Rückschlag für Hamas und Hisbollah: Sudan wird ihre Büros schliessen

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Die sudanesische Übergangsregierung wird bald die Büros der Hamas und der Hisbollah im Land schliessen, um sich von der Liste der Terroristen unterstützenden Länder der USA zu streichen, berichteten verschiedene Medien am Montag unter Berufung auf eine sudanesische Quelle.

Anfang Dezember vereinbarten die USA und der Sudan, nach mehr als zwei Jahrzehnten wieder mit dem Austausch von Botschaftern zu beginnen. Die Beziehungen zwischen den USA und Sudan haben sich verbessert, seit das sudanesische Volk die Diktatur des ehemaligen Präsidenten Omar al-Bashir gestürzt hat.

„Dieser Schritt beweist einmal mehr die Stärke von Trumps Wirtschaftssanktionen“, sagte ein Beamter aus Gaza gegenüber der Nachrichtenagentur TPS und fügte hinzu, dass „die Überraschung Hamas-Führer Ismail Haniyah mitten in einer Runde politischer Besuche, die Ägypten, die Türkei und Katar umfassten, erwischt“.

In den letzten Jahren musste die Hamas ihre Büros in mehrere Länder verlegen, nachdem sie aus Syrien vertrieben wurde und nachdem auch Katar die Anwesenheit eingeschränkt hatte, was dazu führte, dass Hamas-Chef Khaled Mashal das Land verlassen musste.

Saudi-Arabien hat eine harte Politik gegenüber der Hamas eingeschlagen und hält Dutzende seiner Angehörigen wegen Terrorismusfinanzierung in Gefängnissen fest.

Die Hamas hat ihren Sitz heute hauptsächlich im Libanon. Ihre Bemühungen sich in syrischen Damaskus niederzulassen sind bisher gescheitert.

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1 KOMMENTAR

  1. Das ist eine gute Nachricht.

    Vorausgesetzt, es hängt kein Schild an den ,Büros‘ wie z.B.:
    „Geschlossen. Bitte benutzen Sie den Hintereingang.“

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