
Breaking
Clusterbomben-Rakete auf Grossraum Tel Aviv · Zamir: «Iran ist exponiert und schutzlos»
Update
Sonntag, 22.03.2026 · 11:34 Uhr
Militär & Sicherheit
Iran feuert Clusterbomben-Rakete auf Grossraum Tel Aviv — sieben Verletzte, Bomblets an mehreren Orten
Ein iranischer Marschflugkörper mit Clusterbomben-Sprengkopf schlug im Grossraum Tel Aviv ein und verletzte sieben Menschen, eine davon mittelschwer. Der Magen David Adom meldete Bomblet-Einschläge an mehreren Orten in der Metropolregion. Die israelische Luftwaffe räumte ein, den Abfang erneut verfehlt zu haben — aus anderen technischen Gründen als beim gestrigen Doppeleinschlag in Dimona und Arad. Der Einsatz von Streumunition gegen dicht besiedelte Gebiete markiert eine neue Eskalationsstufe.
Zamir: «Iran ist exponiert und schutzlos — Degradierung wird zum strategischen Erfolg»
IDF-Generalstabschef Eyal Zamir erklärte, die bisherige Degradierung der iranischen Streitkräfte verdichte sich zu einem systemischen Erfolg auf militärischer, wirtschaftlicher und staatlicher Ebene. «Das Regime des Bösen ist schwächer, Iran ist exponierter und verfügt kaum noch über signifikante Luftabwehrkapazitäten.» Zamir warnte zudem, Iran habe erstmals eine Interkontinentalrakete mit 4.000 km Reichweite eingesetzt — damit lägen europäische Hauptstädte in seiner Schussweite.
Zamir in Metula und Kiryat Schmona: «Keine Rückkehr zu begrenzten Konfrontationsrunden»
Generalstabschef Zamir besuchte die Nordgrenzkommunen Metula und Kiryat Schmona und versprach den Einwohnern, die IDF werde nicht zu früheren «Runden» begrenzter Gefechte mit der Hisbollah zurückkehren. Der Einsatz werde fortgesetzt, bis von der Nordgrenze keinerlei Bedrohung mehr ausgehe. Hisbollah werde einen «hohen Preis» zahlen.
IDF-Bodentruppen töten über 20 Hisbollah-Kämpfer — Waffenlager mit Panzerabwehrmissilen ausgehoben
IDF-Bodentruppen haben im Südlibanon bei mehreren Feuergefechten Hisbollah-Operateure getötet: ein Kämpfer im direkten Schusswechsel, drei weitere durch Panzerbeschuss. Dabei wurden umfangreiche Waffenbestände sichergestellt, darunter Panzerabwehrmissile und Raketenwerfer. Die IDF meldete in den vergangenen 24 Stunden insgesamt über 20 getötete Hisbollah-Kämpfer bei laufenden Bodenoperationen. Kein israelischer Soldat wurde verletzt.
Lagebild & Hintergrund
Gesamtzahl der Verletzten auf fast 200 korrigiert — 84 in Arad, 78 in Dimona, 19 im Norden
Die Jerusalem Post präzisiert die Verletztenzahl der Nacht: rund 84 Verwundete in Arad, rund 78 in Dimona sowie 19 im Norden. Die Gesamtzahl nähert sich damit 200 — deutlich mehr als zunächst gemeldet. Die IAF räumt ein, dass die Abwehrversagen in Arad und Dimona technisch unabhängige Ursachen hatten. Die meisten Verletzten befanden sich zum Zeitpunkt der Einschläge nicht in Schutzräumen.
Mojtaba Chamenei lebt — Revolutionsgarden führen Iran faktisch
Nach Informationen der Jerusalem Post ist Mojtaba Chamenei, Sohn des zu Kriegsbeginn getöteten Obersten Führers Ali Chamenei, am Leben. Die Führung des Landes liege derzeit faktisch bei den Revolutionsgarden (IRGC), da die regulären Staatsstrukturen durch die anhaltenden amerikanisch-israelischen Angriffe schwer beeinträchtigt seien.
Israel News Digest · Sonntag, 22.03.2026 · Stand: 11:34 Uhr
Breaking
Iran feuert Ballistikraketen auf Dimona und Arad – 175 Verletzte
⚡ Meldung des Tages
Iranischer Raketenangriff trifft Dimona und Arad – 175 Menschen verletzt
Iranische ballistische Raketen schlugen in den südisraelischen Städten Dimona und Arad ein und verletzten insgesamt 175 Menschen. Aus Dimona wurden 60 Verletzte gemeldet, darunter ein zwölfjähriges Kind in ernstem Zustand. In Arad erlitten 115 Personen Verletzungen, neun davon schwer. Wenig später folgte ein zweiter iranischer Raketenangriff innerhalb einer Stunde.
