In der Weihnachtssaison 2025 dominierte in der Berichterstattung aus Bethlehem erneut ein Bild: nicht die klassische Krippe, sondern „Jesus in den Trümmern“. Das Neugeborene liegt auf einem Haufen zerbrochenen Betons, in ein palästinensisches Kufiya-Tuch gehüllt. Die Installation in der Evangelisch-Lutherischen Weihnachtskirche in Bethlehem, erstmals 2023 gezeigt, hat sich inzwischen zu einem globalen Symbol entwickelt – und tauchte Ende 2025 nicht nur in Bethlehems eigenen Gottesdiensten auf, sondern auch bei „Christ in the Rubble“-Andachten in London, in Erwachsenenbildungsreihen der St. Andrew’s Episcopal Church in Birmingham (Alabama) sowie in Nachrichtenfotos und Social-Media-Posts rund um den Globus.
Im Dezember 2025 berichtete eine Recherche, dass führende lutherische Kirchenleute das Hamas-Massaker vom 7. Oktober weiterhin als irgendwie nachvollziehbar oder gar gerechtfertigt beschrieben – ein Befund, der ernste Fragen nach Antisemitismus und den Belastungen für das jüdisch-christliche Verhältnis aufwarf. Dieselben Akteure spielen eine zentrale Rolle bei der Verbreitung des Narrativs „Jesus in den Trümmern“.
Im Mittelpunkt steht der Bethlehemer Pastor Munther Isaac. Was als lokale Protestkrippe begann, ist zur Marke geworden. Seine ursprüngliche Predigt „Christ in the Rubble“ – mit dem Satz, wenn Jesus heute geboren würde, käme er „unter den Trümmern von Gaza“ zur Welt – ging 2023 viral und wurde seither vielfach wiederholt. Isaac verbreitet sie als Symbol für „Weihnachten im Krieg“. Er liefert dabei nicht nur ein „starkes Bild“, sondern auch die fertige Deutung: Jesus würde unter den Ruinen liegen, die nach israelischen Luftangriffen zurückbleiben.
Das Bild ist so konstruiert, dass es den Betrachter – gläubig oder nicht – direkt in die Magengrube trifft. Mitgefühl mit Zivilisten, vor allem mit Kindern, ist selbstverständlich; Empathie an sich ist nicht das Problem. Gefährlich wird es, wenn Anteilnahme zur Beweisführung wird. Die Trümmer werden zum theologischen Standortmarker: Nicht mehr die Frage nach Wahrheit, sondern die Wucht des Bildes entscheidet, „wo Christus heute sei“, und die Weihnachtsgeschichte wird symbolisch aus ihrem jüdischen Kontext in Judäa herausgerissen und nach Gaza verlegt – so, als läge das „eigentliche Bethlehem“ nicht mehr in der Geburtskirche von Bethlehem, sondern dort, wo die Zerstörung am grössten ist. In diesem Moment passieren zwei Verschiebungen: Jesu jüdische Identität wird unsichtbar gemacht, und Israel wird als herodesartige Täterrolle in die Erzählung hineingeschoben. Das Bild argumentiert nicht, es überrollt. Wer nach Ursachen, Akteuren oder Taktiken fragt, wirkt sofort, als stelle er sich „gegen das Kind“. Und genau deshalb ist das Motiv so wirkungsvoll – weil das Baby auf der Bühne nicht irgendein Kind ist, sondern das Christkind, das nun in direkter Gegenüberstellung zu den Juden positioniert wird.
Isaacs Buch Christ in the Rubble: Faith, the Bible, and the Genocide in Gaza, erschienen im März 2025, insistiert darauf, dass man den 7. Oktober nicht „isoliert“ verurteilen dürfe. Das Massaker wird in eine weit ausholende Erzählung von „75 Jahren Unterdrückung“ und einer erdrückenden „Belagerung“ eingebettet, die palästinensische Gewalt nahezu unausweichlich erscheinen lässt. In Interviews und Predigten argumentiert Isaac, Kritiker palästinensischer Gewalt müssten erst „in unseren Schuhen gehen“ – erst dann könnten sie verstehen, warum Palästinenser getan hätten, was sie getan haben.
