Start Audiatur Exklusiv Millionen für Judenhass: Wann entschuldigt sich das EDA bei den Steuerzahlern?

Millionen für Judenhass: Wann entschuldigt sich das EDA bei den Steuerzahlern?

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Aussenminister Cassis an einer UNO Generalversammlung am UNO Hauptsitz in New York. Foto EDA Pascal Lauener
Aussenminister Cassis an einer UNO Generalversammlung am UNO Hauptsitz in New York. Foto EDA Pascal Lauener
Lesezeit: 13 Minuten

«Cassis’ Departement informiert falsch über Palästina-NGO – und verweigert öffentliche Entschuldigung», plärrt es aus den Seiten des notorisch antiisraelischen Tages-Anzeigers. Das Schweizer Aussendepartement (EDA) habe der «palästinensischen NGO Al-Shabaka mutmasslich einen Reputationsschaden zugefügt». Am Ende musste das EDA «eine Medienmitteilung nachträglich korrigieren», schwurbelt es weiter.

Der Schuldige ist Israel

Was uns Charlotte Walser mit ihrem wirren Schrieb genau mitteilen will, bleibt indes weitgehend im Dunkeln. Doch schnell wird klar: Der Schuldige (an was und wo auch immer) ist – wie gewohnt bei der im Fachjargon als «Alpenstürmer» berüchtigten Tamedia-Postille: Israel.

Das EDA liess nach dem Massaker der Hamas und palästinensischer Zivilisten auf Israel vom 7. Oktober 2023 elf palästinensische und israelische NGOs überprüfen, mit denen die Schweiz zusammenarbeitet. Der Grund waren Zuwiderhandlungen gegen den EDA-Code of Conduct, ein pro forma Papiertiger von durschlagender Wirkungslosigkeit.

Die Verträge mit drei NGOs wurden nicht verlängert.

Das EDA finanziert Organisationen mit Hunderten Millionen an Steuergeldern, denen mehrfach Antisemitismus nachgewiesen wurde, die Israel der Apartheid, der ethnischen Säuberung und des Genozids bezichtigen, hochdotierte antisemitische Karikaturenwettbewerbe veranstalten, Israel vor Gerichten diffamieren, zum Israel-Boykott und zur Gewalt gegen Juden und Israel aufrufen und unverhohlen mit Terroristen kollaborieren. Code of Conduct hin oder her.

Trotzdem schafft es die Tamedia-Journalistin und «promovierte Philosophin» Walser, dem obsessiv antiisraelischen EDA eine proisraelische Schlagseite anzudichten.

Dass das EDA eine Pressemeldung korrigieren musste, bejubelt Walser als «Teilsieg» der radikal antiisraelischen Al-Shabaka. Auf den «Endsieg» gegen Israel hofft die Tagi-Journalistin vorerst noch vergebens.

Walser arbeitete bei der mittlerweile eingestellten, von der «entwicklungspolitischen Arbeitsgemeinschaft» Alliance Sud mitgetragenen «Presseagentur mit Weltsicht», InfoSüd.

Alliance Sud rühmt sich selbst als «Schweizer Kompetenzzentrum für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklungspolitik». Ordentliche Mitglieder des Vereins sind die NGOs Swissaid, Fastenaktion, Helvetas, Caritas, Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (HEKS), Solidar Suisse, Terre des hommes sowie das Schweizerische Rote Kreuz. Ein Who’s Who der rabiatesten antiisraelischen Agitatoren. 

Und dann war sie auch noch bei der UNO. Ok, alles klar. Walsers X-Account trieft vor Ressentiment gegen den jüdischen Staat. Eine Traumbesetzung für den «Alpenstürmer».

Legitimation von Israelhass

Walser versucht Al-Shabaka zu legitimieren, indem sie die finanzielle Unterstützung der NGO durch die Heinrich-Böll-Stiftung, Norwegen und der Schweiz hervorhebt.

Dass Norwegen eines der israelfeindlichsten Länder ist und die von den deutschen Grünen mit 50 Millionen alimentierte Heinrich-Böll-Stiftung wegen ihrer Finanzierung von NGOs, die der linksextremen palästinensischen Terrorgruppe «Volksfront zur Befreiung Palästinas» (PFLP) nahestehen, seit Jahren in der Kritik steht, unterschlägt Frau Walser. Brisant: Die PFLP unterstützt die Hamas-Blutorgie vom 7. Oktober 2023.

