
⚡ Meldung des Tages
Israel und USA intensivieren Luftangriffe auf den Iran – Houthis eröffnen neue Front
Die israelische Luftwaffe hat eine weitere umfassende Angriffswelle gegen iranische Regime-Infrastruktur durchgeführt. Laut IDF wurden Produktionsanlagen für ballistische Raketen, Lagerstätten und Kommandozentralen im Herzen Teherans getroffen. Gleichzeitig haben die jemenitischen Houthis erstmals seit Kriegsbeginn Raketen auf Israel abgefeuert und damit eine neue Front eröffnet. Beide Geschosse wurden abgefangen. Der Konflikt tritt damit in seinen 30. Tag ein, während die diplomatischen Bemühungen um eine Waffenruhe intensiviert werden.
Militär & Sicherheit
Militär · Iran-Krieg
IDF-Soldat bei Kämpfen im Südlibanon gefallen
Sgt. Moshe Yitzhak HaCohen Katz (22) vom 890. Bataillon der Fallschirmjäger-Brigade wurde bei Gefechten im Südlibanon getötet. Drei weitere Soldaten wurden mittelschwer verletzt und in ein Spital eingeliefert. Katz stammte aus New Haven, Connecticut. Seit Beginn der israelischen Bodenoperation im Südlibanon sind damit fünf Soldaten gefallen.
Militär · Neue Front
Houthis greifen Israel erstmals mit Raketen an
Die vom Iran unterstützten jemenitischen Houthi-Rebellen haben innerhalb von weniger als 24 Stunden zwei Raketen- und Drohnenangriffe auf Israel durchgeführt. Es handelt sich um den ersten direkten Angriff der Houthis seit Beginn des Iran-Kriegs. Beide Geschosse wurden laut israelischen Sicherheitsbehörden abgefangen, Verletzte oder Schäden gab es nicht. Die Houthis kündigten an, die «Widerstandsfronten» weiterhin zu unterstützen.
Militär · Spezialeinheit
IDF-Eliteeinheit führt grenzüberschreitende Operation von Syrien nach Libanon
Reservisten der Alpinisten-Einheit der IDF haben eine seltene grenzüberschreitende Operation vom syrischen Hermon in den Südlibanon durchgeführt. Die Soldaten durchquerten komplexes Gebirgsterrain mit Schnee und drangen in das Gebiet von Mount Dov ein, um Aufklärung zu betreiben und terroristische Infrastruktur der Hisbollah zu lokalisieren.
Sicherheit · Heimatfront
19 Verletzte bei iranischem Raketeneinschlag nahe Beit Schemesch
Bei einem iranischen Raketenangriff auf Zentralisrael wurden mindestens 19 Personen nahe Beit Schemesch verletzt. In Moschaw Eschtaol wurden rund zehn Wohnhäuser und eine Synagoge beschädigt, Dutzende Autos wurden zerstört. In Savyon bei Tel Aviv schlug eine nicht explodierte Streumunition in ein Wohnhaus ein. Auch in Eilat wurden zwei Einschläge gemeldet.
Militär · Westjordanland
IDF-Grossoperation im Westjordanland: 80 Festnahmen, Waffen und Drohnen beschlagnahmt
Die IDF hat im Westjordanland umfangreiche Operationen durchgeführt. 80 Gesuchte und 40 Aufhetzer wurden festgenommen, darunter Bombenbauer und Raketenwerfer. Es wurden M4- und M16-Gewehre, über 100 Drohnen sowie mehr als 100’000 Schekel für terroristische Zwecke beschlagnahmt. Die Armee verlegte Kampfeinheiten von der Nordfront, um die Gewalt einzudämmen.
International & Diplomatie
Diplomatie · Friedensbemühungen
Islamabad-Gipfel: Vier Staaten beraten über Ende des Nahostkriegs
Die Aussenminister Saudi-Arabiens, der Türkei, Ägyptens und Pakistans treffen sich am Sonntag und Montag in Islamabad, um über eine Deeskalation im Nahen Osten zu beraten. Pakistan hat sich als Vermittler zwischen den USA und dem Iran positioniert. Der Iran hat über Islamabad eine Antwort auf Trumps 15-Punkte-Friedensplan übermittelt. Die Diplomaten werden auch den pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif treffen.
