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20 Minuten – Wie das reichweitenstärkste Schweizer Medium gegen Israel hetzt

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Symbolbild KI
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Lesezeit: 10 Minuten

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Und das Foto, mit dem die Pendlerzeitung 20 Minuten am 28. Juli 2025 seinen neusten Frontalangriff gegen Israel illustriert, hat es in sich.

Ein palästinensisches Kleinkind aus Gaza auf dem Arm seiner Mutter. Die Rippen, Wirbelsäule und Schulterblätter stehen deutlich sichtbar hervor. Der gekrümmte Körper ausgemergelt bis auf das Skelett.

Der Anblick ist schwer zu ertragen, ein fotografischer Beweis für die von Israel verschuldete Hungerkatastrophe im Gazastreifen. Kleinkinder als Opfer von Mangelernährung infolge der israelischen Militäroperationen.

Als ob das Bild allein nicht genügt, heizt die Bildunterschrift die Stimmung gegen Israel zusätzlich an:

«Ein Baby in Gaza leidet an Unterernährung. Solche Bilder zeigen die katastrophale Lage, unter welcher die Menschen in Gaza zu leiden haben.»

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Foto Screenshot 20Minuten

Welchem anständigen Menschen blutet angesichts solcher Bilder menschlichen Elends nicht das Herz. Welchem aufrechten Friedensbewegten gerät nicht das Blut in Wallung vor heiligem Zorn ob der Grausamkeit dieses Staats, dieses Landes, dieses Volkes der Juden.

Doch das Bild ist ein Fake. Der kleine Muhammad Zakariya Ayoub al-Matouq leidet an einem seltenen genetischen Geburtsdefekt – nicht an Mangelernährung, wie 20 Minuten seine uninformierte Leserschaft glauben machen will.

Muhammad wurde am 23. Dezember 2023 mit einer zerebralen Lähmung und Sauerstoffmangel im Blut (Hypoxämie) geboren, ausgelöst durch eine rezessiv vererbte genetische Störung. Ein ärztlicher Bericht der Hilfsorganisation Basma aus Gaza, unterzeichnet von Dr. Sa’id Muhammad al-Nasan am 20. Mai 2025, bestätigt dies.

Das Foto stammt vom palästinensischen «Journalisten» Ali Jadallah, der nachweislich der Hamas nahesteht und antiisraelische, nach Hamas-Propaganda dürstende Medien wie 20 Minuten, mit visueller Munition gegen den jüdischen Staat versorgt.

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20 Minuten - Wie das reichweitenstärkste Schweizer Medium gegen Israel hetzt

Jadallah bietet das Bild auf Instagram vorsätzlich täuschend als Foto «eines von Tausenden Kindern, die in Gaza unter Hunger und Unterernährung leiden» an, das «aufgrund der anhaltenden Angriffe und Blockaden Israels in Gaza-Stadt in Lebensgfahr» sei.

Die Kommentare sind entsprechend: «Dieses Baby und seine Mutter werden mich für immer verfolgen. Was haben wir nur getan?»

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Foto Screenshot Facebook.

Die manipulative Aufnahme, die weltweit als Waffe gegen Israel missbraucht wird, wurde international längst als Desinformation entlarvt.

Trotzdem verwendet 20 Minuten, ein Medium mit Recherchekapazitäten, von denen unsereins nur träumen kann, das diffamierende Zerrbild.

Ungeprüft, ohne Kontext, aber mit einer verleumderischen Botschaft des Hasses, die der mittelalterlichen Ritualmordlegende der Juden als Blut trinkende Mörder christlicher Kinder in Nichts nachsteht: Israel lässt Kinder verhungern.

Per SMS mache ich Gaudenz Looser, stellvertretender 20 Minuten-Chefredaktor, mit dem ich seit einigen Jahren Kontakt habe, auf die Problematik des Bildes aufmerksam.

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20 Minuten - Wie das reichweitenstärkste Schweizer Medium gegen Israel hetzt

Dann entspinnt sich ein orwellianisches Szenario, das jeglichen journalistischen Anspruch auf Ethik und Moral, aber auch schon nur auf ein Mindestmass an Professionalität und Integrität ad Absurdum führt.