Selbstverständlich weiss Frau Walser das alles, diese Informationen sind mit wenigen Klicks im Netz verfügbar. Wenn nicht, sollte sie nicht als Journalistin arbeiten dürfen.

Aber Walser praktiziert die unredliche Taktik der Unterlassung – Simone de Beauvoir nannte sie die «schändlichste aller Lügen» – um ihre uniformierte Leserschaft – Heinrich Böll ist im Bildungsbürgertum bekannt und positiv konnotiert – absichtlich zu täuschen.

Fall für den Presserat

Eigentlich wäre die als «unabhängige Journalistin» getarnte Anti-Israel-Aktivistin und ihre Pamphlete ein Fall für den Presserat. Doch leider sind die dortigen Funktionäre bezüglich Israel im gleichen Spital krank wie Frau Walser selbst.

Werfen wir einen Blick auf die NGO, bei der sich die Schweiz gemäss Frau Walser zu entschuldigen hat.

Al-Shabaka ist eine radikal antiisraelische NGO, die Israel der «Apartheid», der «ethnischen Säuberung» und der «Verbrechen gegen die Menschlichkeit» bezichtigt und der pluralistischen Demokratie vorwirft, «Massaker» und «Genozid» zu begehen.

Keine Provokation der Hamas

Anlässlich der mörderischen palästinensischen Gewaltorgie vom 7. Oktober 2023 behauptet Yara Hawari, Co-Direktorin von Al-Shabaka im Interview mit dem britischen Sender Sky News: «Dies war keine Provokation der Hamas». Die Provokation bestehe darin, dass das israelische Regime die Palästinenser jahrzehntelang unter koloniale Besatzung gestellt habe: «Insbesondere in Gaza sprechen wir von 60 Jahren brutaler militärischer Belagerung.»

In Wirklichkeit wurde der Gazastreifen 2005 von Israel geräumt und den Palästinensern zur Selbstverwaltung übergeben.

Auf X beweint Hawari den Tod des als Journalist getarnten Hamas-Kollaborateurs Hassan Eslayeh, dessen Schmuse-Foto mit dem Hamas-Chef und Verantwortlichen für das Massaker vom 7. Oktober 2023, Yahia Sinwar, um die Welt ging: «Israel lügt», behauptet Hawari bezüglich der Verbindungen zwischen dem vermeintlichen Journalisten und der Hamas.

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Hassan Eslayeh Schmuse-Foto mit dem Hamas-Chef und Verantwortlichen für das Massaker vom 7. Oktober 2023, Yahia Sinwar. Foto X

In einem X-Video fährt Eslayeh am 7. Oktober 2023 in einem gestohlenen israelischen Auto nach Gaza. Er wird von einem Freund gefilmt und beide sind geradezu ekstatisch, dass Gaza-Zivilisten das Eigentum von «Siedlern» plündern, die gerade in ihren Häusern abgeschlachtet wurden.

PLO-Anwältin im Vorstand

Im Vorstand von Al-Shabaka sitzt Diana Buttu. Buttu, die eine palästinensische Einstaatenlösung im Nahostkonflikt befürwortet, war Pressesprecherin der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) und Rechtsberaterin des seit über zehn Jahren nicht wiedergewählten Palästinenserpräsidenten und Holocaustleugners Mahmoud Abbas.

In einem CNN-Interview aus dem Jahr 2008 besteht Buttu darauf, dass palästinensische Raketen keine explosiven Sprengköpfe haben, und behauptet, die Hamas sei ein Ergebnis der israelischen Besatzung. Buttus X-Profil explodiert förmlich vor Judenhass.

Die PLO-Anwältin Buttu schreckt auch vor unverhohlenen Lügen nicht zurück: «Zu behaupten, Palästinenser missbrauchen Kinder als menschliche Schutzschilder, ist rassistisch und verwerflich. Dass Israel so etwas verbreitet und wir das glauben sollen, ist auch rassistisch», behauptet Buttu in einem Gespräch mit dem jüdischen Journalisten Jake Tapper auf CNN.

Wir führen unser Volk in den Tod

Dies, obwohl Hamas-Sprecher Sami Abu Zuhri auf dem Hamas-Sender «Al-Aqsa TV» die Praktik der menschlichen Schutzschilder explizit bestätigte: «Es zeugt vom Charakter unseres Dschihad führenden Volkes, dass sie ihre Häuser mit ihren Körpern und ihrem Blut verteidigen. Diese Strategie hat sich im Kampf mit der Besatzungsmacht als effektiv erwiesen. Wir von der Hamas verlangen von unserem Volk, diese Strategie anzuwenden.» Und: «Wir führen unser Volk in den Tod.»

