
Es gibt Tage, an denen ein Mindestmass an historischer Sensibilität selbstverständlich sein sollte. Jom haScho’a, Israels offizieller Holocaust-Gedenktag, gehört zweifellos dazu. Es ist ein Tag der stillen Erinnerung, des Gedenkens an sechs Millionen ermordete Juden.
Dass das Schweizer Fernsehen SRF ausgerechnet an diesem Tag den Film «No Other Land» ausstrahlt – ein politisch einseitiges Machwerk mit gezielten Anklagen gegen den jüdischen Staat – ist nichts weniger als ein Schlag ins Gesicht der Opfer und ihrer Nachkommen.
«No Other Land» ist kein Dokumentarfilm im klassischen Sinn. Es ist ein agitatorisches Manifest, das sich die Dramaturgie eines angeblichen David-gegen-Goliath-Narrativs zunutze macht, um ein einseitiges, historisch verzerrtes und emotional aufgeladenes Bild des israelisch-palästinensischen Konflikts zu präsentieren. Wie zahlreiche Kritiken und Recherchen belegen, beruht die zentrale Darstellung – die «Vertreibung» palästinensischer Familien aus Masafer Yatta – nicht auf Tatsachen, sondern auf Erfindungen von Aktivisten.
Die Verwendung der Begriffe «Apartheid», «ethnische Säuberung» und sogar «Genozid entlarven den Film endgültig als Kampagnenprodukt. Diese Begriffe sind keine Beschreibung der Realität, sondern rhetorische Waffeneingesetzt in einer Zeit, in der antisemitischer Hass weltweit auf dem Vormarsch ist. Am 7. Oktober 2023 wurden in Israel über 1.200 Juden von der islamistischen Terrororganisation Hamas brutal ermordet – der grösste Massenmord an Juden seit der Shoah. Dieser Terror, dieser Antisemitismus mit mörderischen Folgen findet in «No Other Land» keine oder nur selektive Erwähnung. Dass ein solcher Film ausgerechnet am Holocaust-Gedenktag im öffentlich-rechtlichen Fernsehen läuft, ist unfassbar.
Es ist nicht nur politisch unsensibel, es ist ein moralisches Desaster. Die Shoah war kein «Konflikt». Sie war der Versuch einer systematischen Vernichtung eines ganzen Volkes. Wer an diesem Tag einen Film zeigt, der den jüdischen Staat Israel in eine Täterrolle drängt und gleichzeitig jede historische Einbettung ignoriert, relativiert die Schoah.
SRF hätte sich dieses Programmplatzes bewusst sein müssen. Es hätte erkennen müssen, dass dieser Tag nicht für eine derart polarisierende und unausgewogene Darstellung des Nahostkonflikts geeignet ist. Die Ausstrahlung von «No Other Land» am Jom haScho’a war kein unglücklicher Zufall, sondern eine eklatante Missachtung der Erinnerungskultur. Oder war es Dummheit?
Gerade am Jom haScho’a hätte es von SRF ein Zeichen der Solidarität mit den Opfern gebraucht – nicht ein weiteres Narrativ, das Juden und Israel zu Tätern macht.
























Einfach nur widerlich. Wann wird dieser links-braune Stall endlich ausgemistet?
Ich schäme mich, Schweizer zu sein. Und Schweizer Fernsehen war schon immer antisemitisch. Zum kotzen.
@Martino: Allerdings! Jedoch wird die QUALITÄT der Beiträge durch die 200.- Initiative nicht verbessert! Der stetige Tropfen der stündlichen Woke-News wird den Stein weiterhin höhlen, und ein Film wie dieser wird weiterhin auf nährhaften Boden fallen. JETZT Popularbeschwerde gegen die SRG unterschreiben!
Die heutigen Redaktoren haben kein geschichtliches Wissen mehr.
Es ist höchste Zeit, dass die finanziellen Mittel für SRF gekürzt werden. Wir stimmen dann alle: Ja, 200 Franken sind genug!!
Unglaublicher und schlimmer kann SRF nicht mehr berichten. Dies zeigt das wahre SRF Gesicht.Es fehlte nicht an Geschmacklosigkeit, totaler, antijüdischer Beitrag. Wo sind überhaupt die obersten Chefen ????? Es fehlt nur noch, dass die nächste Berichterstattung oder Beitrag eine ganz andere Person ausstrahlt….ALLE vom SRF sollten zum Holocaust Gedenktag gehen müssen.
Ich konnte es kaum glauben – die Dekadenz beim SRF kennt offenbar keine Grenzen.
Ich bin dankbar für diesen Artikel, der diese unfassbare Haltung bei SRF beim Namen nennt.
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