Ran Gvili kehrte gestern nach Israel zurück. Einen Tag vor dem Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Nicht lebend, sondern als Leichnam. 843 Tage nach dem 7. Oktober. Als letzte noch in Gaza festgehaltene israelische Geisel.
Dieser zeitliche Abstand scheint auf den ersten Blick ein seltsamer Zufall zu sein. Bei näherer Betrachtung ist er jedoch ein Hinweis. Ein Hinweis auf Mut und auf Feigheit, auf ritualisierte Floskeln und auf doppelte Standards.
Ran Gvili fiel, weil er trotz eines gebrochenen Arms und mehrerer Schussverletzungen weiter gegen Hamas-Terroristen kämpfte. Er kämpfte, um andere Juden zu schützen. Nach seinem Tod wurde sein Körper von den Tätern verschleppt, mehrfach umgebettet und über Monate hinweg als Druckmittel missbraucht. Das ist Terrorismus in seiner reinsten Form und die bewusste Entmenschlichung jüdischen Lebens.
Heute, am Holocaust-Gedenktag, werden weltweit Reden gehalten. Es gibt Ansprachen, Kranzniederlegungen und wohlformulierte Erklärungen. Die Welt schweigt nicht. Sie redet, senkt den Kopf. Als Ran Gvili hingegen gestern zurückkam, war es still. Es gab keinen Aufschrei, keine Trauer der internationalen Öffentlichkeit.
Dabei fehlte es in den vergangenen drei Jahren keineswegs an Lärm. Teile der politischen Linken, grüne Parteien, Gewerkschaften, linksextreme Gruppierungen und islamistische Netzwerke organisierten Flottillen, unterstützten Boykottaufrufe, legitimierten Demonstrationen und reichten politische Vorstösse gegen Israel am laufenden Band ein. Der öffentliche Raum wurde mit antiisraelischen Parolen beschmiert, israelische Unternehmen und solche mit Beziehungen zu Israel angegriffen. Medienformate, Nachrichtensendungen und Social-Media-Beiträge übernahmen ungeprüft Hamas-Zahlen und -Narrative. All dies geschah im Namen eines angeblichen «Genozids in Gaza» – mit maximaler moralischer Selbstgewissheit und begleitet von Bildern und Begriffen, die bewusst Assoziationen zur Schoah herstellten und sie damit zugleich relativierten.
Zur gleichen Zeit zeigt sich eine andere Realität. Im Iran wurden innerhalb weniger Tage Tausende Menschen von ihrem eigenen Regime getötet – auf offener Strasse, in Gefängnissen, durch staatliche Gewalt. Ohne Israel, ohne Gaza. Und so blieb es aus denselben politischen Milieus auffallend still. Keine Flottillen, keine Dringlichkeitsappelle, keine empörten Resolutionen. Die Lauten wurden plötzlich kleinlaut.
Das Muster ist offensichtlich. Es geht nicht um Menschenrechte. Es geht um Israel, um den Zionismus – und letztlich um Juden.
Israel ist der einzige Staat, bei dem selbst die Entführung und Ermordung von über tausend Juden nicht als absolut verwerflich gilt, sondern relativiert wird. Mit Sätzen wie, das sei «nicht aus dem Nichts» gekommen oder es habe «doch auch vorher etwas gegeben». Israel ist der einzige Staat, bei dem Terrororganisationen verharmlost werden, solange sich ihr Hass gegen Juden richtet. Und Israel ist der einzige Staat, dessen Selbstverteidigung selbst am Holocaust-Gedenktag noch delegitimiert wird.
Dass Ran Gvili am 26. Januar und nicht am Holocaust-Gedenktag selbst nach Israel zurückkehrte, ist kein Zufall. Der 27. Januar erlaubt ritualisierte Erinnerung, wohlformulierte Reden und folgenlose Bekenntnisse. Die Rückkehr einer ermordeten israelischen Geisel konfrontiert hingegen mit der Gegenwart – mit politischer Verantwortung, mit moralischem Versagen und mit der Frage, wer in den letzten Jahren geschwiegen, relativiert oder weggesehen hat.
Mit der Rückkehr von Ran Gvili gibt es keine israelischen Geiseln mehr in Gaza. Das ist kein Verdienst der Schweiz, Deutschlands oder der internationalen Gemeinschaft. Sie ist das Ergebnis israelischer Entschlossenheit, vieler Opfer und auch der politischen Führung. Und sie ist das Ergebnis des Einsatzes von vielen Menschen, die täglich für Israel einstehen.
Möge die Erinnerung an Ran Gvili ein Segen sein.

























Aus diesem Grund steht Europa da wo es jetzt steht, nämlich kurz vor dem Abgrund, dem Kollaps der europäischen Staaten. Immer und immer wieder hat man alleine auf Israel eingedroschen, nur darum weil sich das jüdische Volk im Staat Israel es sich nicht gefallen liess noch einmal abgeschlachtet zu werden !!! Ich muss es so deutlich sagen, denn in vielen Köpfen geistert diese „alte Vorstellung“ noch herum, dass sich Juden gefälligst nicht erfolgreich wehren sollen. Nun haben wir die Quittung dafür bekommen für jahrzehnte langes ignorieren der islamistischen Gefahr in Europa. Immer noch beschreitet die EU den gleichen Weg, indem sie eine Beschwichtigungspolitik gegenüber Terrororganisationen oder Staaten wie Syrien betreibt. Dort werden nämlich von Regierungstruppen gegenwärtig sowohl Kurden als auch Jesiden zu tausenden massakriert. Und wieder hofiert man einem Islamisten und ehemaligen IS Terroristen anstatt die Kurden bei ihren Kampf für einen längst fälligen eigenen Staat zu unterstützen. Aber nein, lieber den sog. Palästinensern Milliarden in den A… stopfen als Israel bei seinem Kampf gegen den Terror zu unterstützen !!! Diese feige Politik wird sich tausendfach rächen an einem Europa , das auf dem besten Weg ist sich selbst aufzugeben. Quo vadis EU ???
Am Israel chai !!!