Ein Sensationsfund im Bremer Staatsarchiv erzählt eine bestürzende Geschichte

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Ein Siegel-Stempel, der bei Ausgrabung bei Bruchhausen-Vilsen entdeckt wurde, stammt aus dem mittelalterlichen Bremen. Er spricht Bände über das Leben und Leid der Juden.

von Susanne Brahms

Es gibt für das Stück, das bei der Ausgrabung in Heiligenfeld gefunden wurde, keine Vorbilder, sagt Konrad Elmshäuser. Er ist der Leiter des Bremer Staatsarchives. Der Stempel ist im 14. Jahrhundert in Bremen angefertigt worden. Handwerklich auf hohem Niveau, moralisch allerdings schockierend. Denn sein Stempelbild zeigt eine sogenannte „Judensau“: ein Schwein kotet auf die Nase eines durch einen spitzen Hut kenntlich gemachten Juden.

Ähnlich Darstellungen von Juden waren vor allem in Süddeutschland verbreitet, üblicherweise finden sich solche erniedrigenden Darstellungen als zweifelhafte Dekoration in Kirchen. So auch im Bremer Dom, in dem Juden mit spitzen Hüten abgebildet sind. „Es sind in der Regel Abbildungen, die innerhalb der Kathedralen waren oder manchmal auch außen sind.“ Aber als Siegel, den ein jüdischer Mitbürger nutzte?

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