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Offenbar ist Nemo Mettler inzwischen auch Völkerrechtsspezialist. Anders lässt sich kaum erklären, mit welcher Selbstverständlichkeit der ESC-Sieger von 2024 in seinem Instagram-Statement von «Völkermord» spricht und daraus politische Konsequenzen für den Eurovision Song Contest ableitet.

Der Entscheid, die Trophäe an die Europäische Rundfunkunion zurückzuschicken, wird begründet mit einer hochumstrittenen Einschätzung einer UNO-Untersuchungskommission und der fortgesetzten Teilnahme Israels am Wettbewerb. Eine bemerkenswerte und unfassbare Anmassung: die Übernahme komplexer völkerrechtlicher Wertungen ohne juristische Einordnung, ohne Abklärung und ohne jede Sensibilität für die Konsequenzen solcher Aussagen.

Der Begriff «Völkermord» ist kein Songtitel, sondern eine präzise juristische Kategorie. Er ist umstritten und ist Gegenstand laufender Verfahren, nicht abgeschlossener Urteile. Wer ihn dennoch als feststehende Tatsache verwendet, betreibt keine Menschenrechtsarbeit, sondern bewegt sich im Feld politischer Propaganda. Hauptsache wieder mal im Blick auf der Titelseite.

Über solche Vorwürfe entscheiden Gerichte, nicht Künstler, nicht Aktivisten und auch nicht die Kommentarspalten sozialer Medien. Solange es kein entsprechendes rechtskräftiges Urteil gibt, bleibt der Begriff eine freche Behauptung – mit absehbaren Folgen.

Der Applaus in den sozialen Medien sowie in einigen Mainstream-Medien rundet das Bild ab. Es gibt wenig Widerspruch oder kritische Nachfragen, stattdessen Herzchen, Stolz und moralische Rechtfertigung. Dass hier ein Narrativ bedient wird, das darauf abzielt, Israel zu isolieren, zu dämonisieren und aus dem internationalen Kulturraum herauszudrängen, bleibt weitgehend unausgesprochen. BDS – Boykott, Desinvestition, Sanktionen – Israel-Boykott verpackt im rosa Kleidchen.

Nemo schreibt, er warte auf den Moment, in dem Worte und Taten übereinstimmen. Tatsächlich erleben wir hier aber etwas anderes: Ein internationaler Gesangswettbewerb wird zum Tribunal erklärt und Instagram-Statements übernehmen faktisch den Rang juristischer Urteile. Der ESC-Pokal wird nicht zurückgegeben, weil Regeln verletzt wurden, sondern weil ein politisches Narrativ bedient werden soll – eines, das sich moralisch überlegen fühlt. Eine Schande für die Schweiz.

9 Kommentare

  1. Nemo hat Kontroversen ausgelöst, indem er seine Trophäe zurückgibt, um gegen Israels Beteiligung zu protestieren, und einen wahrgenommenen Konflikt mit Prinzipien der Einheit und menschlichen Würde hervorhebt. Dies wirft mehrere kritische Fragen auf, objektiv formuliert ohne persönliche Angriffe:

    Wenn ein Musiker wie Nemo den Boykott eines anderen (z. B. Israels Yuval Raphael) aus einem Wettbewerb aus politischen Gründen forciert, wird das als zutiefst unprofessionell und widerwärtig betrachtet? Viele argumentieren, es sei eine tiefe Beleidigung für den Beruf, die eventuell eine Disqualifikation verdient. Zwar sind Boykotte im Aktivismus üblich, doch sie können künstlerische Einheit zerbrechen, letzten Endes ist diese Sicht subjektiv, ohne branchenweiten Konsens, aber sie hallt stark bei Kritikern wider.
    Die Schweizer Publikumsstimmen bei Eurovision 2025 haben Yuval Raphael entscheidend den ersten Platz verliehen. Missachtet oder trotzt Nemos nachfolgender Protest dem demokratischen Willen der Schweizer Wähler, vergleichbar damit, ihnen ins „Gesicht zu spucken“, weil sie den Beitrag unterstützt haben?
    Als einflussreiche LGBTQ+ Ikone, inwieweit schadet Nemos starre anti-israelische Haltung? Häufig als potenziell antisemitisch oder indirekt terrorunterstützende Elemente verstärkend kritisiert dem Ansehen der LGBTQ+-Community?? Es birgt das Risiko, Meinungen zu polarisieren, obwohl vielfältige politische Stimmen in der Community existieren??
    Unter Berücksichtigung Israels anhaltendem Kampf ums Überleben seit 1948, der Führungswahl von Hamas in Gaza, beständiger Angriffe aus Gaza vor und nach dem 7. Oktober sowie Yuvals Durchhalten des genozidalen Terrors am 7. Oktober, wirft das Nemo als engagierten politischen Aktivisten dar? Könnte es auf zukünftige Beteiligung an Schweizer Parteien mit antisemitischen oder faschistischen Neigungen hindeuten?

