Die «Nachrichten» vom 10. Juli 2025 um 17 Uhr auf SRF1 mit Nahost-Redaktorin Susanne Brunner stehen exemplarisch für die antiisraelische Tendenzberichterstattung bei SRF. Unter dem Deckmantel der nüchternen Auslandberichterstattung werden einseitige Narrative, unausgewogene Formulierungen und gezielte Auslassungen transportiert – auf Kosten Israels und zulasten der Öffentlichkeit.
von Hanspeter Büchi
Hier der Auszug der Sendung:
Radiosprecher Roger Brändlin:
«Die humanitäre Situation im Gazastreifen soll besser werden. Darauf haben sich die EU und Israel geeinigt. Schon in den kommenden Tagen sollen diverse Massnahmen umgesetzt werden, teilte die EU-Aussenbeauftragte Kaja Kallas mit. Unsere Auslandexpertin in der Nahostredaktion Susanne Brunner erklärt, was sich bei der Verteilung von Lebensmitteln und Hilfsgütern denn nun konkret ändern soll.»
Susanne Brunner:
«Israel will nun offenbar die wichtigen jordanischen und ägyptischen Routen öffnen, über die – vor der Totalblockade – Hilfslieferungen in den Gazastreifen gelangten. Bis jetzt waren das in den letzten Wochen vor allem Hilfsgüter über einen einzigen Grenzübergang. Weiter will Israel mehr Lastwagen durchlassen, Bäckereien und öffentliche Küchen sollen Lebensmittel verteilen dürfen. Hilfswerke sollen wieder Treibstoff bekommen und Helferinnen und Helfer sollen besser geschützt werden. Reparaturen an der Infrastruktur, wie der Stromversorgung, erleichtert werden. Was unklar bleibt, ist, wer die Hilfe verteilt. Es scheint so, dass immer noch die umstrittene Gaza Humanitarian Foundation das machen wird.»
Radiosprecher Roger Brändlin:
«Eine grundlegende Verbesserung der Situation für die Menschen im Gazastreifen sei durch diese Massnahmen nicht zu erwarten.»
Susanne Brunner:
«Substanziell sicher nicht. Die Menschen leiden seit 1¾ Jahren unter Dauerbombardierung, Vertreibung, mehrfacher Vertreibung, einer fast total zerstörten Infrastruktur – heisst: kaum sauberes Trinkwasser, kaum sanitäre Anlagen, Mangelernährung, Krankheiten und Verletzungen. Nur ein paar Lastwagen mehr werden daran nicht viel ändern…»
Was das Publikum nicht erfährt
«Totalblockade»
Israel hatte bis Ende Waffenstillstand massive Mengen an Hilfsgütern in den Gazastreifen passieren lassen, die bis Juli hätten reichen sollen. Vieles wurde von der Hamas gestohlen, die sich damit Geldmittel beschaffte. Gemäss Art. 23 der IV. Genfer Konvention sind in einem solchen Fall Hilfslieferungen einzustellen, dies auch, wenn nicht kontrolliert werden kann, ob die Begünstigten die Güter auch wirklich erhalten. Israel war daher mit seinem Stopp im Recht.
«Helferinnen und Helfer sollen wieder besser geschützt werden»
Geschützt vor wem Frau Brunner? Im Klartext natürlich vor der Hamas – nicht, wie indirekt suggeriert, vor israelischen Soldaten. Wo bleiben die Hinweise auf die Drohungen und den Terror seitens der Hamas gegen die palästinensische Bevölkerung, um zu verhindern, dass diese die GHF-Verteilzentren nutzt?
«Verteilung immer noch durch die umstrittene Gaza Humanitarian Foundation»
Was Israel tut oder nicht tut, wird notorisch kritisiert. Kein Wort von Brunner über das Versagen der bisher verantwortlichen Hilfswerke, kein Wort, dass die Hamas Hilfsgüter geraubt hat und damit Handel treibt. Kein Wort, dass die GHF inzwischen Millionen Mahlzeiten verteilt hat. Die GHF wird systematisch diskreditiert, weil sie nicht zur antiisraelischen Seite gehört, zu all denen, die Israel permanent kritisieren.
