Die vom Iran unterstützte palästinensische Terrororganisation Hamas hat ihre «Exekutivgewalt» wieder aufgebaut, um die humanitäre Hilfe zu kontrollieren und «Recht und Ordnung» im Gazastreifen durchzusetzen.
von Khaled Abu Toameh
Die 5.000 Mann starke Truppe, die ursprünglich 2006 aufgestellt wurde, hat die Aufgabe, den «Diebstahl» von Lebensmitteln zu verhindern und «Diebe und Schläger, die für Anarchie und Gesetzlosigkeit verantwortlich sind», abzuschrecken.
Mitglieder der sogenannten «Exekutivkräfte» wurden laut palästinensischen Quellen im gesamten Gazastreifen stationiert und mit dem Befehl ausgestattet, «alle notwendigen Massnahmen, einschliesslich der Anwendung massiver Gewalt», zu ergreifen, um die Sicherheit und Stabilität in dem Küstenstreifen wiederherzustellen.
Im Jahr 2007 spielten sie eine zentrale Rolle beim Putsch der Hamas gegen die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) und waren für den Tod von Hunderten Palästinensern und die Verwundung von Tausenden verantwortlich. Nach dem Putsch erklärte PA-Präsident Mahmoud Abbas die Truppe für kriminell und illegal.
Palästinenser behaupten jedoch, dass es die Hamas sei, die humanitäre Hilfe und Lebensmittel stehle. Sie weisen ausserdem darauf hin, dass Hamas-Banden für die Anarchie, Gesetzlosigkeit und Einschüchterung der lokalen Bevölkerung verantwortlich seien.
Kürzlich haben Hamas-Terroristen in verschiedenen Teilen des Gazastreifens Lagerhäuser gestürmt und Lebensmittel gestohlen. Diese Aktion folgte auf Berichte, wonach Israel versucht, internationale Organisationen dazu zu bewegen, die Verantwortung für die Verteilung humanitärer Hilfe an die Palästinenser im Gazastreifen zu übernehmen – ein Schritt, den die Hamas entschieden ablehnt. Die Terrororganisation behauptet, der Versuch Israels, humanitäre Hilfe über internationale Organisationen zu verteilen, sei «politische Erpressung» und ein «Verstoss gegen das Völkerrecht».
In sozialen Medien veröffentlichte Videos zeigen, wie Hamas-Schläger Palästinenser brutal zusammenschlagen, die verdächtigt werden, Lebensmittel für ihre Familien gestohlen zu haben. Anderen Berichten zufolge hat die Hamas kürzlich mehrere Palästinenser hingerichtet, weil sie angeblich Lebensmittel aus Lagerhäusern gestohlen hatten. Die Hamas behauptet, die mutmasslichen Diebe seien «Kollaborateure» Israels gewesen.
هذا المشهد من سلسله مشاهد في غزه
— وسام الكرمي🇵🇸✌✌🇵🇸 (@wsamAkarme) May 3, 2025
الروايه لتنظيم أبناء الكلب تقول إنه لص يسرق المساعدات فتم تحطيمه
هذا الشاب وان سرق فقد كان يعيش بكرامه في بيت بين عائله
فقد كل شيئ سرقت حماس كل احلام الشعب وسرقت مقومات الحياه
يحاسبون الناس لأنهم يردون أن يحصلوا على الطعام
الذي تسرقه حماس pic.twitter.com/9Rf91CgCuc
Am 5. Mai ermordeten Hamas-Terroristen Ziad Abu Shalouf, den Anführer des Abu Shalouf-Clans, im Stadtteil Mawassi von Khan Yunis im südlichen Gazastreifen. Sein «Verbrechen»: Er hatte sich öffentlich gegen die Hamas ausgesprochen.
Einen Tag zuvor hatte die Hamas angekündigt, dass drei Bewohner des Gazastreifens wegen angeblicher «Kollaboration» mit Israel bald mit Messern abgeschlachtet werden sollen. Anderen sollen wegen angeblichen «Diebstahls» von Lebensmitteln die Gliedmassen mit Messern abgetrennt werden.
«Das ist kein Recht, das ist Barbarei – das Gesetz der Messer und der Angst», kommentierte Hamza Howidy, ein in Gaza geborener Friedens- und Menschenrechtsaktivist.
«Seit dem 7. Oktober sage ich es ohne zu zögern: Die Hamas ist der IS – nur mit besserer PR. Und diese PR-Maschine wird mit Geld aus Katar finanziert, über Medien, die Terrorismus als Heldentum darstellen und Blut mit Propaganda wegwaschen.»