Looser beantwortet meine SMS nicht, ändert aber – statt öffentlich Transparenz zu schaffen – klammheimlich die Bildunterschrift – ohne auch nur den geringsten Hinweis, wie es zu dieser Änderung kam oder dass überhaupt eine Korrektur vorgenommen wurde.

Ein flagranter Verstoss gegen grundlegende journalistische Transparenzregeln – doch bei 20 Minuten ein üblicher, mir aus zahlreichen Auseinandersetzungen mit Looser bestens vertrauter Umgang mit Fehlern, wenn es um den Nahostkonflikt geht.

Das Bild ist nun folgendermassen untertitelt:

«Ein kleines Kind in Gaza leidet an Krankheit und Unterernährung. Auch solche Bilder zeigen die katastrophale Lage, unter welcher die Menschen in Gaza zu leiden haben.

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Foto Screenshot 20Minuten

Doch das Bild ist nicht der einzige problematische Teil des Artikels. Auch die Auswahl der vermeintlich unabhängigen «Experten» wirft Fragen auf – insbesondere, was ihre politische Schlagseite betrifft.

Im Beitrag kommen Andreas Böhm, Sophia Maier und Riccardo Bocco zu Wort – alle drei vertreten seit Jahren dezidiert israelkritische – nein, bleiben wir bei der Wahrheit – antisemitische Positionen.

Die Gegenstimme eines israelischen Experten sucht man im aktuellen Beitrag vergebens.

Der emeritierte Professor Riccardo Bocco ist ehemaliger Leiter der «Palestine Research Unit» des Genfer Hochschulinstituts für internationale Studien und Entwicklung (IHEID).

Bocco setzt Israel mit der terroristischen Hamas gleich (ein Hamas-Verbot in der Schweiz lehnt er ab), spricht von «Staatsterror gegen die palästinensische Zivilbevölkerung» und bezichtigt Israel, mit dem «Töten palästinensischer Zivilpersonen» Milliarden zu erwirtschaften. Er tritt an Veranstaltungen des Collectif Urgence Palestine auf, das Israel beschuldigt, palästinensische Kinder zu foltern, und kooperiert mit der NGO Badil, die Preise für antisemitische Karikaturen verleiht.

Andreas Böhm kommentiert den Gazakrieg auf allen Kanälen, wobei es dabei für den «Nahostexperten» der Uni St. Gallen nur einen Schuldigen gibt: Israel.

Während Israel in einem Mehrfrontenkrieg um sein Überleben kämpft, plädiert Böhm auf 20 Minuten dafür, «alle Waffenlieferungen an Israel einzustellen und Mitglieder der israelischen Regierung, angefangen bei den radikalsten, sowie illegale Siedler, zu sanktionieren». Auch, dass der französische Präsident Emmanuel Macron Palästina als Staat anerkennen wolle, sei ein «bemerkenswerter Schritt», so Böhm weiter.

Am schlimmsten wütet die selbsternannte «Kriegsreporterin, Investigativjournalistin und Autorin» Sophia Maier.

Maier ist sich nicht zu schade, ihre Diffamierung gegen den jüdischen Staat und seine Einwohner auf Twitter ausgerechnet mit dem Fake-Bild von Muhammad Zakariya Ayoub al-Matouq zu untermauern:

«Ich muss es in dieser Deutlichkeit sagen: Deutsche Politik macht sich mitschuldig, dass Kinder in Gaza verhungern. Wer hat sich jemals vorstellen können, dass Deutschland ein anderes Land weiterhin politisch und militärisch unterstützt, dass Kinder bewusst aushungern lässt? Es ist eine Schande, für die es keine Worte mehr gibt.»

Seit Jahren instrumentalisiert 20 Minuten solche Stimmen ohne kritische Einordnung als unabhängige Experten, um gegen Israel mobil zu machen.

Diese journalistisch inakzeptable Praxis wirft ein beunruhigendes Licht auf die Redaktionslinie – und auf den Umgang mit Fakten, Quellen und Meinungsvielfalt bei 20 Minuten.

