Der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden Mohammad Ali Jafari, rechts neben Ayatollah Sayyed Ali Khamenei. Foto Unknown - http://farsi.khamenei.ir/photo-album?id=36469#i, CC BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=59145847
Der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden Mohammad Ali Jafari, rechts neben Ayatollah Sayyed Ali Khamenei. Foto Unknown - http://farsi.khamenei.ir/photo-album?id=36469#i, CC BY 4.0, Link

Der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden, Generalmajor Mohammad Ali Jafari, hat am Donnerstag damit gedroht, dass jeder zukünftige Krieg in der Region zur Vernichtung Israels führen wird.

 

„Jeder neue Krieg wird zur Ausrottung des zionistischen Regimes führen“, sagte Jafari auf einer Pressekonferenz in Teheran, laut der halboffiziellen iranischen Nachrichtenagentur Fars.

Er sagte weiter, Israel habe bereits „einen Teil der Macht der Widerstandsfront während der 33-Tage- und 22-Tage-Kriege gesehen und heute, dass sich die grosse Widerstandsfront gebildet hat“ und bezog sich dabei auf den Zweiten Libanonkrieg 2006 und die Operation Cast Lead 2008-2009.

„Das Schicksal der Widerstandsfront ist miteinander verwoben und sie alle stehen vereint, und wenn Israel einen Teil davon angreift, wird die andere Komponente der Front helfen“, fügte er hinzu, so eine Übersetzung auf der Fars-Website.

Bei der Pressekonferenz lehnte Jafari auch die Entwaffnung der Hisbollah-Terrorgruppe im Libanon ab, wie sie in den vergangenen Tagen von Saudi-Arabien gefordert worden war.

„Die Hisbollah muss bewaffnet sein, um gegen den Feind der libanesischen Nation, der Israel ist, zu kämpfen. Natürlich sollten sie die besten Waffen haben, um die Sicherheit des Libanon zu schützen. Diese Frage ist nicht verhandelbar „, sagte Jafari.

„krebsartigen Tumor Israel bekämpfen“

Ebenfalls am Donnerstag forderte der Oberste Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, die muslimische Welt auf, den „krebsartigen Tumor“ Israel zu bekämpfen.

„Heute ist das Thema Palästina das Hauptproblem unter der muslimischen Welt, da es ein islamisches Land ist, das usurpiert und zu einem Mittel gemacht wurde, die Sicherheit mehrerer Länder in der Region zu sabotieren“, twitterte Khamenei. „Dieser krebsartige Tumor [zionistisches Regime] sollte bekämpft werden.“

Die Äusserungen der Iraner kamen, als der libanesische Premierminister Saad Hariri nach Beirut zurückkehrte und seinen Rücktritt überraschend zurückzog. Hariri hatte aus Saudi-Arabien angekündigt, dass er am 4. November zurücktreten werde, wobei er Ängste um sein Leben und den wachsenden Einfluss der Hisbollah und ihres Mäzens, des Iran, anführte.

Nach seiner Rückkehr betonte Hariri seine Unterstützung für eine Rückkehr zur offiziellen Politik des Libanon der „Loslösung“ von „den Kriegen, äusseren Konflikten und regionalen Streitigkeiten“ – eine pointierte Erklärung für die Hisbollah.

Irans Führer fordern routinemässig den Untergang Israels. Der Iran finanziert, trainiert und bewaffnet Terrorgruppen in Gaza, im Westjordanland und im Libanon. Laut dem Leiter des israelischen Militärgeheimdiensts Generalmajor Hertzi Halevi unterstützt der Iran die Hisbollah mit $75 Millionen im Jahr, die Hamas mit 50 Millionen und den Islamischen Jihad mit ca. $70 Millionen.

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