Buttu ist auch eine der vermeintlich «neutralen Gesprächspartner» die SRF-Nahostkorrespondentin Susanne Brunner, Leiterin der Auslandredaktion und des Korrespondenten-Netzes von Radio SRF, regelmässig in Position bringt, um in der publikumsstarken «politischen Hintergrundsendung» Echo der Zeit die Hörerschaft gegen den jüdischen Staat aufzuhetzen. Über Buttus «politischen Hintergrund» erfahren die Zuhörer allerdings nichts.

Für ihr ausser Rand und Band geratenes Ressentiment gegen Juden und Israel, mit dem sie ihre Hörerschaft vergiftet, wurde Brunner letztes Jahr zur «Journalistin des Jahres» erkoren.

Offensichtlich ist als «Israelkritik» camouflierter Antisemitismus nicht nur die letzte gesellschaftlich akzeptierte Form von Rassismus, in der Schweiz ist er sogar karrierefördernd.

Zionismus kann nicht reformiert werden

Al-Shabaka-Gastautorin Nada Elia macht in einem Artikel auf dem linksextremen Portal Progressive International («All Globalists Can Go To Hell») keinen Hehl aus ihrem Ressentiment gegen Israel:

Der Zionismus kann nicht reformiert werden. Er muss abgeschafft werden. Gerechtigkeit für Palästina kann nicht allein durch die Abschaffung der israelischen Apartheid erreicht werden. Sie muss weiter gehen und die suprematistische Ideologie des Zionismus selbst auflösen.

Auch Gastautor Ali Abunimah, Mitgründer und Direktor des Israelhasser-Portals Electronic Intifada, macht aus seinem Herzen keine Mördergrube.

Abunimahs Äusserungen gehen weit über die Grenzen legitimer Kritik hinaus. Indem er Israel als «weiss-suprematistischen» Staat diffamiert, die israelischen Medien mit der antisemitischen Nazi-Hetzschrift Der Stürmer vergleicht und Gaza als «Konzentrationslager» skandalisiert, instrumentalisiert er die Schrecken des Holocaust, um Israel zu delegitimieren und zu dämonisieren.

Keine Sühne für den Holocaust

Ali Abunimah bezeichnet den Zionismus als «eine der schlimmsten Formen des Antisemitismus, die es heute gibt», und behauptet: «Die Unterstützung des Zionismus ist keine Sühne für den Holocaust, sondern dessen Fortsetzung im Geiste.»

Das sind die Israel- und Judenhasser, mit denen das EDA ins Bett steigt. Alles unter dem Vorwand der «Stärkung der Zivilgesellschaft». Die katastrophalen Folgen dieser «Stärkung» belegen die antiisraelischen und antisemitischen Demonstrationen, an denen weltweit die Hamas gefeiert wird.

Verstörende Mail-Kommunikation

Geradezu verstörend ist die unerträglich anbiedernde, weinerliche und unterwürfige Mail-Kommunikation zwischen dem EDA und den mit Hunderten Millionen alimentierten palästinensischen NGOs, die Audiatur-Online via das Öffentlichkeitsgesetz erstritten hat.

Die EDA-Funktionäre (alle Namen sind geschwärzt) drängen den antisemitischen Agitatoren von Al-Shabaka die zweckentfremdeten Schweizer Steuergelder förmlich auf, während sie händeringend nach Schlupflöchern suchen, wie man Al-Shabakas flagrante Missachtungen ignorieren und den ohnehin wirkungslosen EDA-Code of Conduct hintertreiben könnte.

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Foto Screenshot EDA

Es ist ein entwürdigendes Schauspiel, wie das EDA darum bettelt, von Al-Shabaka Informationen zur «Klärung» zu erhalten, welche Al-Shabaka sich weigert, zu liefern:

«Vielen Dank im Voraus für die rasche Bearbeitung der bereits angeforderten Klarstellungen», säuselt es aus dem EDA.

Aktuelle Entwicklungen

«Die aktuellen Entwicklungen erfordern es, dass wir einen Schritt zurücktreten und die Relevanz und Durchführbarkeit unseres gemeinsamen Engagements neu bewerten», winselt man beim EDA.

Mit «aktuellen Entwicklungen» ist das tödlichste Pogrom gegen Juden seit dem Holocaust gemeint.

