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Dutzende Versuche, Waffen auf dem Postweg zu schmuggeln, wurden in diesen Tagen durch israelische Grenzschützer an den Übergängen zum Gazastreifen verhindert.

von Joshua B. Dermer/TPS 

Die zuständigen Beamten haben am Grenzübergang Erez zehn offenbar für die Verwendung in Drohnen bestimmte Motorskimmer beschlagnahmt, die am Montagmorgen per Post nach Gaza geschickt werden sollten. Auch werde vermehrt versucht, insbesondere zerlegte Waffen und Bauteile für Drohnen zur Remontage nach Gaza zu schmuggeln. Terrororganisationen suchen offensichtlich zunehmend nach neuen Wegen um Waffen in den Gazastreifen zu verbringen.

Neben den Bauteilen für Drohnen wurden unter anderem auch Geräte zur Erhöhung der Präzision und Signalverstärker, wie sie für Mobiltelefone verwendet werden, konfisziert. Die Übertragungsgeräte arbeiten im Frequenzbereich von 5,8 GHz, der jedoch weder von israelischen noch palästinensischen Behörden für Videosignale freigegeben wurde.

Weiterhin konnte die Polizei am 19. Mai bei Hausdurchsuchungen im israelisch-arabischen Qalansawe, Rohrbomben, Munition sowie tausende Federn für Granaten und Raketen sicherstellen. Polizeisprecher liessen verlauten, dass diese Waffen sowohl für Anschläge in Israel selbst, als auch bei Angriffen aus dem Gazastreifen zum Einsatz kommen sollten.

Die israelischen Polizei- und Verteidigungsstreitkräfte (IDF) haben Sonntagnacht in Gebäuden in Nablus Waffen und Munition entdeckt. Es wurden vier Gewehre und zwei Pistolen gefunden sowie zahlreiche Waffenteile, Magazine und grosse Mengen an Munition. Die Waffen wurden beschlagnahmt und 11 in den durchsuchten Häusern angetroffene Terrorverdächtige verhaftet.

Am Montag veröffentlichten die IDF Videomaterial zu den Razzien in Nablus und den beschlagnahmten Waffen:

Quellen: Nachrichtenagentur TPS, IDF, Cogat