Internationale Medien präsentieren Isaac dennoch überwiegend als etwas anderes: als milden Weihnachtspfarrer aus Jesu Heimatstadt, als moralische Stimme, die unter den Folgen israelischer Politik leidet. Grosse Medienhäuser zeigen seine Trümmerkrippe als Symbol palästinensischen Leidens, unterschlagen aber seine Predigt vom 8. Oktober 2023, in der er sich weigerte, das Massaker als Terrorismus zu bezeichnen und es stattdessen als Verkörperung von Ungerechtigkeit deutete – ebenso wie seine spätere Behauptung, Aussenstehende müssten sich zuerst den palästinensischen Narrativ zu eigen machen, bevor sie die Gewalt verurteilen dürften.

Vor diesem Hintergrund lohnt die Frage: Wie funktioniert dieses Bild theologisch und politisch – und warum gleitet es so leicht in alte antijüdische Denkmuster hinein?
Wie das Bild funktioniert
Propaganda braucht oft keine Theorie – ein einziges starkes Motiv genügt, wenn es sofort verstanden und massenhaft geteilt werden kann. Das Kind in den Trümmern ist dafür ein ideales Trägermedium: Man sieht das Kind, man sieht die Ruinen – und soll ohne weitere Fragen einen Schuldigen erkennen. Man muss nicht wissen, was am 7. Oktober 2023 geschah, wer den Krieg begonnen hat oder wie er geführt wird.
Damit diese Erzählung funktioniert, muss der entscheidende Akteur aus der Szene herausgeschnitten werden: Hamas – als handelnde Kriegspartei und nicht als diffuse „Verzweiflung“. Entweder taucht Hamas im Bild überhaupt nicht auf, oder sie wird zur sentimentalen Figur „des verzweifelten Palästinensers“, der angeblich „keine Wahl“ hatte.
Die Realität des Gaza-Krieges besteht hingegen genau in dem, was diese Bilder ausblenden wollen: brutale urbane Gefechte, ein weit verzweigtes Tunnelsystem und die bewusste Verschmelzung von militärischem und zivilem Raum. Bewaffnete Zellen und Infrastruktur werden gezielt in Wohngebiete hineingeschoben. Stadtviertel, Moscheen, Schulen und Krankenhäuser dienen als Deckung für Kommandozentralen, Waffen- und Munitionslager, Raketenabschussrampen und logistische Knotenpunkte; humanitäre Einrichtungen und zivile Konvois werden missbraucht, um Kämpfer und Material zu verlegen, und Tunnel verlaufen direkt unter Wohnhäusern.
Zivilisten werden so zu menschlichen Schutzschilden – nicht als bedauerliche „Kollateralschäden“, sondern als bewusst eingesetzte Strategie. Das Ergebnis ist tragisch vorhersehbar: Wenn mitten in der dichtesten Bebauung gekämpft wird, lassen sich zivile Opfer nicht vollständig verhindern.
Der Zynismus besteht darin, dass diese zivilen Verluste nichts sind, was Hamas zu minimieren versucht. Im Gegenteil: Je mehr Leid und Trümmerbilder um die Welt gehen, desto mehr Propaganda lässt sich gegen Israel erzeugen. Der jüdische Staat gerät in ein moralisches Dilemma. Greift die IDF eine in einem Wohnblock verschanzte Hamas-Zelle an, steigt das Risiko ziviler Opfer; greift sie nicht an, bleibt diese Zelle frei, das nächste Massaker oder die nächste Raketensalve auf Israelis vorzubereiten. Hamas setzt gezielt auf diese „Doppelfalle“ – und verkauft anschliessend in beiden Fällen denselben Slogan: „Israel tut das absichtlich“, während Kontext und eigene Verantwortung ausgeblendet werden.
Vor diesem Hintergrund wird „Jesus in den Trümmern“ zum moralischen Kurzschluss: Kontext wird abgekoppelt, Handlungsträger verschwinden, und die Verantwortung landet bei genau einem Adressaten – dem jüdischen Staat.