Looser will die geballte israelfeindliche Meinungsmacht seiner «Experten» nicht kommentieren:

«Die Suche und die Konsultation von Experten oder Menschen, die uns Erfahrungsberichte aus einem Krisengebiet liefern, gehört zu unserer täglichen journalistischen Arbeit. Zu dieser und zu den weiteren Fragen nehmen wir keine Stellung», antwortet Looser auf eine diesbezügliche Anfrage in einem früheren Fall.

Ich mache Looser per SMS regelmässig auf problematische Inhalte aufmerksam.

Manchmal korrigiert der mächtige Medienmacher seine Schnitzer, jedoch immer hinter den Kulissen. Erst wenn ich weiter bohre, erscheint punktuell ein sogenannter «Transparenzhinweis», so auch in diesem Fall:

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Foto Screenshot 20 Minuten

Auch bei dieser reichlich unglaubwürdigen Rechtfertigung, bei der die Leserschaft nicht informiert wird, wie es zu der längst fälligen Korrektur kam, kann es Looser nicht lassen, Israel einen impliziten Vorwurf zu machen («Unterernährung»).

Warum 20 Minuten ein krankes Kind als Waffe gegen Israel eingesetzt hat, warum es die mit wenigen Klicks verfügbare Recherche zum Thema nicht bis in die Redaktionsstuben des reichweitestärksten Schweizer Mediums geschafft hat, wie die (vorsätzliche) Manipulation durch die redaktionelle Überprüfung gerutscht ist, wird der Leserschaft vorenthalten.

Ohnehin ist der «Transparenzhinweis» eine glatte Lüge.

Denn am 29. Juli 2025, ein Tag, nachdem ich Looser vollumfänglich über die Geschichte des Fotos von Muhammad Zakariya Ayoub al-Matouq informiert hatte, wird die «emotionale Bildwirkung» des genetisch kranken Kindes erneut gegen Israel missbraucht.

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Foto Screenshot 20 Minuten

Auch auf dem Twitter-Account von 20 Minuten (wo ich als jüdischer Journalist geblockt wurde) ist das Bild weiterhin sichtbar.

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Foto Screenshot 20 Minuten / X

Dies, obwohl in den Kommentaren unter dem Tweet mehrfach auf die Problematik des Fotos hingewiesen wird («@20min Warum verbreitet ihr Fake-News?»).

Doch bei 20 Minuten ist die Wahrheit nicht von Interesse, wenn sie dem gewünschten antiisraelischen Narrativ im Weg steht – lieber tischt man der Leserschaft ein emotional wirksames Zerrbild auf, das ins ideologische Raster passt.

Ich hätte einen Vorschlag, lieber Gaudenz. Ihr habt doch bei 20 Minuten die Rubrik «Faktencheck: Wir prüfen, was wirklich stimmt». Warum bringst Du hier nicht die Hintergründe des Fake-Fotos?

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Foto Screenshot 20 Minuten

Denn 20 Minuten rühmt sich ja regelmässig selbst für eine «ausgewogene und ideologiefreie Berichterstattung», ein haltloser Claim, der sporadisch ausgewählten Artikeln beigefügt wird:

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Foto Screenshot 20 Minuten

«Ausgewogene und ideologiefreie Berichterstattung»? Sorry, Gaudenz, aber da lachen ja die Hühner.

Einseitige Auswahl vermeintlicher «Experten» mit klarer politischer Agenda ohne israelische Gegenstimme, fragwürdige Quellen, klammheimlich korrigierte Bildunterschriften, nachdem ein international als Desinformation entlarvtes Bild eines schwerkranken Kindes aus Gaza veröffentlicht wurde, um Stimmung gegen Israel zu machen, emotionalisierte Narrative, die gezielt moralische Schuldzuweisungen gegen den jüdischen Staat inszenieren – das ist keine «ausgewogene und ideologiefreie Berichterstattung», sondern übelster Gesinnungsjournalismus und vorsätzliche Irreführung mit System.

