Netanyahu trifft von der Polizei misshandelten IDF Soldaten

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Netanyahu trifft von der Polizei misshandelten IDF Soldaten. Foto Screenshot Facebook
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Ministerpräsident Benjamin Netanjahu traf sich am Montag mit Damas Pakedeh, dem israelisch äthiopischen Soldaten, der in der vergangenen Woche von Polizeibeamten misshandelt wurde.

Netanjahu hatte zuvor sein Volk aufgerufen, Ruhe zu bewahren, und umfassende Untersuchungen angekündigt. „Es ist Raum, um alle Vorwürfe zu untersuchen“, sagte er gegenüber den Medien, „aber es gibt keinen Raum für diese Art von Gewalt und Gesetzesbrüchen“. Bei Zusammenstössen zwischen Tausenden aus Äthiopien stammenden Juden und der Polizei in Tel Aviv waren Dutzende Menschen verletzt worden. Hintergrund des Aufruhrs ist ein Video, das zeigt, wie Polizisten den äthiopischstämmigen israelischen Soldaten Damas Pakedeh misshandeln.

Keine Gewalt
„Ich habe gehört, dass Du ein ausgezeichneter Schüler warst“ sagte Netanjahu zum IDF Soldaten, „und dass Du an den Wochenenden Freiwilligenarbeit leistest. All das habe ich über Dich gehört, auch das Du Dich sehr einsetzt. Ich freue mich, dass Du hier bist. Ich möchte Dir sagen, dass ich [vom Video] absolut erschüttert war. Einfach erschüttert. Wir akzeptieren so etwas nicht. Die Polizei kümmert sich darum und wir arbeiten daran, die Situation zu ändern. Aber ich habe auch Dich gehört. Du hast gesagt, dass Du nichts über Gewalt bei den Demonstrationen hören möchtest. Dies ist eine wichtige Aussage. Eine Aussage mit Führungseigenschaft. Und wer weiss, vielleicht wird etwas Gutes aus diesem schrecklichen Ereignis, welches Du erleben musstest, hervorkommen. So G“tt will.“

1 KOMMENTAR

  1. Juden sind grundsätzlich ein Volk wie jedes andere auch. Wenn wir die Hucke vollkriegen, tut’s weh, wenn wir eins auf die Nase kriegen, dann blutet es. Unter uns gibt es gute und böse Menschen, Links- und Rechtshänder, Linke und Rechte.

    Das Judentum hat betreffend „Rechtsextremismus“, nun von den ultraorthodoxen Juden und Siedlern übernommen, nichts gelernt. Viele Juden im Ausland und leider auch israelische Bürger pflegen ein rechtsextremes, faschistoides Gedankengut. Man braucht „Lebensraum“, auf den alten, biblischen Gebieten Yehuda und Schomron, es gibt sogar das blonde, frische und pseudonaive Siedlermädel. Eine Aktivistin für eben diesen “Lebensraum“.

    Diese unglaublichen, verachtenswerten und verabscheuungswürdigen Übergriffe gegen unsere Mitbürger eritreischer Herkunft haben mich überrascht und schockiert. Ich habe eine Wut auf die Ignoranten in unseren rechten, unsozialen und teils leider rassistischen Behörden, auf faschistoide Regierungs- und Parlamentsmitglieder und vor allem auf ultraorthodoxe Parteien.

    Wir freuen uns immer, wenn wir glücklichen Soldaten und Soldatinnen eritreischer Herkunft begegnen. Stolz tragen sie ihre Waffe und ihre Uniform. In den Kampftruppen riskieren und opfern sie ihr Leben auch für uns, Juden mit mehr oder weniger weisser Hautfarbe, feisten Bäuchen und Schläfenlocken. Israelis eritreischer Herkunft stellen auch Parlamentsmitglieder, darunter eine wunderschöne Frau, eine Juristin.

    Rassistische und faschistoide Israelis und Juden sind zu verachten, sie verraten die Zukunft Israels und unseren Zionismus.

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