Vom Kirchhof auf die Konferenzbühne
Der Umgang westlicher Medien mit Munther Isaac hängt auch mit den Netzwerken zusammen, in denen er sich bewegt. Er ist nicht nur Gemeindepfarrer; er sitzt im Vorstand von Kairos Palestine, einer 2009 gegründeten Bewegung, deren Gründungsdokument wegen antijüdischer Theologie und „Ersatztheologie“ (Supersessionismus – die Idee, die Kirche habe Israel in Gottes Plan abgelöst) breit kritisiert wurde. Die Erste Intifada, eine Phase mit zahlreichen Angriffen auf israelische Zivilisten, wird dort weitgehend als friedlicher „Aufstand“ beschrieben, und Israels Krieg in Gaza als „Genozid“ etikettiert.
Gleichzeitig ist Isaac eine der prägenden Figuren der Konferenz „Christ at the Checkpoint“ (CATC) in Bethlehem, die 2010 vom Bethlehem Bible College ins Leben gerufen wurde und alle zwei Jahre als Pilgerziel für westliche Evangelikale dient. Offiziell gibt sich CATC als Forum für „Gerechtigkeit und Frieden“, das fragt, was Jesus „am Checkpoint“ tun würde. In der Praxis vertritt die Konferenz eine ausgeprägt palästinensisch-nationalistische Theologie: Israel wird als rassistischer, kolonialer Unterdrücker gerahmt, jüdische historische und religiöse Bindungen an das Land werden relativiert, und BDS-Strategien werden mit Sympathie oder offener Unterstützung behandelt. Frühere Konferenzen umfassten Exkursionen entlang der Sicherheitsbarriere und in jüdische Viertel von Hebron, die ausdrücklich dazu dienten, Israel als Apartheidregime zu inszenieren, und griffen klassische Motive der Ersatztheologie wieder auf, in denen die Kirche als „wahres Israel“ erscheint und der moderne jüdische Staat als theologischer Irrtum oder gar Affront gegen Gott.
Das ist kein Randphänomen: Berichten zufolge erhalten Organisatoren und Partnergruppen finanzielle Unterstützung von europäischen und nordamerikanischen Kirchen sowie aus staatlichen Quellen (u. a. aus den USA, Grossbritannien und den Niederlanden). Westliche Steuerzahler und Kirchenmitglieder finanzieren so – oft unwissentlich – eine gut ausgestattete Infrastruktur, die religiöse Sprache nutzt, um eine stark einseitige Deutung des Konflikts zu verbreiten, und die christliche Unterstützung für den jüdischen Staat systematisch untergräbt.
Der Satz „Wenn Jesus heute geboren würde, würde er unter den Trümmern geboren“ steht nicht für sich. Er knüpft an eine ältere Bildtradition an, die seit Jahren durch westliche Kirchen- und Aktivistenmilieus wandert: „Maria und Josef an der Mauer“. Das Motiv zeigt die beiden auf dem Weg nach Bethlehem als Opfer einer israelischen Sperranlage – festgehalten, kontrolliert, bisweilen mit Drohkulisse. Die Botschaft ist immer dieselbe: Israel verhindere die Geburt Christi oder dränge sie an den Rand – „an die Mauer“.
Damit diese Dramaturgie funktioniert, werden zwei Realitäten systematisch ausgeblendet. Die erste betrifft die Heilige Familie selbst. In den Evangelien sind Maria, Josef und Jesus nicht beliebig austauschbare Figuren, sondern unmissverständlich in jüdischen Bezügen verankert: Josef wird als Nachkomme Davids markiert; Bethlehem erscheint als Davids Stadt; die Beschneidung am achten Tag und die spätere Darstellung im Jerusalemer Tempel folgen jüdischer Praxis. Die Weihnachtsgeschichte spielt innerhalb einer jüdischen Welt unter römischer Herrschaft.
Sobald man die Szene in die Gegenwart überträgt, kippt auch die Geografie. Nazareth liegt heute in Israel. Bethlehem liegt in Judäa in einem Gebiet, das nach den Oslo-Regelungen als Area A gilt und in dem die Palästinensische Autonomiebehörde die zivile Verwaltung und Sicherheitszuständigkeit trägt. An den Zufahrten wird israelischen Staatsbürgern ausdrücklich signalisiert, dass das Betreten nicht vorgesehen ist und ein erhebliches Risiko birgt; die Warnung speist sich aus konkreten Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte. Für ein jüdisches Paar aus Nazareth wäre die zentrale Frage daher nicht, ob man „am Checkpoint aufgehalten“ wird, sondern ob man sich in bestimmten Zonen überhaupt gefahrlos bewegen kann.
