Start News Israel News Flash · Mittwoch, 25. März 2026  

Israel News Flash · Mittwoch, 25. März 2026  

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Israelische Sicherheitskräfte und Rettungskräfte sind am 24. März 2026 am Ort eines iranischen Raketenangriffs in Tel Aviv im Einsatz. Foto IMAGO / Xinhua
Israelische Sicherheitskräfte und Rettungskräfte sind am 24. März 2026 am Ort eines iranischen Raketenangriffs in Tel Aviv im Einsatz. Foto IMAGO / Xinhua
Lesezeit: 4 Minuten
Breaking Iran-Militärsprecher verhöhnt US-Friedensinitiative: «Verhandeln mit sich selbst» – über 5.000 Verletzte seit Kriegsbeginn
⚡ Meldung des Tages · Iran-Krieg Tag 25
5.000 Kriegsverletzte in israelischen Spitälern – Iran verhöhnt US-Friedensinitiative als «Selbstgespräch»
Am 25. Kriegstag meldet Israels Gesundheitsministerium, dass seit Kriegsbeginn am 28. Februar insgesamt 5.045 Menschen in israelischen Spitälern behandelt werden mussten – allein in den letzten 24 Stunden kamen 204 hinzu. Gleichzeitig hält Teheran an seiner Maximalposition fest: Iran-Militärsprecher Ebrahim Zolfaqari verhöhnte die US-Friedensgespräche als Selbstbeschäftigung: «Hat euer innerer Kampf das Stadium erreicht, in dem ihr mit euch selbst verhandelt?» – während Washington seinen 15-Punkte-Plan via Pakistan an Teheran übermittelte und Raketen weiterhin auf Israel flogen.
Militär · Raketenabwehr
Iranischer Raketenangriff auf Südisrael – Rakete über Beerscheba abgefangen, keine Verletzten
Die IDF meldeten einen neuen ballistischen Raketenangriff aus dem Iran auf den Süden Israels. Sirenen heulten in der Grossstadt Beerscheba und umliegenden Ortschaften. Laut ersten Militäreinschätzungen wurde die Rakete abgefangen. Verletzte wurden keine gemeldet.
Militär · Raketenabwehr
Raketenangriff auf Zentralisrael: Rakete abgefangen – MDA meldet keine direkten Verletzungen
Bereits früher am Morgen hatte die IDF einen iranischen Raketenstart auf Zentralisrael sowie Teile des Westjordanlandes und des Nordens gemeldet. Der Magen David Adom bestätigte es gebe keine Verletzte; die Heimatfront-Kommandostelle gab nach dem Abfang Entwarnung.
Militär · Bodenoperation
IDF tötet mehrere Hisbollah-Kämpfer in Südlibanon – Waffenlager ausgeschaltet
Im Rahmen laufender Bodenoperationen im Südlibanon hat die IDF mehrere Hisbollah-Terroristen getötet. Truppen der 7. Panzerbrigade zerstörten ein Waffenlager; kurz darauf wurden fliehende Kämpfer durch Luftangriffe neutralisiert. Die Golani-Brigade liquidierte einen mit RPG und Sturmgewehr bewaffneten Terroristen.
Militär · Nordfront
Raketenalarm entlang der Nordgrenze – Hisbollah feuert Raketen und Drohnen auf Grenzdörfer
In mehreren Ortschaften entlang der libanesischen Grenze wurden Raketenwarnsirenen ausgelöst, darunter auch Drohnenalarm. In Safed und umliegenden Gemeinden heulten die Sirenen wegen einer verdächtigen Drohne aus Libanon. Die Lage an der Nordfront bleibt angespannt.
Bilanz · Gesundheit
Verletztenstatistik übersteigt 5.000 – Gesundheitsministerium: 204 Spitaleinweisungen in 24 Stunden
Das israelische Gesundheitsministerium meldet, dass seit Kriegsbeginn am 28. Februar insgesamt 5.045 Menschen in Spitälern behandelt wurden. In den letzten 24 Stunden kamen 204 hinzu – einer in kritischem, neun in moderatem, 184 in leichtem Zustand. Neun Personen wurden wegen akuter Angst behandelt. 