«Die Menschen leiden unter Dauerbombardierung»
Das militärische Vorgehen Israels gegen die Hamas – es hat ein Recht zur Selbstverteidigung – nach dem unbeschreiblich grausamen Massaker gegen Männer, Frauen und Kinder war zu erwarten. Jedermann ist bekannt, dass sich die Terroristen – die feige nicht in Uniform kämpfen – sich unter die Zivilbevölkerung mischen, diese als Schutzschild missbrauchen. Dass die Hamas damit bewusst Opfer unter der eigenen Bevölkerung provoziert, ja will, um mit Hilfe der Medien bei Menschen Hass gegen Israel zu verbreiten. Israel bombardiert nicht die Zivilbevölkerung, sondern militärische Ziele. Dazu gehören auch öffentliche Gebäude, die von der Hamas bewusst genutzt werden und damit ihren Schutzstatus verlieren.
«Vertreibung, mehrfache Vertreibung»
Dass die IDF, um die Zivilbevölkerung zu schonen, diese aus Zonen, in denen Kämpfe gegen die Hamas anstehen, wegweist, wird Israel – wie alles – zur Last gelegt. Es ist Krieg. Im zweiten Weltkrieg haben die Alliierten deutsche Städte zu Schutt und Asche bombardiert. Die Bomberkommandos alarmierten die Zivilbevölkerung nicht, damit diese sich vorher in Sicherheit bringen konnte. Radio Beromünster dürfte das Vorgehen der Alliierten damals wohl kaum ohne Ende kritisiert haben, auch gab es kaum öffentliche Kundgebungen gegen die Alliierten. Warum immer die Juden? Woher kommt diese Israelphobie – die Fortsetzung von 2000 Jahren Judenverfolgung?
«Einer fast zerstörten Infrastruktur»

In den Bildern oben sieht man Berlin 1945, nicht Gaza….damals wegen Hitler und den Nationalsozialisten; ähnliche Bilder aus Gaza gehen auf das Konto der Hamas, was die Medien zu vergessen scheinen.
«Mangelernährung»
Schon 2024 gab es die dauernd thematisierte Hungersnot nicht, sie gibt es auch jetzt nicht. Diese Lüge wird systematisch unter Zuhilfenahme «passender» Aussagen von Palästinensern verbreitet, oder es sind Hilfswerke, die Israel seit Jahren diskreditieren, selbst Ärzte ohne Grenzen. Gerade im Gazakrieg zeigt sich die Macht der Bilder und deren manipulativer Einsatz.
Vor Ende Waffenstillstand liess die Organisation COGAT, welche wie erwähnt die Transporte in den Gazastreifen kontrolliert, massive Mengen an Hilfsgütern in den Streifen, die bis Juli 25 ausgereicht hätten – nicht berücksichtigend die Raubzüge der Hamas, die eigentlich deswegen nie kritisiert wird. Die inzwischen aktive Organisation GHF verteilt Millionen Mahlzeiten. Mangelernährung deckt sich nicht mit den gut ernährt wirkenden Palästinenser, die für die Medien bereitwillig ihre leeren Essgefässe präsentieren.
«Krankheiten und Verletzungen»
Gemäss den Oslo-Abkommen ist die Palästinensische Autonomiebehörde für die Gesundheit zuständig. Im vorliegenden Fall ist es die Gesundheitsbehörde der Hamas, die bereitwillig Lügen über Tote verbreitet, die wiederum von den Medien ebenso bereitwillig publiziert werden.
«Nur ein paar Lastwagen werden daran nicht viel ändern»
Aber sagte Susanne Brunner nicht gerade «Es sollen mehr Lastwagen via Israel in den Gazastreifen gelangen, neu auch wieder via Ägypten und Jordanien»? Sie hat offenbar ein Problem damit, wenn sich im Gazastreifen gewisse Dinge verbessern würden, dies erst noch mit einer Organisation, hinter der Israel und die USA stehen und nicht die bisherigen Versager, die internationalen Organisationen.