Doch es kommt noch schlimmer: Der Autor des 20 Minuten-Artikels wurde anfangs gar nicht genannt, es stand lediglich «von 20 Minuten». Dies habe ich bei Gaudenz Looser beanstandet (siehe meine SMS an Looser weiter oben). Urplötzlich stand dann da ein Name: Tom Vaillant, seines Zeichens amerikanischer «visueller Journalist».

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Foto Screenshot 20 Minuten

Dass der Leserschaft verborgen bleiben sollte, wer für die Philippika gegen Israel verantwortlich ist, hat seine Gründe, denn Vaillant ist ein obsessiver Anti-Israel-Aktivist.

Auf seinem Twitter-Account @buriedsignals verbreitet er antijüdische Verschwörungstheorien und krudeste antiisraelische Propaganda.

Der 20 Minuten-Autor, der «2024 zu 20 Minuten stiess», retweetet die notorischsten Israelhasser, wie Yanis Varoufakis, der Israel als «genozidalen Apartheidstaat» diffamiert und ihm «Aushungerung als Waffe» vorwirft, oder Rutger Bregman, der Israel systematisch dämonisiert und des Genozids bezichtigt.

Doch nicht nur das: Vaillant produziert auch eigene «Video-Analysen», in denen er nicht verifizierbare Hamas-Zahlen und die Lüge des UN-Chefs Tom Fletcher, dass in Gaza 14’000 Babies in 48 Stunden verhungern werden, verbreitet.

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20 Minuten - Wie das reichweitenstärkste Schweizer Medium gegen Israel hetzt

Postkolonial-israelfeindlich indoktriniert wurde Vaillant an der berüchtigten Columbia University, die nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 wegen zahlreicher antisemitischer Vorfälle in den Schlagzeilen war. Vaillants Sozialisierung in dieser Atmosphäre blieb offensichtlich nicht ohne Wirkung auf sein Weltbild.

Die radikal pro-palästinensische Universität musste sich im Rahmen eines Rechtstreits wegen Antisemitismus-Vorwürfen mit der US-Regierung im Juli 2025 zu einer Vergleichszahlung von 221 Millionen US-Dollar verpflichten.

Dass 20 Minuten Vaillant, der bezüglich des Nahostkonflikts über keinerlei Expertise verfügt, ausgerechnet zur «Einordnung der komplexen Lage» im Nahen Osten als «unabhängigen» Reporter einsetzt, widerspricht in jeder Hinsicht dem vollmundigen 20 Minuten-Credo einer «ausgewogenen und ideologiefreien Berichterstattung». Denn mit journalistischer Neutralität hat Vaillants verbissener Aktivismus nichts mehr zu tun.

Wer Desinformation verbreitet, ideologische Zerrbilder teilt und mit radikalisierten Stimmen öffentlich sympathisiert, ist von der «ausgewogenen und ideologiefreien Berichterstattung», die 20 Minuten seiner Leserschaft zu bieten vorgibt, so weit entfernt, wie der Planet Neptun von der Erde.

Fakt ist: Bei 20 Minuten werden Bilder, Narrative und vermeintliche «Expertenmeinungen» nach Belieben instrumentalisiert – sei es aus ideologischer Nähe, politischem Kalkül oder unverhohlenem Aktivismus.

Mit seiner einseitigen, unverhältnismässigen, verzerrten und grösstenteils faktenwidrigen Berichterstattung über Israel – stellvertretend für alle Juden – fördert und verbreitet 20 Minuten ein explizites Ressentiment gegen Juden und Israel und erfüllt damit im Grunde den Straftatbestand einer Verletzung des Schweizer Rassismusparagrafen: «Hass meint in Art. 261bis StGB das Schüren von Emotionen, um gegenüber den Betroffenen Hassgefühle zu entwickeln oder diesen freien Lauf zu lassen.»