Das «gemeinsame Engagement» des EDA und den antisemitischen Aktivisten der vom EDA finanzierten NGOs, ist die Dämonisierung und Delegitimierung des jüdischen Staates, gegen dessen Bürgerinnen und Bürger dieses Pogrom verübt wurde.

Die Missachtung des Code of Conduct durch die überprüften NGOs wird deshalb auch vom EDA keineswegs verurteilt. Stattdessen wirft man mit Wattebäuschchen nach den «dear» friends, um die man sich beim EDA «in dieser schrecklichen Zeit» mehr sorgt, als um die ermordeten Zivilisten in Israel.

Die Zusammenarbeit mit Al-Shabaka wird deshalb auch nicht beendet, weil die NGO Israel verteufelt und – entgegen der EDA-Richtlinien – öffentlich zum BDS-Boykott gegen den jüdischen Staat aufruft.  

Die Vertragskündigung erfolgt aus Spargründen: «Wir haben in den letzten Monaten aufgrund erheblicher Budgetbeschränkungen und der Notwendigkeit, uns auf bestimmte Aspekte unserer Arbeit zu konzentrieren, unser Portfolio überprüft.»

Bei den beiden anderen NGOs, deren Verträge nicht verlängert wurden, namentlich das Palestinian Center for Human Rights (PCHR) und das Palestinian NGO Network (PNGO), kommt man «zum Schluss», dass die «öffentliche Kommunikation unserer Partner mitunter mehrdeutig und nicht immer den erwarteten Standards entsprechend» gewesen sei.

Stolz auf auf Hamas-Pogrom

Lediglich «mitunter mehrdeutig und nicht immer den erwarteten Standards entsprechend» war demnach auch das Loblied von PNGO, die das blutige Pogrom der Hamas-Mörder vom 7. Oktober 2023, bei dem mehr Juden ermordet wurden, als in der Nazi-Kristallnacht von 1938, auf seiner Website folgendermassen kommentiert:

Wir von PNGO sind stolz auf das ehrenwerte Bild, das unser Volk zeichnet. Sie leisten mit aller Tapferkeit und Aufopferung Widerstand. In den letzten zwei Tagen hat ein aggressiver Krieg stattgefunden, der Teil der Bemühungen des Besatzerstaates ist, Rache zu nehmen und den Zyklus der Massaker gegen das palästinensische Volk auszuweiten.

Die mehr als 130 palästinensischen NGOs, die PNGO vertritt, darunter auch Al-Shabaka, weigerten sich 2020 einen Förderungsantrag der EU zu unterschreiben, der eine Klausel beinhaltet, die den Empfängern verbietet, EU-Gelder an terroristische Gruppen oder Einrichtungen zu transferieren.

«Wir haben gefordert, einen Passus aufzunehmen, der festhält, dass wir die angeführten Kriterien bezüglich der Terrorgruppen nicht anerkennen müssen.», so Shawan Jabarin, Geschäftsführer der ebenfalls vom EDA finanzierten NGO Al-Haq, gegenüber der Website The New Arab.

Klartext: Das EDA finanziert Organisationen, die explizit darauf bestehen, mit dem Geld auch Terror finanzieren zu dürfen.

Bei den drei NGOs, deren Finanzierung von Israel- und Judenhass durch das EDA nicht fortgesetzt wird, bedankt sich das moralisch bankrotte Aussendepartement überschwänglich für die erbrachte «Geduld und den wertvollen Beitrag in dieser herausfordernden Zeit».

Das Palestinian Center for Human Rights wurde mit 1’859’934 Millionen Franken der Schweizer Steuerzahler beschenkt.

Das Palestinian NGO Network wurde vom EDA mit 1’417’550 Millionen Steuerfranken alimentiert.

Al-Shabaka durfte sich über Zuwendungen in der Gesamthöhe von 317’939 aus der Staatskasse freuen.

Insgesamt 3’595’423 Steuermillionen für den «wertvollen Beitrag» zur Destabilisierung des jüdischen Staats, zum Aufruf von Boykott und Terror gegen Juden und Israel und für die Zusammenarbeit mit der Hamas und PFLP.

Ausnahmslos alle vom EDA finanzierten NGOs haben eine antiisraelische Ausrichtung. Auf den EDA-Listen der Nahost-NGOs aus den vergangenen Jahren findet sich nicht eine einzige proisraelische Organisation. Auf Anfrage kann das EDA keine nennen.

