Ein Geschenk aus Deutschland zum Unabhängigkeitstag: ein Modell der Tempelmenora

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Foto Esty Dziubov/TPS
Foto Esty Dziubov/TPS
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Eine Gruppe von Christen aus Deutschland brachte eine lebensgroße 120 kg schwere Menora-Nachbildung nach Jerusalem, dem Ort des Tempels, aus dem das Original vor 2.000 Jahren entwendet wurde.

 

Der siebenarmige Leuchter wurde von einer Delegation von Rom aus über den Seeweg nach Jerusalem gebracht, um sie dort dem jüdischen Volk feierlich zu übergeben.

Auf dem Titusbogen in Rom ist der römische Siegeszug nach der Zerstörung des Jerusalemer Tempels im Jahr 70 n. Chr. dokumentiert. Der Bogen zeigt jüdische Sklaven, die einige der heiligen Tempelartefakte tragen, einschließlich der siebenarmigen Menora.

Zwei Jahre Arbeit und 120.000 Euro an privaten Spenden gipfelten in einer bewegenden Feier, die am Montag in der italienischen Synagoge Jerusalems stattfand.

„Wir kommen mit dem wenigen was wir haben, einem gebrochenen Herzen und einer zerbrochenen, verwitterten Menora, wie sie im Titusbogen durch das Relief dargestellt wird“, so ein Sprecher der Gruppe und stellte fest, dass das Projekt ein symbolischer Akt der Buße für Jahrtausende christlicher Verfolgung gegen die Juden war.

„Die Menora ist ein Symbol der Hoffnung, dass dem Jüdischen Volk das wieder gegeben wird, was ihm all die Jahre geraubt wurde und dass Gott die Scherben, die wir zurückbringen wieder zusammenfügt“, sagte die Gruppe.

3 KOMMENTARE

  1. Es ist schwierig, den Begriff „deutsche Christen“ zu verwenden …
    Denn die „Deutschen Christen“ (DC) waren in der Nazizeit die hitlertreuen Christen.
    Man sollte besser formulieren: Christen aus Deutschland …

    • Das ist falsch. Adolf Hitler war der berühmteste Katholik seiner Zeit. Aber er hat viele bibeltreue Christen in die Konzentrationslager gebracht. Leider schreibt heute niemand mehr über die Tausenden umgebrachten Christen, die den Weg Jesu Christi gingen und im Nazireich als Wehrkraftzersetzer umgebracht wurden. Die katholische Kirche hat eine rege Kommunikation mit dem Nazireich gehabt und sie hat während des Krieges niemals die Soldaten aufgefordert, die Waffen niederzulegen. NAch demKrieg haben polnische Katholiken, die Deutschen gequält und vertrieben aus Schlesien, Pommern und Preussen. Es muss unterschieden werden zwischen den Namenschristen und den Christn, die Jesus in allem nachfolgen.

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