Frau Dreifuss. Sie, die Sie für Würde und sozialen Fortschritt in der Schweiz standen, wie konnten Sie nur so weit kommen? Wie kann eine ehemalige Bundespräsidentin heute Seite an Seite mit Hasspredigern marschieren und diejenigen unterstützen, die die schlimmsten totalitären Regime befürworten?
von Diana Krief
Am 21. Juni 2025 waren Sie bei einer Demonstration in Bern anwesend, bei der hasserfüllte Parolen neben Symbolen von Organisationen zu sehen waren, die Regime unterstützen, welche Menschen hinrichten, foltern, Frauen unterdrücken und ganze Bevölkerungsgruppen in moralische und physische Sklaverei treiben. Noch schlimmer: Diese Regime nehmen Geiseln, organisieren Terror und zerstören alles, was Sie einst zu verteidigen vorgaben.

Und Sie waren dabei. Sie waren anwesend. Schweigend. Sie haben kein Wort gesagt, um daran zu erinnern, wer diese Verbündeten wirklich sind. Sie haben kein Wort gesagt, um diese schändlichen Regime anzuprangern. Kein einziges Wort, um daran zu erinnern, dass man Rechte niemals an der Seite von Henkern verteidigen kann.
Sich als fortschrittlich zu bezeichnen, bedeutet, die Schwachen überall ohne Heuchelei zu verteidigen. Was Sie an diesem Tag getan haben, war jedoch, sich aus ideologischer Bequemlichkeit auf die Seite der Hassprediger zu stellen. Damit haben Sie nicht nur Ihr früheres Amt, sondern auch die Werte verraten, für die Sie sich eingesetzt haben.

Hut ab, Frau Dreifuss. Nicht für Ihren Mut, sondern für Ihre Blindheit. Denn im Namen einer bequemen politischen Haltung haben Sie sich entschieden, vor dem Unakzeptablen wegzuschauen.
Erlauben Sie mir zum Schluss noch folgende Fragen: Haben Sie, als Sie sich mit der Kraft Ihres Namens und Ihrem historischen Hintergrund zu Wort gemeldet haben, nicht befürchtet, dass Sie damit – vielleicht ungewollt – bestimmte Gemeinschaften ins Visier nehmen, zu denen auch Ihr eigener Vater gehörte und die in der Vergangenheit bereits erfahren mussten, was es bedeutet, angeprangert zu werden? Haben Sie nicht befürchtet, dass diese Stellungnahme, mit der Sie offene, wenn auch unvollkommene Demokratien mit den schlimmsten totalitären und tyrannischen Regimes dieses Jahrhunderts auf eine Stufe stellen, letztendlich dazu führt, dass all jene Generationen ins Visier genommen werden, die so hart für den Aufbau dieser für die Schweiz so wertvollen Demokratie gekämpft haben?
