  2. …und selbstverständlich löscht das dümmlich Wesen namens Nemo auf Instagram alle kritischen Kommentare sofort wieder… In der heilen, bunten und ach-so-inklusiven Welt der modischen Antisemiten darf es keine schwarzen Flecken geben

  3. Nemo ist ein dummes, nachplapperndes Individuum, das von der jüdischen Geschichte Null Ahnung hat!
    Es ist ein gefundenes Fressen für alle linken Judenhasser, Israel des „Genozids“ an der „palästinensischen Bevölkerung“ zu beschuldigen: Diese Behauptungen werden stur verbreitet, ohne dass es einen wirklichen, echten Beweis dafür gibt. Ausserdem muss endlich festgehalten werden, dass es kein „palästinensisches Volk“ gibt: Es sind eingewanderte muslimische Araber aus den umliegenden arabischen Staaten, die zu Tausenden in’s Land gekommen sind, nachdem die zurückgekehrten Juden aus der Diaspora (1., 2. und 3. Alija-Welle) aus einem teilweise vertrockneten Steppenland und Sümpfen ein wahres Paradies geschaffen haben. PLO-Terrorist Yassir Arafat, eingewanderter Aegypter, hat den Namen „Palästinenser“ geprägt. Und flugs wurde daraus ein „Volk“ fabriziert! Noch nie hat ausserdem jemand die Frage aufgeworfen, warum die Leute im Gazastreifen nicht nach Aegypten und andere Nachbarstaaten geflohen sind? Die sind also dort geblieben, um sich von den bösen Juden ermorden zu lassen…?

  4. Nemo ist nur ein Judenhasser und linker Systemkünstler wie sie unter den Nazis zu tausenden gab. Die Nazis waren auch nur Sozialisten

    Wer das in Frage stellt fragt bei Chaim Noll nach er wird das bestätigen .

  5. Dieser Nemo ist nicht nur die Personifikation aller propalästinensischen Aktivisten, sondern auch vieler PolitikerInnen und Mainstreammedien. Schwachsinn auf Hochglanz. Man sollte ihn an der Hand nehmen und ihm erst mal zeigen, wie man sich die Schuhe bindet und wie man die Toilette benutzt, ohne sie zu versauen.

  6. Nemo = Niemand sollte unbedingt nach Gaza auswandern. Von dort würde Niemand niemals mehr zurückkehren. In Gaza würde man mit Niemand sicher kurzen Prozess machen, es sei denn, Niemand könnte im letzten Moment noch nach Israel flüchten. Dort werden auch Wesen wie Niemand mit Respekt behandelt.

  7. Bei Nemo sieht man geballte Männlichkeit, die von jedem 12-jährigen muslimischen Asylbetrüger ordentlich die Fresse poliert bekommen würde, ohne irgendeine Gegenwehr leisten zu können, aber trotzdem ständig unbeholfen vom ruhmreichen Kampf gegen Israel und die USA träumt.

  8. Ich mag ihn nicht, diesen selbsternannten Inzinierer der Gerechtigkeit. Er ist ein Dummschwätzer und nicht der intelligenteste seiner Art. Sorry, aber Nemo geht es nur um Likes und Anerkennung der Massen. Nemo weiss noch nicht einmal ob er Männlein oder Weiblein sein soll. Wie soll er denn wissen was in Gaza geschehen ist??? Ich kann diesen Typen nicht ernst nehmen und doch schadet Nemo mit seiner überflüssigen Aktion Israel ungemein, weil die Welt genau dies hören will. Übrigens Nemo bedeutet im lateinischen „Niemand“ !!!

  9. Nemo ist offensichtlich auf Aufmerksam heischender Tour. Benimmt sich kindisch und denkt er sei das Grösste. Leider richtet er viel Schaden an da viele allzu viele auf seiner Schiene mitfahren.

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