Wie enthemmt sich dieser von 20 Minuten geschürte Hass auf Israel und Juden in der 20 Minuten-Leserschaft «freien Lauf» lässt, kann man in den Kommentarspalten von 20 Minuten nachlesen. Beispielsweise anlässlich des 20 Minuten-Facebook-Beitrags über den Rauswurf 44 jüdischer (nicht israelischer) Kinder aus einem Vueling-Flugzeug:

«Die Talmud Pest»

«Gut gemacht. Diese jüdischen Bastarde benehmen sich schlimmer als Hunde und sollten auch so behandelt werden. Niemand interessiert sich einen Scheiss dafür, was euch vor 3000 Jahren versprochen wurde. Für den Holocaust in Gaza solltet ihr wie Kriegsverbrecher behandelt werden, also in Handschellen, an einer Leine und in orangefarbenen Overalls

«Nach meiner Kenntnis hat die kriminelle Lehrerin dieser Kinder den Völkermord der IDF-Terroristen der zionistischen Entität Israel an den Palästinensern verteidigt. Solche Säue sperrt man ein

«Antisemitismus😀So sollte überall auf der Welt mit ihnen umgegangen werden bis sie es lassen Menschen, besonders Kinder wie Vieh abzuknallen und leiden zu lassen.»

«Zumindest wurden die Kinder nicht ausgehungert oder hingerichtet. Im Gegensatz zu den Kindern in Palästina!!!!!»

«Israel sagt das es rassistisch sei? Israel- du hast genug unschuldiges Blut von unschuldigen Kindern an deinen Händen … also lieber ein Rassist sein als ein Kindermörder .. elender Heuchler!»

«Respekt ist bei denen ein Fremdwort, genau wie Moral, einfach nur wiederlich»

«So ist richtig und noch mehr. Das ist zu viel was die mit Gaza Menschen machen. Aber kommt ein Tag und zurückgezahlt»

In diesem Stil geht es weiter in rund 1200 Kommentaren, obwohl 20 Minuten die Kommentarspalte geschlossen haben will, angeblich um einen «respektvollen, konstruktiven und freundlichen» Umgang zu gewährleisten.

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20 Minuten - Wie das reichweitenstärkste Schweizer Medium gegen Israel hetzt
UODATE 31. Juli 2025, 15:45 Uhr: 20 Minuten hat nun auch den Facebook Eintrag stillschweigend gelöscht. Wir dokumentieren hier einige der Einträge von denen Screenshots gemacht wurden:

Aber auch das ist – wie schon das leere Versprechen einer «ausgewogenen und ideologiefreien Berichterstattung», lediglich eine Nebelpetarde, welche die eigene Tugendhaftigkeit zur Schau stellen soll.

Denn es trägt herzlich wenig zur Verhinderung von «Hasskommentaren» bei, die Kommentarspalte auf der 20 Minuten-Website zu schliessen, aber auf Facebook offen zu lassen.

Der Prophet Jesaja hat es vorausgesagt: «Wehe denen, die das Böse gut nennen, und das Gute böse, welche Finsternis zu Licht machen, und Licht zu Finsternis, welche Bitteres zu Süssem machen, und Süsses zu Bitterem!»

Die inflationären Israel-Attacken von 20 Minuten sind ein Sinnbild einer ausser Rand und Band geratenen Nahost-Berichterstattung, die sich von jeglicher journalistischen Sorgfaltspflicht verabschiedet hat und stattdessen als Durchlauferhitzer von Hamas-Propaganda fungiert und Israel zum einzigen Schuldigen erklärt: Die Lüge – sei sie auch noch so durchschaubar – triumphiert.

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20 Minuten - Wie das reichweitenstärkste Schweizer Medium gegen Israel hetzt

Dies gilt selbstverständlich auch für die restlichen Schweizer Medien, insbesondere für die Flagschiffe antiisraelischer Desinformation wie SRF, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, CH-Media, WOZ, Republik, Bajour, Watson, Blick, Infosperber, Journal21 und punktuell leider auch für die NZZ.

12 Kommentare

  1. Allein das Foto das dem SRF Kommentar zu Grunde liegt entlarvt diese Lügengeschichten. Die Mutter ist „normal“ genährt. Im Hintergrund krappelt ein Kleinkind mit für gesunde Kinder typische Pausbacken herum.
    Halten uns die Medien für halbblind, und dass wir dies nicht sehen?

  2. Interessanterweise ist die Mutter gut ernährt. Das ist aber eine Rabenmutter. Nein, im Ernst. Das Bild entlarvt die Medien!