Als ehemaliges SP Mitglied blutet mir das Herz wenn ich sehen muss, wie unsere Alt-Bundesrätin mit jüdischen Wurzeln Ruth Dreifuss nun Seite an Seite mit den Unterstützern der Massenmörder aus Gaza mitmarschiert und so auch zu der Auslöschung der Bevölkerung von Israel aufruft! Was für eine Schande!
Offenbar verwirrt die Distanz aus der Schweiz den klaren Blick auf das was im Nahen Osten im Allgemeinen und im Konflikt mit den Palästinensischen Terroristen in Gaza vor sich geht.
https://www.tachles.ch/artikel/standpunkte/konfrontation-fuer-israeli-und-juden?fbclid=IwY2xjawLM-rZleHRuA2FlbQIxMQBicmlkETFnQXJNNmpNU283NlhPWDBxAR6vBlj0GLWgPPGknDL4V-R4OTRQV2I_SN1hFVfpt5mItWaxGDdTqmUw4KFhmg_aem_9cWQ-wIgDRMxbH1ac_Q1BA
Alt-Bundesrätin Ruth Dreifuss erwähnt zwar beiläufig die Opfer und Geiseln des 7. Oktober, setzt sie aber gleich mit den Menschen in Gaza, die unter den ersten israelischen Bombardierungen litten.
Natürlich erwähnt sie mit keinem Wort den mörderischen Überfall der 6,000 Palästinensischen Terroristen von Hamas, PIJ (Palestinian Islamic Jihad) und anderen Terroristen sowie den „unbeteiligten Zivilisten“ auf Israel und die abscheulichen Gräueltaten mit welchen sie die Israelischen Kibbuzim, Städte sowie das Nova Musik Festival überfallen und die unschuldigen israelischen Kinder, Alten und die anderen misshandelt, vergewaltigt, ermordet und verbrannt haben.
Sie beklagt, dass das Recht der Palästinenserinnen und Palästinenser, einen eigenen Staat zu gründen, missachtet wird.
Dabei erwähnt sie nicht, dass wenn die Palästinenser in Gaza, wenn sie wollten, ihren eigenen Staat in Gaza, nachdem Abzug Israels aus dem Gaza Streifen (2005) mit der Räumung aller israelischen Siedlungen mit ca. 8,000 Jüdische Bewohnern sowie jeglicher israelischen militärischen Präsenz abgezogen haben, hätten gründen können.
Wenn sich die Frau Dreifuss mal die Mühe gemacht hätte, die Hamas Charter zu lesen, hätte sie vielleicht lernen können, dass die Hamas in keiner Weise für eine friedliche Lösung wie zum Beispiel die viel zitierte „Zweistaaten Lösung“ einsteht. Im Gegenteil, sie sieht in der „Zweistaaten Lösung“ ein Zionistisches Komplott. Die Hamas hat in ihrer Charter ausdrücklich ihr Ziel genannt „Israel wird existieren und weiterbestehen, bis der Islam es auslöscht.“ sowie „Der Tag des Jüngsten Gerichts wird erst kommen, wenn die Moslems gegen die Juden kämpfen (sie töten), und die Juden werden sich dann hinter Steinen und Bäumen verstecken. Die Steine und Bäume werden sagen: „Oh Moslems, oh Abdulla, hinter mir ist ein Jude, kommt und tötet ihn!“ (ein Koran Zitat).
In ihrem „Standpunkt“ vom 27/06/2025 in Tachles – das jüdische Wochenmagazin, beklagt Dreifuss die Kriegsverbrechen, Missachtung der Menschenrechte und des Völkerrechts, spricht von einem Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, alles natürlich Verbrechen nur von Israel.
Dabei schiebt sie auch implizit Israel die Schuld an dem zunehmenden Antisemitismus, mit dem sich Jüdinnen und Juden in der Diaspora konfrontiert sehen zu.
Keinerlei Forderungen an Hamas und die anderen Terroristen in Gaza.
Dass die Hamas auch nach 631 Tagen noch immer 50 israelische Geiseln festhält, ist der gründlich recherchierenden Ruth Dreifuss leider entgangen.
Nein, sie fordert Israel zu boykottieren „… sie jede Zusammenarbeit der Schweiz mit der israelischen Armee und jener Industrie beenden …“.
In der Tat, hat Altbundesrätin Ruth Dreifuss an der Kundgebung «Solidarität mit Gaza» jeglichen Anschein von Neutralität abgelegt „Es gibt keine Neutralität angesichts der Verletzung von Menschenrechten“ und sich klar auf der Seite der Palästinensischen Terroristen gestellt.
Auf perfide Weise kehrt Dreifuss die Forderung „vom Fluss bis zum Meer“ um, mit denen die Pro-Palästinensische Bewegung de-Facto die Eliminierung des jüdischen Staates fordert, und unterstellt Israel dies anzustreben.
Auch dass sich Israel in einem Überlebenskampf an sieben Fronten mit der Hamas in Gaza, der Hizbullah im Libanon sowie der West-Bank (Judea und Samaria), Syrien, dem Irak sowie den Houties im Yemen und natürlich dem Sponsor des Welt-Terrorismus, Iran welch nicht nur die Auslöschung des Staates Israel fordert, sondern auch hunderte von Raketen auf Zivile Städte Dörfer und Siedlungen abschiessen ist nicht erwähnungswert.
Eine Schande.
Ohne Ruth Dreifuss hätten wir das KVG-Obligatorium nicht, das zur Kostenfalle für viele wurde, die Krankenversicherungen ihrer Freiheit beraubte und viele Betreibungskosten verursachte.
Die unsägliche Dreifuss leidet unter dem „Stockholm-Syndrom“!
Alter schützt vor Torheit nicht!
Der Pschyrembel nennt solcherlei: „Verg(d)reisfussung“.