In einem weiteren Beitrag auf X schrieb Howidy:
«Was in Gaza geschieht, ist nicht nur Zerstörung – es ist ein vollständiger Zusammenbruch der Gesellschaft. Bewaffnete Banden und Milizen der Hamas stürmen Häuser, Geschäfte und Lagerräume und rauben alles, was ihnen in die Hände fällt. Menschen werden wegen Brot erschossen. Sie werden geschlagen, weil sie versuchen, ihre Familien zu schützen. Es gibt keine Regierung, kein Gesetz, keine Ordnung – nur Angst. Und wenn Palästinenser es wagen, ihre Meinung zu sagen, werden sie von der Hamas gejagt, entführt, ihre Familien bedroht und mit Gewalt zum Schweigen gebracht. Das ist kein Krieg. Das ist ein terroristisches Regime, das eine zerbrochene Gesellschaft in den Selbstmord treibt. Es bietet keinen Schutz, keine Hilfe, keine Führung – nur Waffen, Terror und Parolen.»
Die jüngsten Repressionen der Hamas zeigen, dass die Terrororganisation entschlossen ist, die humanitäre Hilfe in ihren Händen zu behalten, um ihre Kontrolle über die Bewohner des Gazastreifens aufrechtzuerhalten und sie davon abzuhalten, gegen sie zu revoltieren.
Anfang dieses Monats wurden Hamas-Terroristen gesehen, wie sie mit Lautsprechern durch die Strassen des Gazastreifens zogen und schrien: «Wer sagt, dass die Hamas am Ende ist, dessen Blut gehört uns und wird vergossen werden.»
Hamas's fascist remnants are roaming Gaza's streets with loudspeakers, screaming that "whoever says Hamas is finished, his blood is ours & shall be wasted." You can literally hear Israeli drones overhead, with intermittent bombing. Gaza's ISIS "resistance" militias are desperate. pic.twitter.com/wRKWpC0sEe
— Ahmed Fouad Alkhatib (@afalkhatib) May 3, 2025
Die Hamas ist sich bewusst, dass die humanitäre Hilfe entscheidend ist, um ihren Einfluss auf die Palästinenser aufrechtzuerhalten, die seit dem 7. Oktober 2023 mit Tod und Zerstörung konfrontiert sind, nachdem die Terrororganisation und Tausende „normale“ Palästinenser in den Süden Israels eingedrungen waren und mehr als 1.200 Israelis ermordet und Tausende verletzt hatten. Weitere 251 Israelis, darunter Frauen, Kinder und ältere Menschen, wurden in den Gazastreifen entführt, wo 59 von ihnen – tot oder lebendig – noch immer von der Hamas und anderen palästinensischen Terrorgruppen gefangen gehalten werden.
Die Hamas tut alles, um ihr Regime im Gazastreifen zu erhalten, auch wenn das bedeutet, dass die Palästinenser dort hungern müssen.
Genau wegen dieser Kriminalität muss die internationale Gemeinschaft Israels Bemühungen unterstützen, die Hamas daran zu hindern, humanitäre Hilfsgüter, die in den Gazastreifen geliefert werden, zu monopolisieren und zu veruntreuen.
Die internationale Gemeinschaft sollte jede Initiative unterstützen, die darauf abzielt, die Herrschaft der Hamas über den Gazastreifen zu beenden und ihre militärischen Fähigkeiten zu zerstören. Sowohl Israel als auch das palästinensische Volk, das einen hohen Preis für die Entscheidung der Hamas zahlt, das grösste Massaker an Juden seit dem Holocaust zu verüben, würden dadurch nur gewinnen.
Khaled Abu Toameh ist ein preisgekrönter arabisch-israelischer Journalist und TV-Produzent. Auf Englisch zuerst erschienen bei Gatestone Institute. Übersetzung Audiatur-Online.



























HALLO!
Selbst hier habt Ihr Kommentierer keine Ahnung, wie das bewerkstelligt wurde.
lest doch mal:
www. „Die Große Lüge und der Medienkrieg gegen ISRAEL; Von der Umkehrung ….“
— „Die UN-Gang“ oder — „Vereinigte Nationen gegen ISRAEL“
— „Das SCHWARZBUCH des K G B 2“
— „Der ewige Sündenbock; Heiliger Krieg, die Protokolle der Weisen von Zion“ und die . . . . Linken“
www. „Zehn Jahre seit Oslo. Die „Volkskrieg“-Strategie der PLO und ISRAELs unangemessene Antwort“ – – . . . die schon mit zur Überraschungskrieg zu Youm Kippur 1973 führte, zur jahrelangen Selbstmord-Massenmord-Intifada von 2000 – 04 und meiner Meinung teilweise auch zum 7.OKT 23 . . . und zur v.a. linken und durch das Außland verstärkten Gespaltenheit der israelischen Gesellschaft.
Nur 80 Jahre nachdem in Europa praktisch die gesamte jüdische Bevölkerung abgeschlachtet wurde, ist Judenhass und Unterstützung für die Massenmörder Bande aus Gaza wieder salonfähig geworden! Was ist da falsch gelaufen? Wahrscheinlich die Migration von Israels schlimmsten Feinden nach Europa…
Ja, ein Verbot der Linkspartei wäre zumindest etwas, was einmal öffentlich diskutiert werden könnte. Immerhin gibt es in dieser Partei eine fast religiöse Verehrung für die Hamas. Und zehn Prozent ist sehr viel für Judenhasser.