
Meldung des Tages
Iran startet sieben Raketenangriffe an einem Tag – Jerusalem Ziel ballistischer Raketen
Der Iran hat Israel am Samstag mit sieben Raketensalven beschossen und dabei erstmals auch den Grossraum Jerusalem und das Gebiet am Toten Meer mit ballistischen Raketen angegriffen. Weitere Salven trafen Nordisrael und Zentralisrael. In Ramat Gan gingen Fahrzeuge nahe der Kirja-Militärbasis in Tel Aviv in Flammen auf; ein 52-Jähriger wurde verletzt. In Kiryat Shmona schlug eine Rakete ohne Sirenenwarnung ein – die IDF räumte eine «lokale Fehlfunktion» des Alarmsystems ein. Gleichzeitig griffen die Revolutionsgarden ein mit Israel verbundenes Schiff in der Strasse von Hormuz an.
Militär & Sicherheit
Militär · Iran
Geschoss trifft Gelände des AKW Buschehr – IAEA bestätigt einen Toten
Ein US-israelisches Geschoss hat das Gelände des iranischen Atomkraftwerks Buschehr getroffen – der vierte Angriff auf die Anlage seit Kriegsbeginn. Ein Sicherheitsmitarbeiter wurde getötet. Rosatom begann mit der Evakuierung von 198 Mitarbeitern per Luftbrücke und forderte eine temporäre Waffenruhe. Ein Anstieg der Strahlenwerte wurde laut IAEA nicht gemessen.
Militär · Iran
Iran schiesst US-F-15E Strike Eagle ab – Suche nach Besatzungsmitglied dauert an
Der Iran hat ein amerikanisches Kampfflugzeug über der Provinz Kohgiluyeh und Boyer-Ahmad abgeschossen. Ein Besatzungsmitglied konnte gerettet werden, nach dem Waffensystemoffizier wird weiterhin gesucht. Teheran setzte 60’000 USD Belohnung aus und behauptet, zwei US-Maschinen abgeschossen zu haben.
Militär · Iran
IDF bombardiert Mahshahr-Petrochemiezone – Produktion gestoppt, Milliardenschaden
Die israelische Luftwaffe hat die Petrochemiezone Mahshahr in der Provinz Khuzestan angegriffen. Laut IDF wurden die Anlagen zur Herstellung von Materialien für ballistische Raketen genutzt. Die gesamte Produktion wurde gestoppt, fünf Personen verletzt. Der Schaden beläuft sich auf Milliarden. Israels Regierung hat die IDF angewiesen, verstärkt wirtschaftliche Ziele im Iran zu treffen.
Militär · Libanon
IDF zerstört Litani-Brücken und bombardiert Quds-Force-Zentralen in Beirut
Die Luftwaffe zerstörte die Brücke Sohmor–Mashghara über den Litani, um Hisbollah-Nachschub abzuschneiden. Zuvor hatte die IDF die Bevölkerung von Tyros zur Evakuierung aufgerufen. Gleichzeitig wurden Kommandozentralen der iranischen Quds-Force in Beirut angegriffen, die als Verbindung zwischen Hisbollah und Teheran dienen.
Militär · Diplomatie
Trump-Ultimatum: Strasse von Hormuz bis Montag öffnen – «sonst bricht die Hölle los»
US-Präsident Trump setzte dem Iran eine Frist bis 6. April, 20 Uhr Ostküstenzeit. Sollte die Strasse von Hormuz nicht geöffnet werden, drohte er mit massiven Angriffen auf Irans Energieinfrastruktur. Zuvor hatte Teheran einige Tanker als Zeichen guten Willens passieren lassen.
International & Gesellschaft
Diplomatie · Iran
Waffenruhe-Gespräche gescheitert – Iran lehnt alle US-Vorschläge ab
Die von Pakistan geführte Vermittlung zwischen den USA und Iran ist laut Wall Street Journal am toten Punkt. Teheran lehnte ein Treffen in Islamabad, eine 48-Stunden-Waffenruhe und alle US-Forderungen als «inakzeptabel» ab. Katar weigert sich, eine Vermittlerrolle zu übernehmen. Die Türkei und Ägypten suchen nach Alternativstandorten.
International · USA
US-Agenten verhaften Verwandte von Qassem Soleimani
US-Bundesagenten haben die Nichte und Grossnichte des 2020 getöteten iranischen Generals Qassem Soleimani verhaftet, nachdem Aussenminister Marco Rubio ihren Status als rechtmässige Einwohner widerrief. Die beiden Frauen befinden sich nun in ICE-Gewahrsam.
Terror · International
IS ruft zu Brandanschlägen auf Synagogen weltweit auf
Der islamische Staat hat über al-Naba Anhänger aufgerufen, Synagogen in Amerika, Europa, Russland und Indien in Brand zu setzen. Begründung: die Schliessung der Al-Aqsa-Moschee durch Israel. Die Terrororganisation verwies auf den Chanukka-Anschlag in Sydney 2025, bei dem 15 Juden getötet wurden.
Wirtschaft & Innovation
Wirtschaft · Cybersecurity
Check Point entdeckt Sicherheitslücke in ChatGPT – Daten konnten unbemerkt abfliessen
Das israelische Unternehmen Check Point deckte eine Schwachstelle in ChatGPTs Laufzeitumgebung auf: Über einen verborgenen DNS-Kanal konnten Chat-Verläufe und Dateien unbemerkt exfiltriert werden. OpenAI bestätigte das Problem und behob es am 20. Februar 2026.

