Israelfeinde greifen in die Staatskasse

Selbstverständlich dürfen die antiisraelischen Agitatoren nochmals kräftig in die Schweizer Staatskasse langen und sich beim sauer verdienten Geld der Steuerzahler bedienen:

Wir bitten Sie, uns eine Rechnung über die Restkosten einschliesslich eventuell entstandener oder noch entstehender Aufwendungen aus der vorzeitigen Beendigung unserer Zusammenarbeit zuzustellen.

Abschliessend bedanken sich die EDA-Funktionäre artig für das «Verständnis» der mit Hunderten Millionen finanzierten Israelhasser: «Für einen bilateralen Austausch stehe ich ihnen jederzeit gerne zur Verfügung», flötet es aus dem EDA.

Der lange Arm des EDA

Doch das EDA begnügt sich nicht mit der Finanzierung von notorischen Israelfeinden. Der lange Arm des EDA reicht bis weit in den Schweizer Journalismus.

Am 1. Mai dieses Jahres veröffentlichte 20 Minuten-Autor Benedikt Hollenstein eine alarmistische Anklageschrift gegen Israel, basierend auf Informationen der israelischen Nestbeschmutzer-NGO Gisha. Gisha wird seit 2020 vom EDA finanziert und erhielt insgesamt 479’908 Franken aus der Staatskasse.

Die Einseitigkeit des Artikels fällt sogar den Kommentatoren auf: «Kein Wort zu den Geiseln? Kein Wort zur Hamas? Kein Wort über die Verbündeten der Hamas?»

Zuvor wurde in mehreren 20 Minuten-Artikeln ein gewisser Saleh Hijazi als vermeintlich unabhängiger Experte herumgereicht.

Erst auf meinen Hinweis an Gaudenz Looser, stellvertretender Chefredaktor von 20 Minuten, wurden Texte klammheimlich geändert und Hijazis Mitgliedschaft bei Al-Shabaka offengelegt.

Auf Anfrage, wer ihm den Al-Shabaka-Schergen Hijazi empfohlen hat, schreibt Looser: «Die Suche und die Konsultation von Experten oder Menschen, die uns Erfahrungsberichte aus einem Krisengebiet liefern, gehört zu unserer täglichen journalistischen Arbeit. Zu dieser Frage nehmen wir keine Stellung.»

Auf die Nachfrage, ob Gisha vom EDA empfohlen wurde, schweigen Looser und 20 Minuten-Chefredaktorin Desirée Pomper. Liest man zwischen den Zeilen, ist das so gut wie ein Ja.

Benedikt Hollenstein retweetet auf X die antiisraelische «Journalistin» Hala Jaber. Die Frage, ob Hollenstein mit dieser Schlagseite qualifiziert ist, ausgewogen über den Nahostkonflikt zu berichten, bleibt ebenfalls unbeantwortet.

Reputationsschaden

Durch die Finanzierung von NGOs, die den jüdischen Staat destabilisieren, zu Hass und Gewalt gegen Juden und Israel aufrufen und denen die Verbindung und Unterstützung von terroristischen Vereinigungen wie der PFLP, Hizbollah oder Hamas nachgewiesen wurde, verletzt die offizielle Schweiz die zwingende Neutralität und nimmt widerrechtlich aktiv Einfluss auf die Innenpolitik des souveränen Staates Israel.

Das EDA sollte sich mitnichten bei seinen Gesinnungsgenossen von Al-Shabaka für einen «Reputationsschaden» entschuldigen, wie das der Tages-Anzeiger fordert, sondern bei den Bürgerinnen und Bürgern der Schweiz, die es durch die Zweckentfremdung ihrer Steuergelder wider Willen zu Komplizen des Judenhasses gemacht hat.

Warum drückt die Politik, die üblicherweise beim geringsten Verdacht des Missbrauchs oder der Verschwendung von Steuergeldern durch den Staat auf den Barrikaden steht, bezüglich der Finanzierung von Terror und Judenhass durch das EDA beide Augen zu? Wann gebieten unsere Parlamentarier dieser rassistischen, kriegstreibenden und friedensverhindernden Zweckentfremdung von Schweizer Steuergeldern endlich Einhalt?

Allein für die UNRWA, ein international seit Jahren scharf kritisiertes «Hilfswerk» für die sogenannten «Palästinenser», dessen Mitarbeiter am Massenmord vom 7. Oktober 2023 teilgenommen haben, das bis heute israelische Geiseln in ihren Einrichtungen gefangen hält und das in seinen Schulen seit Generationen Kinder und Jugendliche zum Hass gegen Juden und Israel indoktriniert, zahlte das EDA unfassbare 721 Millionen (!) Steuerfranken.

