Der öffentlich-rechtliche israelische Sender Kan hat einen Dokumentarfilm über das Soroka-Spital in Beerscheva am Tag des Massakers vom 7. Oktober 2023 ausgestrahlt. Der Film «Die Schicht» (hebräisch «HaMischmeret») zeigt bisher unveröffentlichte Aufnahmen von Überwachungskameras aus dem Spital, in dessen Notfallstation an jenem Samstag 674 Verletzte aus dem Grenzgebiet zum Gazastreifen eintrafen.
Produziert hat den gut einstündigen Film die Redaktion des Kan-11-Magazins «Zman Emet» («Echtzeit»), Regie führten Chen Liberman und Roni Singer, wie die Jerusalem Post berichtete. Die Kameras zeigen die Gänge, den Vorplatz beim Eingang und die Tore der Notfallstation in den Stunden, nachdem die Terrororganisation Hamas ihren Angriff auf Israel begonnen hatte. Im Fernsehen lief der ab 14 Jahren freigegebene Film erstmals am Montag, 5. Oktober 2026, um 21.30 Uhr auf Kan 11, eine Wiederholung folgte am 7. Oktober, dem dritten Jahrestag des Massakers, kurz vor Mitternacht.
Seine Premiere hatte der Film in der Residenz des Staatspräsidenten in Jerusalem, wo Präsident Isaac Herzog und seine Frau Michal Herzog anwesend waren. Laut einem Bericht von VIN News nannte Herzog den Film in einer Mitteilung «ein historisches Dokument» und lobte das Personal des Spitals: «Der Film hält das Ausmass des Traumas und die Grösse des Heldentums am 7. Oktober fest.»
«Von der ersten Reinigungskraft bis zum letzten Arzt»
Im Film kommt Dr. Ori Galante zu Wort, der die internistische Intensivstation von Soroka leitet. Der Film ehre «die aussergewöhnlichen Menschen von Soroka, jeden Einzelnen von ihnen, Frauen und Männer, jeden in seiner Rolle, von der ersten Reinigungskraft bis zum letzten Arzt», sagte Galante.
«Das sind Menschen, die ihr eigenes Leben riskiert, ihre Familien zu Hause zurückgelassen haben und an jenem Samstag ins Spital geeilt sind, angetrieben von der tiefen inneren Überzeugung, anderen zu helfen, ohne Rücksicht auf Religion, Rasse, Geschlecht oder politische Überzeugung», sagte er weiter. «Eigentlich kann ein Spital unter solchen Umständen gar nicht funktionieren. Der Grund, warum es uns gelungen ist, und was den ganzen Unterschied ausgemacht hat, waren die Menschen.»
Shlomi Codish, der das Spital am 7. Oktober leitete, hatte wenige Wochen nach dem Massaker beschrieben, unter welchen Bedingungen die Mitarbeiter an jenem Tag zur Arbeit kamen. Laut Codish heulten 42 Mal die Sirenen wegen Raketenbeschuss. «Das bedeutet, dass man von den Leuten erwartet, sich ins Auto zu setzen und ins Spital zu fahren, während um sie herum die Sirenen heulen», sagte er.
Bis zu 83 Verletzte pro Stunde
Ärzte des Spitals, darunter Codish, haben den Tag in einer Fachstudie ausgewertet, die im November 2024 im «Israel Journal of Health Policy Research» erschien. Laut der Studie trafen innerhalb von 24 Stunden 673 Verletzte bei Soroka ein, in der Spitzenzeit 83 pro Stunde, vor allem mit Schuss- und Splitterverletzungen. Die Patienten waren im Durchschnitt 29,6 Jahre alt und mehrheitlich Männer. Etwa die Hälfte wurde im Spital aufgenommen oder zur weiteren Behandlung in andere Spitäler verlegt, und von jenen, die lebend ankamen, starben 2,9 Prozent.
Je nach Zeitfenster weichen die Angaben leicht voneinander ab. Der neue Film nennt 674 Verletzte, die Times of Israel kam auf 676 zwischen 7.30 Uhr und Mitternacht, und Codish sprach im November 2023 von 680 Patienten in den ersten 16 Stunden, von denen 120 kritisch verletzt waren.
Das Spital verlor an diesem Tag auch eigene Leute: Unter den Ermordeten waren laut Codish zwei Ärzte und zwei pensionierte Pflegefachleute. Die Soroka-Pflegefachfrau Nili Margalit wurde aus ihrem Haus im Kibbuz Nir Oz nach Gaza verschleppt, wo sie in der Geiselhaft andere Geiseln pflegte, bis sie nach 54 Tagen am 30. November 2023 freikam.
Raketentreffer und neue Verletzte
Soroka gehört zur Krankenkasse Clalit und versorgt rund eine Million Menschen im Süden Israels, von Kiryat Gat und Ashkelon bis Eilat. Am 19. Juni 2025 traf eine iranische Rakete das Spital und richtete schwere Schäden an, worauf Herzog Soroka besuchte und von einem «Kriegsverbrechen» sprach. Im Oktober 2025 sprach Galante gegenüber dem israelischen Portal Mako von fünf Krisenjahren mit Corona und Krieg und beschrieb, wie eng seine Station seit dem Einschlag arbeiten muss. Im März 2026 nahm Soroka erneut Dutzende Verletzte auf, diesmal nach iranischen Raketenangriffen auf Dimona und Arad.
Schon im Herbst 2023 hatte Codish gewarnt: «Die Menschen müssen verstehen, dass das, was heute in Israel geschehen ist, morgen in Paris, London, Washington oder New York geschehen kann.»


























Einfach nur schrecklich! WANN darf das Israelische Volk endlich in Frieden leben?
Und WANN endlich wird eingesehen, dass nicht Israel der Terrorist ist, sondern die Hamas, die von den meisten dort eingewanderten Arabern unterstützt wird in ihrem Hass!
MERKE: Israel ist das Land des jüdischen Volkes seit über 3’000 Jahren! DAMALS gab es Römer, aber KEINE Araber, die in Palästina lebten!
Bevor die diversen „Gutmenschen“ Ihre Vorurteile gegen Israel loslassen, sollten sie sich von einem Theologen die Bibel und die Geschichte des Israelischen Volkes erklären lassen. Vielleicht geht ihnen dann ein Licht auf….! Eretz Israel! אֶרֶץ יִשְׂרָאֵל