  3. Die Hamas hat den medialen Krieg leider längstens gewonnen. Die israelische Regierung war nie daran interessiert sich medial richtig zu platzieren. Das Desaster zeichnete sich schon seit dem 7.Oktober ab. In Israel gibt es eine Zensur. Der Armeesprecher wurde entlassen. Die Politiker sind mit internen Querelen beschäftigt. Die Informationen erfolgen ungefiltert über das immer noch existierende (!) Gesundheitsministerium der Hamas. Von Proaktivität einer israelischen Informationspolitik keine Spur. Jetzt ist es zu spät.

  4. Das alles was jetzt in den Medien rund um Gaza geschieht ist nichts neues. Wer erinnert sich noch an die angebliche Tötung Mohammes Al-Duras durch israelische Soldaten im Jahr 2000 welche die 2. Intifada unter Arafat ausgelöst hat? Schon damals gab es für die Presse nur einen Schuldigen dafür: Israel.
    Wie sich nachher herausstellte war alles fake aber die Bilder gingen bereits um die Welt und Israel wurde erneut zum „kaltblütigen Kindermörder“ abgestempelt. Ich hatte damals einen guten Kontakt zu Esther Schapira, der ARD Autorin des Dok Films „Drei Kugeln und ein totes Kind“ – http://www.nahost-politik.de/palaestina/al-dura.htm – und habe mit ihr darüber gesprochen. Es waren eindrückliche Aussagen die Sie damals machte ich hatte grossen Respket vor Ihrer sehr wichtigen und akribisch genauen Arbeit. Leider suchen wir heute im deutschsprachigen Raum vergebens nach Journalisten wie Esther Schapira. Vorallem das ARD ist mit der Journalistin Sophie von der Tann ein Paradebeispiel dafür, für was schlechter Journalismus steht; nämlich für die Tatsache, dass genau dies der Hamas nützt bei ihrer hetzerischen Anklage gegen Israel. Somit sind die meisten Journalisten bei uns zu „nützlichen Idioten“ der Hamas geworden und realisieren es noch nicht einmal !!!

  5. Der 20Minuten entlarvende und gleichzeitig erschreckende Artikel gilt für praktisch alle Medien weltweit. Millionen Menschen werden vergiftet, israel sieht sich einem medialen Lynchmob gegenüber wie die Juden ab 1933 in Deutschland! Die sog. Pressefreiheit ist zur licence to spread antisemitism geworden! Julius Streicher lässt Grüssen….

  6. Vielen, vielen Dank an David Klein für seinen äusserst wichtigen Beitrag gegen eine unerträglich, immer schneller um sich greifende, mehrheitlich faktenwidrige, Hass schürende Medienkampagne gegen Israel. Weltweit! Leider auch bei uns in der Schweiz!

  7. Da hat sich mit „20 Minuten“ ein weiteres Schweizer Presseerzeugnis geoutet als unseriöses, manipulativen Medium. Seriöse und objektive Berichterstattung ist wohl von offiziellen Zeitungen, Zeitschriften und Sendern über kurz oder lang gar nicht mehr zu erwarten.

  8. Und weshalb soll Israel überhaupt Hilfsgüter bereitstellen, denen die nicht die Verantwortung für ihr Tun übernehmen? Geiselnahme ist ein Verstoss gegen das Kriegsvölkerrecht und die Misshandlung durch Aushungern, Folterung, Vergewaltigung ist ein Verbrechen. Das Massaker vom 7.10.23 und der Angriffskrieg gegen Israel hat destabilisierende Folgen auf die Zivilisten, wie jeder Krieg. Die Tatsachen zu verdrehen in der Form wie es 20 Minuten und viele andere tun ist eine Form von Volksverhetzung.Warum wird nicht Ägypten zur Verantwortung gezogen wenn es um Hilfeleistung geht, weshalb soll Israel, das Land das angegriffen wurde und wird überhaupt denen helfen die es hassen und auslöschen wollen? Die Kinder und Frauen hätten schon zu Beginn in Sicherheit gebracht werden können, aber die Hamas die in Zivilkleidung „ kämpft“ will sie lieber opfern um sich an den Spendengeldern zu bereichern.20 minuten sollten ihre Recherchen hierfür ausweiten um die Wahrheit ans Licht zu bringen und sich entschuldigen für ihre Lügengeschichten über Israel.

