Der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden, Generalmajor Mohammad Ali Jafari, hat am Donnerstag damit gedroht, dass jeder zukünftige Krieg in der Region zur Vernichtung Israels führen wird.

 

„Jeder neue Krieg wird zur Ausrottung des zionistischen Regimes führen“, sagte Jafari auf einer Pressekonferenz in Teheran, laut der halboffiziellen iranischen Nachrichtenagentur Fars.

Er sagte weiter, Israel habe bereits „einen Teil der Macht der Widerstandsfront während der 33-Tage- und 22-Tage-Kriege gesehen und heute, dass sich die grosse Widerstandsfront gebildet hat“ und bezog sich dabei auf den Zweiten Libanonkrieg 2006 und die Operation Cast Lead 2008-2009.

„Das Schicksal der Widerstandsfront ist miteinander verwoben und sie alle stehen vereint, und wenn Israel einen Teil davon angreift, wird die andere Komponente der Front helfen“, fügte er hinzu, so eine Übersetzung auf der Fars-Website.

Bei der Pressekonferenz lehnte Jafari auch die Entwaffnung der Hisbollah-Terrorgruppe im Libanon ab, wie sie in den vergangenen Tagen von Saudi-Arabien gefordert worden war.

„Die Hisbollah muss bewaffnet sein, um gegen den Feind der libanesischen Nation, der Israel ist, zu kämpfen. Natürlich sollten sie die besten Waffen haben, um die Sicherheit des Libanon zu schützen. Diese Frage ist nicht verhandelbar „, sagte Jafari.

„krebsartigen Tumor Israel bekämpfen“

Ebenfalls am Donnerstag forderte der Oberste Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, die muslimische Welt auf, den „krebsartigen Tumor“ Israel zu bekämpfen.

„Heute ist das Thema Palästina das Hauptproblem unter der muslimischen Welt, da es ein islamisches Land ist, das usurpiert und zu einem Mittel gemacht wurde, die Sicherheit mehrerer Länder in der Region zu sabotieren“, twitterte Khamenei. „Dieser krebsartige Tumor [zionistisches Regime] sollte bekämpft werden.“

Die Äusserungen der Iraner kamen, als der libanesische Premierminister Saad Hariri nach Beirut zurückkehrte und seinen Rücktritt überraschend zurückzog. Hariri hatte aus Saudi-Arabien angekündigt, dass er am 4. November zurücktreten werde, wobei er Ängste um sein Leben und den wachsenden Einfluss der Hisbollah und ihres Mäzens, des Iran, anführte.

Nach seiner Rückkehr betonte Hariri seine Unterstützung für eine Rückkehr zur offiziellen Politik des Libanon der „Loslösung“ von „den Kriegen, äusseren Konflikten und regionalen Streitigkeiten“ – eine pointierte Erklärung für die Hisbollah.

Irans Führer fordern routinemässig den Untergang Israels. Der Iran finanziert, trainiert und bewaffnet Terrorgruppen in Gaza, im Westjordanland und im Libanon. Laut dem Leiter des israelischen Militärgeheimdiensts Generalmajor Hertzi Halevi unterstützt der Iran die Hisbollah mit $75 Millionen im Jahr, die Hamas mit 50 Millionen und den Islamischen Jihad mit ca. $70 Millionen.

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  • Fredy Mäder

    Und dennoch kein Stress in Israel. Erinnern sich wohl viele an Hesekiel 38 und 39
    Schade für das Iranische Volk

  • nussknacker56

    @ Assem Harb
    Wenn Sie sich für Terrorismus interessieren, werfen Sie einen Blick auf die Stadt Bir al-Abd im Sinai. Hier können Sie studieren, was Ihre Glaubensbrüder anrichten und – in Gestalt der Hisbollah – weiterhin anzurichten gedenken. Statt dessen schwafeln Sie vom „zionischte Regime“, das angeblich für „Destabilisierung seiner Nachbarländer und Terrorismus“ steht.

    Doch wer dem iranischen Henker-/Mullah-Regime nach dem Mund redet, dessen Hauptexportprodukt Terrorismus ist, hat sich ohnehin entlarvt als jemand, der wie gewohnt von den drängenden Problemen in der islamischen Welt ablenken will. Das alles nutzt nur den Tätern und nie den Opfern.

    • Assem Harb

      Das Spiel Täter und Opfer sollten wir sein lassen. Sie als Israeli sollten der Wahrheit ins Auge schauen. Die Hisbollah und der Iran erzeugt Schweißperlen auf ihrer Stirn. Hören Sie auf „nicht Juden“ als Menschen zu respektieren so wie das hier in Deutschland vorgelebt wird. Die Menschen sehen in Netanjahu/zionistische Regime den Unterdrücker der Neuzeit der bekämpft werden muss und das spricht der Generalmajor Jafari an. Wenn Sie ein Problem mit der Weltanschauung haben, sollte Sie mal Ihre Ideologie hinterfragen.