Die zweite Ausblendung betrifft die Entstehung der Sperranlage. In Kampagnentexten erscheint sie oft als zeitloses Emblem der Unterdrückung, losgelöst von Auslösern und Sicherheitslage. Tatsächlich wurde sie in den frühen 2000er Jahren errichtet – als Reaktion auf die Zweite Intifada (2000–2005), eine palästinensische Terror- und Gewaltkampagne mit Selbstmordanschlägen, Schussattentaten und Bombenattacken, die gezielt israelische Zivilisten traf. In dieser Zeit wurden Busse, Cafés und Hotels angegriffen, die Opferzahlen stiegen auf Hunderte, schliesslich rund tausend Tote. Mit dem Ausbau ab 2002 sank die Zahl erfolgreicher Angriffe aus den fertiggestellten Abschnitten deutlich. Unabhängig davon, wie man die Massnahme politisch bewertet: Ihre unmittelbare Funktion war, Angreifer am Eindringen in israelische Städte zu hindern – und so weitere Anschläge zu verhindern.
Genau dieses Drehbuch wird im Gaza-Krieg nur umdekoriert. Aus der Barriere wird der Bombentrichter, aus „an der Mauer“ wird „unter den Trümmern“ – doch die Rollen bleiben verteilt: Israel erscheint als Täter, der Kinder tötet; das „palästinensische“ Christkind bündelt Leid und moralische Unschuld zu einem einzigen Urteilssymbol.
Herodes kehrt zurück
Historisch war Herodes der Grosse weit komplexer als der eindimensionale Bösewicht aus Krippenspielen: ein römischer Klientelkönig, dessen umfangreiche Bauprojekte und Rolle bei der Stabilisierung Judäas manche Historiker und Archäologen heute teilweise „rehabilitieren“ – und der womöglich nie ein buchstäbliches Massaker an Kindern in Bethlehem angeordnet hat. Der jüdische Historiker Flavius Josephus, der Herodes’ Verfehlungen sonst gerne aufzählt, erwähnt ein solches Ereignis nicht; viele Bibelwissenschaftler sehen die Erzählung bei Matthäus daher eher als theologische Komposition, denn als historische Reportage.
Im christlichen Gedächtnis aber hat Herodes vor allem als paranoider Herrscher überlebt, der vor einem Kind Angst hat und mit dem „Kindermord in Bethlehem“ reagiert – dem archetypischen Kindermörder von Bethlehem, an den alljährlich im Fest der „Unschuldigen Kinder“ erinnert wird. Wer seinen Namen ins Spiel bringt, ruft ein moralisches Symbol wach, keine neutrale historische Randnotiz.
Wenn heutige Aktivisten und Prediger dieses Bild nun implizit oder explizit auf Israel projizieren und dabei suggerieren, der jüdische Staat, nicht Rom oder ein modernes Regime, sei der „eigentliche Herodes“ unserer Zeit, dann geht es nicht mehr um nüchterne politische Kritik. Es wird einer der stärksten Archetypen der christlichen Tradition aktiviert – und direkt auf Juden gerichtet.
Der Slogan „Israel tötet Kinder“, der fast reflexhaft fällt, sobald von Gaza die Rede ist, drückt genau diesen Knopf. Der tragische Tod von Kindern wird in eine Intentionsanklage verwandelt: als würden palästinensische Kinder bewusst und systematisch „wie unter Herodes“ ermordet. Das Ergebnis ist nicht Aufklärung, sondern Dämonisierung. Israel wird in die Rolle des biblischen Kindermörders gedrängt; Palästinenser in die Rolle makelloser, christusgleicher Opfer. Ein Staat, dem symbolisch Herodes’ Rolle zugeschrieben wurde, bekommt dann gesagt, er habe keinerlei legitimes Recht auf Selbstverteidigung – denn ein „Kindermörder“ könne, so die Logik, keinen Anspruch auf Selbstschutz geltend machen.