Militär & Sicherheit
Militär · Raketenangriff
Zweiter iranischer Angriff innerhalb einer Stunde – Cluster-Munition auf Zentralisrael
Iran feuerte kurz nach dem ersten Angriff eine zweite Salve ab. Zusätzlich wurde eine Cluster-Munition auf Zentralisrael abgeschossen, deren Splitter im Raum Zentralisrael niedergingen. Das israelische Militär meldete, ein Grossteil der Projektile sei abgefangen worden.
Sicherheit · Hisbollah
Mann in Misgav Am durch Panzerabwehrrakete getötet – zwei Fahrzeuge in Flammen
Im Nordgrenz-Kibbuz Misgav Am wurde ein Mann durch eine mutmassliche Hisbollah-Panzerabwehrrakete getötet. Zwei Fahrzeuge fingen Feuer. Es handelt sich um einen der schwersten Zwischenfälle an der Nordgrenze seit Beginn der aktuellen Eskalationsphase.
Sicherheit · Drohne
Hisbollah-Drohne stürzt in Westgaliläa ab – Kampfmittelräumer im Einsatz
Eine Hisbollah-Drohne ist über offenem Gelände in Westgaliläa abgestürzt. Es gab weder Verletzte noch Sachschäden. Kampfmittelräumer der IDF wurden eingesetzt, um das Gelände zu sichern und die Drohne gefahrlos zu bergen.
Sicherheit · Nordgrenze
Antitankrakete aus dem Libanon trifft Fahrzeug – mindestens ein Verletzter
Eine Panzerabwehrrakete aus dem Libanon schlug am Sonntagmorgen in einem Fahrzeug ein. Mindestens eine Person wurde verletzt. Der Vorfall ereignete sich im Grenzgebiet und wurde vom IDF-Sprecher bestätigt.
IDF · Libanon
IDF schaltet Hisbollah-Kämpfer aus und beschlagnahmt Waffenlager in Südlibanon
Israelische Bodentruppen töteten Hisbollah-Kämpfer und beschlagnahmten Waffendepots im Südlibanon. Allein über das Wochenende wurden laut IDF mehr als 200 Ziele angegriffen. Die Bodenoffensive ist Teil einer koordinierten Mehrfronten-Strategie.
IDF · Strategie
IDF plant drei weitere Wochen «Operation Roaring Lion» gegen iranische Rüstung
Verteidigungsminister Israel Katz gab bekannt, dass die IDF die «Operation Roaring Lion» um weitere drei Wochen verlängern und erheblich intensivieren werde. Ziel sei die systematische Zerstörung der iranischen Verteidigungsindustrie.
International & Diplomatie
Diplomatie · Saudi-Arabien
Saudi-Arabien weist iranischen Militärattaché und vier Botschaftsangehörige aus
Riad hat den iranischen Militärattaché und vier weitere Botschaftsangehörige des Landes verwiesen. Saudi-Arabien erklärte, weitere Angriffe Irans würden zu erheblichen Konsequenzen für die bilateralen Beziehungen führen. Die Ausweisung gilt als klares diplomatisches Signal gegen Teherans Eskalationspolitik.
Heimatfront & Gesellschaft
Heimatfront · Kriegswoche 4
Vierte Kriegswoche beginnt – Israel im Mehrfronten-Ausnahmezustand
Mit dem heutigen Sonntag hat die vierte Woche der «Operation Roaring Lion» begonnen. Die israelische Bevölkerung in Arad, Dimona und Nordgaliläa erlebt anhaltende Beschüsse. Der Zivilschutz hat Notfallmassnahmen veranlasst und ruft zur Einhaltung der Schutzanweisungen auf.
Gaza · Sicherheitslage
Laufende IDF-Einsätze in Gaza – Situation bleibt angespannt
Parallel zur Eskalation gegen das Mulla-Regime und die Hisbollah m Libanon führt die IDF weiterhin Operationen im Gazastreifen durch.
Wirtschaft & Innovation
Tech · Künstliche Intelligenz
Israel lanciert nationales KI-Supercomputer-Programm – 1 Milliarde NIS für 1000 Nvidia-Chips
Die Israel Innovation Authority hat ein nationales KI-Supercomputer-Programm mit rund einer Milliarde NIS (ca. 315 Mio. USD) gestartet. Die Anlage wird 1000 Nvidia B200 Blackwell-Beschleuniger umfassen und Startups, Verteidigungsunternehmen sowie akademischen Forschern zugänglich sein. Israel festigt damit seine Rolle als global führende KI-Nation.
Wirtschaft · Wachstum
OECD erwartet starkes BIP-Wachstum – Israels Wirtschaft erholt sich trotz Mehrfrontenkrieg
Die OECD prognostiziert für Israel eine robuste wirtschaftliche Erholung im Jahr 2026. Steigende Inlandsnachfrage, sich erholende Exporte und entspanntere Finanzierungsbedingungen treiben das Wachstum an. Internationale Investoren bewerten Israels Wirtschaftsmodell zunehmend positiv.





















