
Vier IDF-Soldaten in Südlibanon gefallen – Nahal-Aufklärungseinheit stellt Hisbollah-Zelle und wird in Hinterhalt gelockt
Vier israelische Soldaten sind am Dienstag bei einem Gefecht mit Hisbollah-Kämpfern im westlichen Sektor des Südlibanons gefallen; zwei weitere wurden verletzt, einer davon schwer. Die Armee hat die Namen von der 4 Gefallenen freigegeben: Hauptmann Noam Madmoni (22) aus Sderot, Unteroffizier Ben Cohen (21) aus Lehavim, Unteroffizier Maxsim Entis (21) aus Bat Yam und Unteroffizier Gilad Harel – alle vier gehörten der Aufklärungseinheit der Nahal-Brigade an. Gemäss IDF-Untersuchung hatte die Einheit eine bewaffnete Hisbollah-Zelle aufgespürt; beim anschliessenden Feuergefecht kamen die Soldaten ums Leben.
Iranische Clusterbombe trifft Zentralisrael – 12 Verletzte in Bnei Brak und Petah Tikva, darunter sechs Kinder
Iran feuerte am Dienstagmorgen Raketen auf Israel ab; eine davon trug einen Cluster-Gefechtskopf und liess Streumunition über Bnei Brak und Petah Tikva niedergehen. Zwölf Personen wurden verletzt, darunter sechs Kinder. Trotz des Angriffs zeigt sich Irans Raketenrate drastisch geschwächt: von rund 90 Raketen am ersten Kriegstag auf heute 10 bis 15 täglich – ein direktes Resultat der anhaltenden IDF-Schläge gegen Irans Raketeninfrastruktur.
IDF-Zwischenbilanz: 70 Prozent der iranischen Raketenwerfer zerstört – Luftüberlegenheit über weiten Teilen des Irans erreicht
Seit Kriegsbeginn am 28. Februar hat Israel mehr als 1 700 Anlagen der iranischen Rüstungsindustrie angegriffen. Rund 70 Prozent der schätzungsweise 500 Raketenwerfer wurden zerstört oder ausser Gefecht gesetzt. Dazu kommen über 100 ausgeschaltete Luftabwehrsysteme und rund 120 Aufklärungssysteme – Israel hat damit in weiten Teilen des iranischen Luftraums Luftüberlegenheit erlangt.
Drei indonesische UN-Blauhelme in zwei Vorfällen getötet – Indonesien fordert UNSC-Sondersitzung
Drei indonesische Soldaten der UN-Mission UNIFIL kamen in zwei separaten Vorfällen im Südlibanon ums Leben. Indonesiens Aussenminister Sugiono forderte am Dienstag eine UNSC-Sondersitzung sowie eine rasche, transparente Untersuchung. Israel hat eine eigene Untersuchung eingeleitet und betonte, die Urheberschaft dürfe nicht vorschnell zugewiesen werden.
IDF-Nordkommando: Mehr als 750 Hisbollah-Kämpfer seit Eskalation am 2. März getötet
Der Befehlshaber des IDF-Nordkommandos zog am Dienstag Bilanz: Seit der erneuten Eskalation am 2. März wurden mehr als 750 Hisbollah-Kämpfer getötet. Die IDF zerstörte Waffenlager, Kommandozentralen und Tunnelsysteme und schaltete mehrere Zellen aus, die Anschläge auf nordisraelische Ortschaften vorbereiteten.
Netanyahu: «Eindeutig jenseits der Halbzeit» – mehr als die Hälfte der Kriegsziele gegen Iran erreicht
Ministerpräsident Netanyahu erklärte in einem Newsmax-Interview am Dienstag, Israel habe «eindeutig mehr als die Hälfte» seiner militärischen Ziele im Krieg gegen Iran erreicht. Er verwies auf die Eliminierung tausender Revolutionsgarden-Angehöriger und die schwere Beschädigung von Irans Rüstungsindustrie. Einen konkreten Zeitplan lehnte er ab.
Trump droht Iran mit vollständiger Zerstörung der Energiequellen – Frist läuft am 6. April ab
US-Präsident Trump drohte Iran am Dienstag erneut damit, sämtliche Strom- und Erdölinfrastruktur «vollständig zu vernichten», sollte bis zum 6. April kein Abkommen zur Wiedereröffnung der Strasse von Hormuz erzielt werden. Gleichzeitig bauen die USA ihre Streitkräfte in der Region aus: Eine Kampftruppe mit 3 500 Marines traf bereits ein, weitere 4 200 Soldaten und Marines sind unterwegs.
Pakistans Aussenminister Dar reist trotz Verletzung nach Peking – China und Pakistan koordinieren Iran-Mediation
Pakistans Aussenminister Ishaq Dar ist am Dienstag trotz einer Schulterbruchverletzung nach Peking gereist, um mit Wang Yi über die Iran-Krise zu beraten. Der Besuch folgt auf eine Ministerkonferenz in Islamabad (Türkei, Saudi-Arabien, Ägypten, Pakistan). Pakistan vermittelt bei indirekten US-iranischen Kontakten; Teheran bestätigte jedoch, dass keine Direktgespräche stattfinden.
Israelische Startups sammeln 3,1 Milliarden Dollar im ersten Quartal 2026 – 34 Prozent mehr als im Vorjahr
Israelische Technologiestartups haben laut IVC und LeumiTech im ersten Quartal 2026 in 98 Runden 3,1 Milliarden Dollar eingesammelt – 34 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Ausländische Investoren stellten 65,9 Prozent des Kapitals; 40 Prozent flossen in Cybersicherheit, 16 Prozent in KI. Ein klares Signal: Internationale Investoren vertrauen dem israelischen Tech-Sektor trotz Krieg.
Huskeys verlässt Stealth-Modus mit 8 Millionen Dollar Seed-Finanzierung – KI-Schicht modernisiert veraltete Web-Sicherheit
Das von israelischen Geheimdienstexperten gegründete Tel-Aviver Startup Huskeys hat am Montag eine Seed-Finanzierung von 8 Millionen Dollar bekanntgegeben. Das Unternehmen legt eine KI-Agentenschicht über bestehende Web Application Firewalls. In weniger als einem Jahr gewann Huskeys Grosskunden wie TikTok, Merlin Entertainments und Hugging Face. Investoren: 10D, SV Angel und weitere Cybersecurity-Engel.



