Dieses Framing liegt gefährlich nah an alten europäischen antisemitischen Archetypen, in denen Juden über Jahrhunderte als grundsätzlich unmoralisch dargestellt wurden – bis hin zur Ritualmordlegende, der Lüge, Juden würden christliche Kinder zu „rituellen“ Zwecken töten. Heute spricht kaum jemand von „Ritualmord“, dafür von „Kolonialstaat“, „Apartheid“ oder „Genozid“. Doch die zugrundeliegende Logik ähnelt sich beunruhigend: Der Jude – diesmal in Gestalt des jüdischen Staates – erscheint als jemand, der Kindern gewissermassen von Natur aus schadet.
„Jesus in den Trümmern“ berührt zudem eine tiefere religiöse Schicht. Es belebt ein altes Muster, in dem Juden erneut als Feinde Jesu gezeichnet werden – als „Christusmörder“, als diejenigen, die „gegen Christus“ stehen. Dieses Muster hatte verheerende Folgen in der europäischen Geschichte – von Pogromen bis zu Theologien der Verachtung – und genau dieses versuchten Kirchen im 20. Jahrhundert zu korrigieren. Die Erklärung Nostra aetate des Zweiten Vatikanischen Konzils von 1965 wies ausdrücklich die Vorstellung einer kollektiven jüdischen Schuld am Tod Jesu zurück – jenes Denkmuster, das den religiösen Antisemitismus über Jahrhunderte genährt hatte.
Moderne Kampagnen sagen nicht mehr plump „die Juden haben Christus getötet“. Sie arbeiten mit Bildern und Andeutungen. Indem sie die Geburtsszene in eine Ruine von Gaza verlegen, die jüdische Identität der Heiligen Familie ausblenden und den jüdischen Staat als herodesartigen Kindermörder inszenieren, schmuggeln sie eine alte Anklage in eine neue Bildsprache. Was wie ein Ruf nach Gerechtigkeit aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als moderne Weihnachtsverpackung für sehr alten Antisemitismus.
Eine andere, ehrlichere Weihnachtsperspektive
Nichts davon heisst, Christen sollten das Leid in Gaza ignorieren. Im Gegenteil: Reifer Glaube hält den Schmerz aller Zivilisten aus – in Gaza wie in Israel, ob Muslime, Christen oder Juden – und widersteht der Versuchung einfacher Propagandanarrative.
Mit Blick auf 2026 bleibt die Frage, ob Kirchen aus dieser Saison lernen: weniger „palästinensisch“ gebrandete Bildsprache und recycelte antijüdische Tropen, mehr historische und moralische Präzision. Dazu gehört die Erinnerung, dass Jesus – würde er heute geboren – ein Jude wäre, und dass Israelis wie Palästinenser, einschliesslich der Kinder in Gaza, leiden – nicht wegen israelischer Blutlust, sondern weil Hamas ihre Kriegsinfrastruktur unter Häusern, Schulen, Kliniken und Kirchen verankert und auf Bilder toter Kinder als Waffe setzt.
Diese Ehrlichkeit müsste auch fragen, warum europäische Institutionen und Kirchen Strukturen finanzieren, die solche Realitäten ausblenden und theologische Muster reaktivieren, die das Christentum im 20. Jahrhundert ausdrücklich verwarf. Solidarität mit Palästinensern verlangt nicht, Juden erneut zu den Schurken der Weihnachtsgeschichte zu machen.
„Jesus in den Trümmern“ kann ein Gebet sein – ein Schrei aus den Ruinen. Wird es zum politischen Logo, das Hamas aus dem Bild löscht, Israel als vorsätzlichen Kindermörder brandmarkt und das Drama „Juden gegen Christus“ neu auflegt, ist es keine Theologie mehr, sondern Propaganda – eine Grenze, die Christen nicht überschreiten sollten.
























In Wien gibt es eine Ausstellung über Weihnachten dort hängten sie an der Stelle von Jesus einen Frosch an ein Kreuz und die Mutter Gottes Maria wird als Transperson dargestellt.
Ich hasse die linke Ideologie Abgrund tief aber beim Islam betreiben sie Appeasement und wollen uns den Islam erklären.
Der Islam ist das neue goldene Kalb um das sie tanzen.