Das führt zur kafkaesken Situation, dass Schweizer Juden von ihrer Regierung, in der mit Beat Jans ein bekennender Israelhasser sitzt, gezwungen werden, mit ihren Steuergeldern eine Bevölkerungsgruppe zu alimentieren, die in ihren Verfassungen die Vernichtung Israels und aller Juden fordert.

Am 15. Mai tweetete das EDA, die Schweiz sei «alarmiert» über die «humanitäre Tragödie» in Gaza und die «vermeldeten Risiken einer Hungersnot» (eine solche wird seit eineinhalb Jahren «vermeldet»). Israel müsse die Blockade «unverzüglich aufheben».

Einen Tag zuvor war eine hochschwangere jüdische Frau auf dem Weg ins Krankenhaus zur Geburt ihres vierten Kindes von einem palästinensischen Hamas-Terroristen erschossen worden.

Der Mord an Tzeela Gez, deren Neugeborenes nach einem Notkaiserschnitt im Beilinson-Krankenhaus bei Tel Aviv um sein Leben kämpft, wurde von der Hamas als «heldenhafte Tat» bejubelt.

Das EDA war nicht «alarmiert». Der Terror-Tod der vierfachen jüdischen Mutter – verursacht durch Terroristen, die den vom EDA finanzierten NGOs nahestehen – war der Behörde keine Zeile wert. 

Gleichzeitig finanzierte das EDA die palästinensische PNGO, die «stolz auf das ehrenwerte Bild», und die «Tapferkeit und Aufopferung» der Hamas anlässlich ihres Schlachtfests vom 7. Oktober 2023 war, mit 1’417’550 Millionen Steuerfranken.

Damit lobt der über Jahre finanzierte EDA-«Partner» PNGO, mit dem das Departement ein «gemeinsames Engagement» teilt, dieselben Terroristen, die den Mord an Tzeela Gez begangen haben.

Das EDA hat in über 70 Jahren und Milliarden an Steuergeldern im Nahostkonflikt nicht nur nichts erreicht, es hat Israels Situation sogar noch verschlechtert, indem und es sich bei UNO-Entscheiden regelmässig gegen den jüdischen Staat stellt.     

Das hochgradig ineffiziente, kostenintensive und antiisraelische Departement bewirtschaftet, befeuert und verbreitet zusammen mit dem Tages-Anzeiger, SRF und anderen Medien, mit denen es hinter den Kulissen die öffentliche Meinung manipuliert, den explosionsartig angestiegenen Antisemitismus in der Schweizer Bevölkerung.

Das EDA ist moralisch irreparabel korrumpiert und muss von Grund auf reformiert werden.

5 Kommentare

  1. Es macht mich fassungslos, dass seit Jahrzehnten Milliarden unserer Steuergelder an NGO’s gingen und gehen, welche unter Vorspiegelung friedensfördernder Ziele seit Jahrzehnten Israel diffamieren und dämonisieren. Dass wir – besonders nach dem furchtbaren Massaker der Hamas und ihren Anhängern vom 07.10.2023 einen rasant steigenden – meist von radikal muslimischer Seite importierter – Antisemitismus erleben, ist auch der Blindheit und Naivität der Medien und des EDA’s geschuldet.

  2. Hitler und seine Schergen würden frohlocken, wenn sie wüssten, wie ihre Saat erneut aufgegangen ist und reiche Früchte trägt! Unsere Hamas- und Islam-Freunde werden erst erwachen, wenn der Islam so weit ist, dass er nicht „nur“ die Juden hinschlachtet, sondern auch das (noch) christliche Europa eingenommen hat. Erst wenn das Kalifat ausgerufen wurde und die Scharia anstelle unserer Gesetze getreten ist, fällt es diesen Antisemiten und Islam-Freunden wie Schuppen von den Augen. Dann wird’s endgültig zu spät sein und man wird wieder hören: „Das haben wir nicht gewollt.“

  3. Dank an David für diesen Bericht! Mit „Einstaatenlösung“ und „Teilsieg“ ist natürlich ein Teil der ersehnten „Endlösung“ gemeint. Die Schweiz isst, trinkt, sendet und schreibt sich damit selbst zum Gericht. Wie einst Haman.

  4. Es soll besonders ehrenwert und lukrativ sein für die Terroristen, wenn sie jüdische Frauen kurz vor der Entbindung ermorden. Mit solchen Unmenschen kann nicht Seite an Seite gelebt werden und kann nicht Geschäfte abgewickelt werden.Mittäterschaft!

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