      • nussknacker56

        Assem Harb, Ihre Eltern wären sicher beschämt, wenn sie wüssten, wie wenig ihr Sohn anderen Menschen Respekt erweist. Umso mehr gilt dies, als Sie anscheinend die Gastfreundschaft meines Landes genießen, sich dieser aber in keiner Weise als würdig erweisen. Entweder lernen Sie, Ihren Hass zu erkennen und zu bekämpfen oder – wenn Sie dazu zu bequem sind – Sie sind wenigstens so konsequent und kehren dahin zurück, wo Sie diesen Hass mitgebracht haben.

        • Assem Harb

          Ich habe keinen Hass auf andere, wenn man in Deutschland geboren ist, lernt man automatisch das Leben miteinander. Und mein Religion verbietet Hass gegen meine Mitmenschen. Das ist für sie ein Fremdwort. Ich bin gegen Unterdrückung und Terror und werde meine Stimme gegen Israel erheben, da Sie die Menschlichkeit verloren haben.

          • nussknacker56

            Assem Harb, Sie schreiben davon, keinen Hass auf andere zu haben. Leider habe ich einen ganz anderen Eindruck. Sie applaudieren bei den Vernichtungsfantasien eines vom iranischen Mullahregime eingesetzten Armeeführers. Das ist purer Hass – nochmals die Frage, woher haben Sie den? Wer hat Sie damit vergiftet?

            „…wenn man in Deutschland geboren ist, lernt man automatisch das Leben miteinander.“ Das ist ein großer Irrtum. Dafür müssen Sie schon selbst etwas tun, z.B. die Frage stellen, warum so viele Muslime durch die Hand von anderen Muslimen sterben. Ich sehe in islamischen Ländern sehr viel Hass: gegen sogenannte „Ungläubige“, gegen Minderheiten, gegen säkular eingestellte Bürger. Ich sehe sehr viel Verachtung: gegen Frauen, gegen ein freies Miteinander, gegen eine demokratische und freie Gesellschaft.

            Ich erkenne, dass die islamische Welt den Hass auf Juden und vor allem auf Israel pflegt um nicht den allgegenwärtigen Hass im eigenen Land zu erkennen und gegen diesen anzugehen. Stattdessen ist man immer auf der Suche nach Sündenböcken und man ist sehr beleidigt, wenn darauf hingewiesen wird.

            Denken Sie darüber nach, Assem. Ich will nicht, dass Sie Ihren Hass in meinem Land ebenfalls verbreiten – und das tun Sie, wie man an Ihren Beiträgen sieht.

            Wenn Sie mir nochmals antworten wollen, dann versuchen Sie bitte, ohne Schlagwörter und Parolen auszukommen. Ansonsten werde ich unsere Unterhaltung nicht weiter fortführen.

  • Assem Harb

    Starke Worte vom Generalmajor Jafari ! Die Lage im Nahen Osten hat sich zu gunsten Irans und der Hisbollah entwickelt. Man muss das Kind beim Namen nennen und das tut Jafari zu recht. Wer Unterdrückung, Folter, Mord und Terror an den palastinensärn praktitziert, hat es nicht anders verdient. Die Juden tun heute das selbe was Ihnen im 2 Weltkrieg widerfahren ist. VERFOLGUNG UND MORD. Keine Toleranz mit seinen Mitmenschen. Sogar Juden aus Eritrea werden diskriminiert und sollen abegeschoben. Das zionischte Regime steht nicht für Frieden im Nahen Osten nur für Destabilisierung seiner Nachbarländer und Terrorismus. Deshalb sollte Sie sich nicht wundern wenn man mit Widerstand konfrontiert wird !

    • Fredy Mäder

      Dir und allen Muslimischen und antizionistischen Staaten wird der Judenhass selber schaden, das Blatt hat sich gewendet

  • nussknacker56

    Es geht in obigem Beitrag um die neuerliche Vernichtungsdrohung des iranischen Mullahregimes gegen Israel. Auch jemand wie Rainer Moeller, der sich diesen religiösen Fanatikern als Flüstertüte andient, sollte annähernd in der Lage sein, sich am Thema zu orientieren. Der springende Punkt ist, dass die Mullahs nicht die geringsten Skrupel hätten, ihre Drohungen wahr zu machen, wenn sie es denn könnten. Umgekehrt könnte Israel sehr wohl entsprechend reagieren. Daran denkt dort aber niemand: Man sieht das unterdrückte iranische Volk nicht als Feind.

    Das ist einer der Unterschiede zwischen Zivilisation und Barbarei.

  • Rainer Moeller

    Da der israelische Staat immer weiter auf palästinensisches Gebiet ausgreift – anstelle sich wie ein normaler Staat mit einem begrenzten Staatsgebiet zu begnügen -, ist das Adjektiv „krebsartig“ sehr glücklich gewählt. Ansonsten würde ich mich auf die Übersetzung nicht verlassen.