Laut SRF-Statistik erreicht Radio SRF 1 rund 1,7 Millionen Zuhörer. Die Wirkung dieser einseitigen und manipulativen Berichterstattung ist deshalb epidemischer Natur. Die Sendung von Susanne Brunner eignet sich als Schulungsbeispiel für «manipulative Israel-Berichterstattung» im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
























Unterdessen kann ich mir es nur noch so erklären, dass SRF der Quatar- Korruption anheim gefallen sein muss. Wer steckt noch dahinter, es muss um Geld gehen, viel Geld.
SRF ist mit seiner skandalösen und vorallem voreingenommenen Berichterstattung zum Thema Nahost der Steigbügelhalter des Antisemitismus und Judenhasses in der Schweiz. Kein Medium hat mehr Gewicht und Einfluss in unserem Land. Trotz vielen Warnungen und Appellen von namhaften Persönlichkeiten macht SRF ohne eine Korrektur weiter mit ihrer fragwürdigen Nahostberichterstattung. Das TV mit den Sendungen Tagesschau und 10vor10 tun im Gleichschritt dass, was Radio SRF1 macht, munter auf Israel einschlagen als gäbe es keine anderen Konflikte und Kriege weltweit. Ich frage mich echt, ob dies kein Tatbestand ist wenn man ohne Einsicht und trotz erdrückender Faktenlage, um SRF vor Gericht zu ziehen? Ich frage mich auch weshalb eigentlich niemand auf jüdischer Seite etwas dagegen tut um all dem endlich Einhalt zu gebieten !!! Es kann doch nicht sein, dass wir praktisch jeden Tag von Brunner und Co (Anita Bünter und Jonas Bischoff auf SRF TV sind oft noch schlimmer in ihrer Inkompetenz und berichten meist nicht einmal aus Israel direkt !!! ) gehirnwascht werden mit anti-israelischen Berichten die voll sind von Unwahrheiten, ja sogar Lügen !!!
Hanspeter Büchi hat mit seiner Einschätzung recht nur sollte man endlich Nägel mit Köpfen machen und SRF in irgend einer Form den Riegel schieben damit sie in ihrer Ausübung der Hamas Verherrlichung und ständigen Verunglimpfung der israelischen Armee gestoppt werden !!!
Frau Susanne Brunner ist schon seit Jahren besessen gegen Israel. Übrigens, SRF begeht, durch ihre Verbreitung der Zahlen von Toten und Verletzten, die kritiklos von Hamas übernommen werden, Straftat, weil Hamas in der Schweiz offiziell als Terrororganisation gilt.
Kann man solchen Personen nicht die tatsächliche Schilderung der Ereignisse zukommen lassen? Bitten Sie doch um ein Interview mit diesem Sender. Ihr konsistenter Bericht ist überzeugend. Klären Sie doch das Publikum auf. Ich schreibe meiner Tageszeitung, Tenor wie der SFR, Leserbriefe um die Berichte geradezurücken. Gerne auch mit beigelegten Kopien Z.B. Ihrer aufklärenden Artikel. Ich bin nicht mehr bereit Bias und Lügen oder einfach hetzerische Dummheit, für mein Geld zu akzeptieren. Bürger nehmt nicht alles hin!!
Die Israelphobie von Srf / Brunner scheint wirklich unheilbar. Nicht mal die drohende, finanzielle „Zwangstherapie“ dient als Augenöffner.
Ich stimme Frau Bisang voll bei. Es ist ein Unrecht, das hier auf einem öffentlichen, von uns finanzierten, Sender passiert und es wird von Politik, Gesellschaft so hingenommen. Nichts von neutraler, faktischer Berichterstattung. Die Schürung des Antisemitismus wird der Allerhöchste nicht so hinnehmen!
Der SFR1 scheint bei den hassverbreitenden Nachrichten gegen Israel nicht besser zu sein wie die Öffentlich Rechtlichen Sender in Deutschland. Von einem schweizer Sender sollte man besseres erwarten.
Danke für den informativen und guten Artikel.
Bin so froh, dass es Audiatur -online gibt.
Wie lange muss das Fernsehpublikum diese völlig unfähige, lügenhafte Frau Brunner noch ertragen? Diese Person schürt mit ihrer völlig einseitigen Berichterstattung den Antisemitismus!
Ist das die Aufgabe von SRF?