Diplomatie · USA–Iran
USA informierten Israel vorab über 15-Punkte-Friedensplan – Übermittlung über pakistanische Vermittler
Die Trump-Administration hat Israel als ersten informiert, bevor ihr 15-Punkte-Plan für ein Kriegsende durch pakistanische Vermittler an Teheran übermittelt wurde. Präsident Trump gab bekannt, dass Vizepräsident Vance und Aussenminister Rubio in die Gespräche eingebunden sind. Iran bestritt öffentlich jede Verhandlung.
Diplomatie · Iran
Iran-Militärsprecher verhöhnt USA: «Verhandeln mit sich selbst – Menschen wie wir können niemals auskommen»
Ebrahim Zolfaqari, Sprecher des iranischen Oberkommandos, höhnte: «Hat euer innerer Kampf das Stadium erreicht, in dem ihr mit euch selbst verhandelt? Menschen wie wir können mit Menschen wie euch niemals auskommen.» Er erklärte zudem, Ölpreise und US-Investitionen von vor dem Krieg kämen nicht zurück, solange Washington nicht Irans Vormachtstellung in der Regionalsicherheit anerkenne.
Sicherheit · Europa
Iran hinter Brandanschlag auf jüdische Ambulanzfahrzeuge in London – Quds-Brigaden unter Verdacht
Experten und Sicherheitsbeamte, zitiert vom Guardian, verweisen auf Iran bzw. die Quds-Brigaden als wahrscheinliche Hintermänner des Brandanschlags auf vier jüdische Krankenwagen vor einer Londoner Synagoge am Montag. Die Gruppe «Harakat Ashab al-Yamin al-Islamia» bekannte sich via Iran-nahe Kanäle – Ermittler gehen davon aus, dass es sich um eine iranische Tarnung handelt.
Innenpolitik · Knesset
Knesset-Finanzausschuss gibt Staatshaushalt 2026 für zweite und dritte Lesung frei
Der Finanzausschuss der Knesset hat den Staatshaushaltsplan 2026 für die abschliessenden Lesungen am Donnerstag freigegeben. Das Volumen beläuft sich auf rund 850,6 Milliarden NIS; der Verteidigungsanteil steigt auf über 142 Milliarden NIS.
Diplomatie · Jerusalem
Israel genehmigt Grundstück für permanente US-Botschaft in Jerusalem
Israels Regierung gab heute die Zuteilung eines Grundstücks für den Bau einer permanenten US-Botschaft in Jerusalem bekannt. Netanjahu bezeichnete den Schritt als «langfristigen Ausdruck des US-Engagements für Jerusalem als Hauptstadt Israels» – ein starkes Symbol der Allianz im Kriegsumfeld.
Wirtschaft · Cyber
Acht Monate altes Cyber-Startup «Above Security» schliesst 43-Millionen-Dollar Finanzierung ab
Das israelische Cybersecurity-Startup Above Security hat trotz Kriegslage eine Series-A-Finanzierungsrunde über 43 Millionen Dollar abgeschlossen – mit lediglich zehn Mitarbeitern. Der Abschluss gilt als Beleg für das anhaltend starke Vertrauen internationaler Investoren in Israels Innovationsökosystem.
Innovation · Technologiepolitik
Knesset berät Steuerkredit-Gesetz für Tech-Firmen – Schutz gegen Brain Drain und OECD-Steuerlast
Das Finanzministerium hat der Knesset einen Gesetzentwurf für Steuerkredite auf Forschungs- und Entwicklungsausgaben von Tech-Unternehmen vorgelegt. Hintergrund ist die OECD-Mindeststeuer und wachsende Sorgen über Fachkräfteabwanderung. Das Gesetz soll Israels Technologiestandort im internationalen Wettbewerb schützen.

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