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Mahmud hat ein grundlegendes Problem: er will Israel partout nicht als jüdischen Staat anerkennen. Dafür ist er sogar bereit, jegliche Aussicht auf Frieden aufzugeben. Mit dieser Haltung weicht er von seinem Vorgänger Yassir Arafat ab. Doch gleichzeitig hat Abbas keine Bedenken, den zukünftigen Staat Palästina als religiös zu definieren. Die Verfassung Palästinas, in der das palästinensische Grundgesetz verankert ist, verkündet unmissverständlich, dass der „Islam die offizielle Religion in Palästina“ ist und dass „die Grundsätze der islamischen Scharia die wichtigste Quelle der Gesetzgebung“ sind. Scheinheiligkeit? Oder ist Abbas Unnachgiebigkeit Israel als jüdischer Staat anzuerkennen weniger Grundsatz als Vorwand?

1 KOMMENTAR

  1. Jetzt geht's ans Eingemachte! Israel definiert sich selber nun einmal als "jüdischen Staat", das ist die Raison d'Etre seiner Existenz! Abbas möchte – jedenfalls gegen aussen – einen palästinensischen Staat auf dem gesamtpalästinensischen Territorium errichten und votiert für eine "gerechte Zweistaatenlösung"! Aber eben, er will Israel nicht als "jüdischen Staat" wahrnehmen. Und da geht die Rechnung nun einmal nicht auf!

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