dem Aufruf, den Frieden zu wahren und sich aufgrund voller bürgerlicher Gleichberechtigung und entsprechender Vertretung in allen provisorischen und permanenten Organen des Staates an seinem Aufbau zu beteiligen.“

Eine Aussage, die der Kuwaiti-Sportler in seiner Heimat vergeblich suchen wird. Der Verdacht liegt nahe, dass er ein Opfer der fortwährenden weltweiten Gehirnwäsche der Politik der Vereinten Nationen, mehrerer EU-Länder und Massenmedien mit grosser Reichweite geworden ist.

Ein eklatantes Beispiel dafür hat die ARD-Korrespondentin Sophie von der Tann zum wiederholten Mal in der Tagesschau am 10.Mai abgeliefert. Ein Beispiel, das von Millionen Zuschauer im deutschsprachigen Raum gesehen wird und damit auch auf andere Kulturen ausstrahlt.

Die Korrespondentin, die seit Jahren in Tel Aviv lebt, müsste wissen, dass der Tod in Israel eine Tragödie ist, in Gaza ist er Strategie. Jeder getötete Soldat oder Zivilist in Israel löst eine Welle der Trauer aus. In den TV-Hauptnachrichten werden Fotos aus den glücklichen Tagen des Opfers gezeigt. Familienangehörige erzählen über seinen lobenswerten Charakter, seine Selbstlosigkeit im Umgang mit Freunden und welchen Beitrag er für das Land und die Gesellschaft geleistet hat.

In Gaza ist jeder arabisch-palästinensische Tote zentraler Teil einer politisch-medialen Strategie, Israel herabzuwürdigen, zu verunglimpfen. „Apartheid“ und „Genozid“ sind die Chiffren eines toxischen Systems, das sich immer mehr ausbreitet und offensichtlich den Sportler in Kuwait erreicht hat. Mitleid ist in Hamas-Gaza keine Währung.

Dieses Mal ist es die Familie von Munir Rajab Al Qushash, der von „unserem Kamerateam in Gaza“ sein Leid in die Kamera klagen darf. Auf dem Mikrophon steht BR, die Abkürzung für Bayerischer Rundfunk, aber der Zuschauer erfährt nicht, wer dieses Mikro hält und wer Munir für das Interview ausgesucht hat.

Zur Erinnerung: im Oktober 2025 wurde der 37-jährige „ZDF-Mitarbeiter“ Ahmed Asad Muhammad Abu Matar bei einem Angriff der israelischen Luftwaffe in Gaza getötet. Chefredakteurin Bettina Schausten gab Israel umgehend die Schuld. Kurz darauf stellte sich heraus, dass der „ZDF-Mitarbeiter“ der „Palestine Media Production (PMP)“ angehörte und ein Kommandeur der Hamas war. Der von Mainz entsandte ZDF-Korrespondent in Israel, der mit der PMP jahrelang kooperierte, berichtet noch immer. Eine Entschuldigung der Chefredakteurin ist bis heute nicht bekannt geworden.

Kein Zweifel, es gibt Leid in Gaza. Aber die Verantwortung dafür trägt das Terror-Netzwerk Iran-Hamas, das am 7. Oktober 2023 nach langer Vorbereitung Israel überfallen, 1200 Menschen massakriert, Frauen vergewaltigt hat und die deutsch-israelische Hamas-Geisel Shiri Bibas und ihre Kleinkinder Kfir (neun Monate) und Ariel (4 Jahre) ermordeten. Seither wiederholen die Terroristen regelmässig: wir tun es wieder. Kein Wort über das Naheliegende: Blutvergiessen und Leid würden morgen ein Ende haben, wenn Hamas heute seine Waffen niederlegen würde. Israel ist an einer Übernahme des Gazastreifens nicht interessiert. Zwei Millionen Sozialhilfe-Empfänger sind keine Bereicherung für den Judenstaat. Vorrangiges Ziel: von Gaza darf keine Gefahr mehr ausgehen.

Trotzdem sagt der Sportler aus Kuwait für alle hörbar: „Wenn ihr (Israel) es ins Finale geschafft hättet, wäre ich nicht zu euch gekommen, um gegen euch anzutreten.“

Woody Allen, einer der erfolgreichsten Regisseure und Filmemacher der Nachkriegszeit, US-Amerikaner und Jude, inzwischen 90 Jahre, hat auf den weitverbreiteten Israel-Hass dieser Tage eine typische Woody-Allen Antwort abgeliefert: …. wenn morgen wieder jemand mit Schreien über den Tod der Zionisten vor eine Synagoge zieht, werde ich hinausgehen. Nicht, weil ich mutig bin. Ich bin der Mensch, der einmal bei einer Blutabnahme ohnmächtig geworden ist. Sondern weil Juden schon zu oft gehofft haben, dass Wahnsinn von selbst verschwindet. Das tut er nie. Er zieht nur einen (Sport)Anzug an, geht auf die Universität und eröffnet einen TikTok-Account.

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