Foto Esty Dziubov/TPS
Foto Esty Dziubov/TPS

Eine Gruppe von Christen aus Deutschland brachte eine lebensgroße 120 kg schwere Menora-Nachbildung nach Jerusalem, dem Ort des Tempels, aus dem das Original vor 2.000 Jahren entwendet wurde.

 

Der siebenarmige Leuchter wurde von einer Delegation von Rom aus über den Seeweg nach Jerusalem gebracht, um sie dort dem jüdischen Volk feierlich zu übergeben.

Auf dem Titusbogen in Rom ist der römische Siegeszug nach der Zerstörung des Jerusalemer Tempels im Jahr 70 n. Chr. dokumentiert. Der Bogen zeigt jüdische Sklaven, die einige der heiligen Tempelartefakte tragen, einschließlich der siebenarmigen Menora.

Zwei Jahre Arbeit und 120.000 Euro an privaten Spenden gipfelten in einer bewegenden Feier, die am Montag in der italienischen Synagoge Jerusalems stattfand.

„Wir kommen mit dem wenigen was wir haben, einem gebrochenen Herzen und einer zerbrochenen, verwitterten Menora, wie sie im Titusbogen durch das Relief dargestellt wird“, so ein Sprecher der Gruppe und stellte fest, dass das Projekt ein symbolischer Akt der Buße für Jahrtausende christlicher Verfolgung gegen die Juden war.

„Die Menora ist ein Symbol der Hoffnung, dass dem Jüdischen Volk das wieder gegeben wird, was ihm all die Jahre geraubt wurde und dass Gott die Scherben, die wir zurückbringen wieder zusammenfügt“, sagte die Gruppe.

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