Diplomatie · US-Vermittlung
US-Gesandter Witkoff erwartet Treffen mit Iran «diese Woche»
US-Sondergesandter Steve Witkoff hat erklärt, er erwarte noch in dieser Woche Gespräche mit dem Iran und warte auf Teherans Antwort zum 15-Punkte-Friedensplan. Witkoff sieht «starke Anzeichen», dass der Iran erkennen werde, keine Alternative zum US-Waffenstillstandsangebot zu haben. Der Plan sieht unter anderem Sanktionserleichterungen gegen den Abbau angereicherten Urans und eine Reduzierung des Raketenprogramms vor.
Drohung · IRGC
Revolutionsgarden drohen mit Angriffen auf US-Universitäten im Nahen Osten
Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) haben gedroht, amerikanische und israelische Universitäten im Nahen Osten anzugreifen. Hintergrund sind angebliche US-israelische Angriffe auf zwei iranische Universitäten. Das IRGC forderte die US-Regierung auf, die Bombardierung bis Montag 12 Uhr Teheraner Zeit offiziell zu verurteilen. Betroffen wären unter anderem Campusse von Texas A&M und Northwestern in Katar sowie der NYU in den Emiraten.
Heimatfront & Gesellschaft
Sicherheit · Diaspora
London verstärkt Polizeischutz für jüdische Gemeinden vor Pessach
Die Metropolitan Police in London hat sämtliche Urlaube für zwei Wochen gestrichen und eine Sonderoperation zum Schutz der jüdischen Gemeinde während des bevorstehenden Pessach-Festes gestartet. Die Schichten wurden von acht auf zwölf Stunden verlängert. Über 260 zusätzliche Beamte, viele mit Tasern bewaffnet, patrouillieren in Vierteln mit grossen jüdischen Gemeinden.
Innenpolitik
Innenpolitik · Haushalt
Entscheidungsnacht: Knesset stimmt über Staatshaushalt 2026 ab
Die Knesset wird in der Nacht von Sonntag auf Montag die entscheidende Schlussabstimmung über den Staatshaushalt 2026 durchführen – nur Stunden vor dem gesetzlichen Fristablauf am 31. März. Scheitert die Abstimmung, wird das Parlament automatisch aufgelöst und Neuwahlen werden ausgelöst. Premierminister Netanyahu konnte die ultraorthodoxen Koalitionspartner mit Zugeständnissen bei Budgetforderungen an Bord halten, nachdem das umstrittene Haredi-Wehrdienstgesetz vorerst vertagt wurde.
Wirtschaft & Innovation
Luftfahrt · Wiederaufnahme
easyJet nimmt Flüge nach Israel wieder auf
Die britische Billigfluggesellschaft easyJet hat nach langer Unterbrechung am heutigen 29. März den Flugbetrieb nach Israel wieder aufgenommen. Zunächst werden Verbindungen von London Luton, Amsterdam und Mailand Malpensa nach Tel Aviv bedient. Weitere europäische Städte sollen ab der Wintersaison 2026 folgen. Die Airline hatte ihre Israel-Flüge seit 2023 wiederholt ausgesetzt.
Innovation · Investition
Israel investiert 450 Millionen Dollar in Hightech-Risikokapital
Über das Programm «Yozma 2.0» der israelischen Innovationsbehörde wurden im vergangenen Jahr rund 450 Millionen Dollar in israelische Venture-Capital-Fonds investiert. Das Programm umfasst zwei Stossrichtungen: die Förderung lokaler institutioneller Investoren und Direktinvestitionen in Deeptech-Fonds. Israel gilt als fünftgrösster Startup-Standort der Welt – nach San Francisco, New York, London und Boston.























Wenn es weiterhin so gut läuft für die USA, kann sich die Kommunistische Partei Chinas ihre Erwartung abschminken, demnächst an die Stelle der USA als führende Weltmacht zu treten. Zumindest für die nächsten fünfzig Jahre. Vielleicht aber hat sich bis dahin China zivilisiert und demokratisiert, so dass eine Pax Sinica anstelle der Pax Americana keine Schreckensvorstellung mehr ist.