Hamburg: Ausstellung zu jüdischen Stars im deutschen Sport

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Eine Wanderausstellung zu jüdischen Stars im deutschen Sport ist am Freitag in Hamburg eröffnet worden. Sie ist bis zum 17. Mai auf dem Joseph-Carlebach-Platz, dem Standort der früheren Bornplatz-Synagoge, zu sehen, wie die Sportbehörde der Stadt am Freitag mitteilte. Überlebensgrosse Silhouetten erinnerten an 17 herausragende deutsch-jüdische Sportler, die als Nationalspieler, Welt- und Europameister, Olympiasieger und Rekordhalter zu den gefeierten Idolen ihrer Zeit zählten.

„Die Ausstellung ist Mahnung und zugleich Aufforderung, die verbindende und integrative Kraft des Sports für uns als Gesellschaft noch stärker zu nutzen – über alle Unterschiede hinweg“, sagte Hamburgs Sportsenator Andy Grote (SPD). Sie setze ein Zeichen der Erinnerung und der Würdigung für die erfolgreichen Frauen und Männer, die aufgrund ihrer jüdischen Herkunft zu Lebzeiten nie den Respekt erfahren haben, den sie verdient hätten.

Die Schau unter dem Titel „Zwischen Erfolg und Verfolgung. Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“ ist mit deutschen und englischen Texten versehen und über QR-Codes mit einer Online-Ausstellung verknüpft. Sie ist ganztägig zugänglich, der Eintritt ist frei. Die Präsentation feierte 2015 auf dem Gelände des Berliner Olympiastadions Premiere und war seither unter anderem in Frankfurt, Leipzig und Dortmund zu sehen. Sie wird vom Zentrum deutsche Sportgeschichte und den Universitäten Potsdam und Hannover verantwortet.

KNA/mal/jsw/joh

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