Text auf dem Arm: Der heroische Märtyrer (Shahid). Text auf der Karte ist der Name von Taylor Force seinem Mörder : Bashar Masalha . Foto PMW - Fatah Facebook Seite
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Die Fatah und die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) lobten die Ermordung von Taylor Force, eines amerikanischen Westpoint-Absolventen. Dieser besuchte Israel gemeinsam mit einer Gruppe der Vanderbilt University und wurde vor 2 Tagen durch die Messerattacke eines palästinensischen Terroristen im Hafen von Jaffa getötet.

Der 29-jährige Taylor Force aus Lubbock (Texas) diente für die US-Armee in den Militäroperationen Iraqi Freedom, New Dawn (Irak) und Enduring Freedom (Afghanistan). Auch seine Frau wurde bei dem Angriff außerhalb von Jaffa schwer verwundet.

Zudem wurde bei drei verschiedenen Angriffen palästinensischer Terroristen am Dienstag ein Dutzend Israelis verletzt.

Das offizielle Fernsehen der PA verherrlichte den Terroristen und bezeichnete ihn als „Shahid“ (Märtyrer).

„Eine komplexe Operation wurde im Hafen von Jaffa durch den 22-jährigen Märtyrer (Shahid) Bashar Masalha ausgeführt, der nach jüdischen Quellen aus Qalqilya stammte. 12 Siedler wurden verletzt und auch ein amerikanischer Tourist getötet.“ Dies berichtete ein offizieller Reporter des PA TV am 8. März.

Das palästinensische Fernsehen bezeichnete Force und andere Opfer als „Siedler“. Doch Force ist kein Israeli, zudem befand er sich in Tel-Aviv-Jaffa und damit innerhalb der Grenzen Israels vor 1967. Die palästinensischen Parteien von Fatah bis Hamas bezeichnen Israelis oft pauschal als „Siedler“ und unterstellen damit, dass ganz Israel ein koloniales Konstrukt auf „besetztem“ Gebiet sei. Eine solche Klassifizierung ermuntert den palästinensischen Terrorismus, zumal die PA der Ansicht ist, dass die Ermordung von Siedlern nach internationalem Recht erlaubt ist. Mit der Bezeichnung von Force als „Siedler“ rechtfertigt das PA TV diesen Mord und beschuldigt vielmehr das Opfer.

Zudem ehrte Fatah jene Terroristen, die getötet wurden, nachdem sie drei verschiedene Attacken gegen Israelis am Dienstag ausgeführt hatten.

„In der Heimat der Märtyrer (Shahids) und am Tag der Märtyrer gibt es Rosen, die auffliegen zu ihrem Schöpfer und zur Gnade Allahs. Oh du Stolz aller jungen Palästinenser, möge dein Blut ein Quell wahrer Ehre für dein Heimatland bleiben, für welches ihr alles – sogar eure wertvollen Leben – geopfert habt. Wir versprechen euch, dass euer Blut auch weiterhin eine Fackel sein wird, welche unseren Weg erleuchtet bis wir erreichen, wofür ihr als Märtyrer gestorben seid. Euer Blut hat uns eine Lektion in der Schule des Lebens erteilt: Die Ehre des Vaterlands geht über alles.“ So war am 8. März in einem Posting auf der offiziellen Facebook-Seite von Fatah zu lesen.

"Glücklich sind die Märtyrer (Shahids). Wir gehen weiter in Richtung wahrer Freiheit und Ehre." Foto Fatah Facebook Seite
„Glücklich sind die Märtyrer (Shahids). Wir gehen weiter in Richtung wahrer Freiheit und Ehre.“ Foto Fatah Facebook Seite

Heute veröffentlichte Fatah Bilder der Terroristen auf der eigenen Facebook-Seite zusammen mit dem folgenden Text: „Glücklich sind die Märtyrer (Shahids). Wir gehen weiter in Richtung wahrer Freiheit und Ehre.“

Fatah und die von Präsident Mahmoud Abbas geführte PA stacheln weiter zur Gewalt gegen Israelis auf und ermuntern die Palästinenser, dem Beispiel der Terroristen zu folgen. Die Glorifizierung von Terroristen, die Israelis töten, fördert weiterhin die aktuelle und anhaltende Welle palästinensischer Gewalt, welcher in den vergangenen 5 Monaten bereits 34 Menschen zum Opfer gefallen sind.

Quellen: Palestinian Media Watch, Agenturen

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1 KOMMENTAR

  1. Was sagt eigentlich die US-Regierung zu der Ermordung eines ihrer Staatsbürger durch einen Palästinenser und dazu, dass die Fatah und die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) die Ermordung von Taylor Force lobten?

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