  9. Es dürfte doch mittlerweile bekannt sein, dass die Hamas keine Mittel auslässt, um mit Verleumdungen und Fakes Israel als Kinder- und Frauenmörder darzustellen. Alle diese linken Zeitungen stürzen sich geradezu darauf, den bösen Juden (wie wir das seit Jahrhunderten kennen!) auch heute wieder für alles verantwortlich zu machen und ihm Mord und Grausamkeiten an Kindern und Frauen anzuhängen.
    Und das dumme Volk glaubt einfach alles, was da von verantwortungslosen Schmierfinken verbreitet wird.
    Nach 1945 war man entsetzt, fassungslos, bestürzt über die Shoa, von der angeblich niemand etwas gewusst haben wollte…
    Mittlerweile wissen die jüngeren Generationen bereits nichts mehr darüber, weil die Älteren es tunlichst vermieden haben, die Jüngeren über diese grauenvolle Zeit aufzuklären.
    Der Judenhass hat – schon wieder – Hochkonjunktur!

  10. Diese Schreiberlinge sind erbärmliche, niederträchtige Charakterlumpen, denen jedes Mittel recht ist, um die Juden / Israel in den Dreck zu ziehen. Leider gibt es genügend Dumme, welche diesen Leuten auf den Leim kriechen. Dabei sieht selbst ein Blinder, dass an den Bildern etwas faul ist.
    Wer Israel segnet wird gesegnet, wer Israel flucht wird verflucht. 1. Mose 12,3.

  11. https://www.srf.ch/news/international/katastrophale-zustaende-die-ghf-hilfsgueterverteilungen-in-gaza-sind-todesfallen

    Solche Artikel sind überfällig und sollten an möglichst viele Journalisten und Medien-Unternehmen gehen. Danke an David Klein für die wichtigen Klarstellungen und Recherchen. Es ist manchmal so niederschmetternd wenn man all die einseitigen und anklagenden Artikel liest. Man wird fast ohnmächtig dabei und fühlt sich sehr alleine damit. Nun, ich versuche mein Bestes zu geben mit den bescheidenen Mittel und meinem sehr bescheidenen Deutsch welches ich gebrauche.
    Nun zu meinem oben angefügten Link, welcher zu einem Artikel gehört, den ich auf SRF Online gelesen habe und in dem das Wort „Hamas“ im Zusammenhang mit dem Krieg in Gaza kein einziges Mal vorkommt. Für mich ein klares journalistisches no-go oder anders ausgedrückt, eine Bankrotterklärung der Berichterstattung zu Gaza bei SRF. Ein Leitartikel der die Hamas nicht als Hauptschuldigen für das Leid und den Krieg in Gaza festmacht, ist klar antisemitisch motiviert. SRF muss sich an die journalistische Sorgfaltspflicht halten und ausgewogen bzw. fair berichten. Ich bin seit Jahren im Klinsch mit SRF und bekomme seit langem keine Antwort mehr auf meine Einwände. Was mich wirklich umtreibt ist die Tatsache, dass es scheinbar nicht möglich ist solchen journalistischen Müll zu sanktionieren. Für mich geht das in richtung Volksverhetzung und bewusst geförderter Judenhass. Leider, so stelle ich fest, sind es wenige Juden bei uns, die sich verpflichtet fühlen gegen solche Tendenzen vorzugehen. Gibt es denn keine jouristische Möglichkeit die Verantwortlichen solcher anti-israelischer Hetze vor Gericht zu ziehen? Ich fordere dies mit meinen bescheidenen Mittel schon lange. Man sollte endlich eine härtere Gangart einlegen, sonst wird dies über kurz oder lang zu einer Katastrophe führen, denn der Hass welcher mir vorallem auf social media entgegenschlägt, ist unbeschreiblich und manchmal eliminatorisch.

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