
Am vergangenen Donnerstag zeigte sich erneut der wahre Charakter der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA): Während die USA nur einen Tag zuvor die finanzielle Unterstützung für die palästinensischen Sicherheitskräfte gestoppt hatten, standen Fatah-Mitglieder in Khan Younis Seite an Seite mit Hamas-Terroristen. Anlass war die makaber inszenierte Übergabe der Leichen der israelischen Geiseln Oded Lifshitz (83), Shiri Bibas (33) und ihrer Kinder Ariel (5) und Kfir (2).
Diese Bilder sind ein weiteres Indiz für das, was viele Beobachter schon lange wissen: Die PA ist keine moderate Alternative zur Hamas, sondern deren ideologischer und strategischer Partner. Das zeigte sich auch am Wochenende, als Mahmud Abbas auf einer Sitzung des Revolutionären Rates der Fatah, an der auch der Terrorist Zakaria Zubaidi teilnahm, unmissverständlich klarstellte, dass die Terroristen weiterhin finanziell unterstützt werden: «Sollte uns nur noch ein einziger Cent bleiben, wird er den Märtyrern und Gefangenen gehören – so, wie es immer war.»
Abbas und Zakaria Zubaidi: Ein Terror-Pate und sein Schützling
Die enge Verbindung zwischen Mahmud Abbas und Zakaria Zubaidi ist kein Zufall, sondern Ausdruck der tiefen Verflechtung der Palästinensischen Autonomiebehörde mit dem Terrorismus. Zubaidi, ein ehemaliger Anführer der Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden – der militanten Fatah-Fraktion –, war über Jahre hinweg direkt an Terroranschlägen beteiligt, die zahlreiche israelische Zivilisten das Leben kosteten. Im Jahr 2007 wurde er von Israel vorzeitig aus der Haft entlassen, doch anstatt der Gewalt abzuschwören, kehrte er immer wieder zum Terrorismus zurück.
Seine jüngste Freilassung im Zuge eines von Hamas erzwungenen Geiselaustauschs unterstreicht, dass er weiterhin als Symbolfigur des palästinensischen Terrors gilt. Nur wenige Tage nach seiner Entlassung nahm er an der Sitzung des Revolutionären Rates der Fatah teil, wo Abbas ihn öffentlich willkommen hiess. Die Botschaft dahinter ist eindeutig: Zubaidi ist nicht etwa ein Verstossener oder ein Relikt einer gewalttätigen Vergangenheit, sondern ein integraler Bestandteil der palästinensischen Führung.
Mahmud Abbas hat in den vergangenen Jahren wiederholt verdeutlicht, dass er nicht gewillt ist, sich von Terroristen zu distanzieren – im Gegenteil. Seine Loyalität gegenüber Zubaidi und anderen Mördern zeigt, dass er Terror nicht nur duldet, sondern aktiv unterstützt. Wer Abbas noch als «gemässigten Partner» betrachtet, sollte sich fragen, warum einer der berüchtigtsten Terroristen der letzten Jahrzehnte zu seinen Ehrengästen gehört.

Keine Distanzierung von Hamas – sondern Schulterschluss
Über die offiziellen Kanäle der Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden, der Terrororganisation innerhalb der Fatah, wurde die Teilnahme ihrer Mitglieder an der Zeremonie in Khan Younis bestätigt. Fotos belegen die Anwesenheit weiterer Terrororganisationen, darunter die Hamas Qassam-Brigaden, die Volksfront zur Befreiung Palästinas PFLP und die Al-Quds-Brigaden des Islamischen Dschihad in Palästina. Während die palästinensischen Medien das Ereignis als Symbol der nationalen Einheit feierten, offenbarte es in Wirklichkeit die tiefe Verstrickung aller relevanten Fraktionen in den palästinensischen Terrorismus.
Spätestens seit dem Massaker vom 7. Oktober 2023 hat die Palästinensische Autonomiebehörde ihre Maske endgültig fallen gelassen. Anstatt sich von Hamas zu distanzieren, solidarisierte sich die PA demonstrativ mit den Tätern. Dass Fatah-Mitglieder offen an einer Feier teilnahmen, die nichts anderes als eine Verherrlichung des Mordens an israelischen Frauen, Kindern und Alten war, zeigt, wie illusionär die Vorstellung einer gemässigten PA ist.
Die PA-Sicherheitskräfte: Vom Westen bewaffnet, für den Terror bereit
Jahrzehntelang wurden die PA-Sicherheitskräfte vom Westen ausgebildet und ausgerüstet, in der Hoffnung, dass sie für Stabilität sorgen würden. In Wirklichkeit aber sind sie offenbar nicht von Hamas-Kämpfern zu unterscheiden. Immer wieder haben Mitglieder dieser sogenannten Sicherheitskräfte an Angriffen auf Israelis teilgenommen oder Terroristen aktiv unterstützt.
Meir Deutsch, Direktor der israelischen Organisation Regavim, zieht daraus eine klare Konsequenz:
«Die Ereignisse der letzten Tage zeigen erneut, dass Hamas und die Palästinensische Autonomiebehörde keinen grundlegenden Unterschied aufweisen. Beide verfolgen dieselben Ziele, beide rechtfertigen und fördern Terrorismus. Wer immer noch glaubt, dass die PA ein Partner für Frieden sein kann, ignoriert die Realität.»
Der Westen muss seine Illusionen aufgeben
Die Vorstellung, dass die Palästinensische Autonomiebehörde eine Alternative zur Hamas darstellt, ist nicht nur falsch, sondern gefährlich. Solange westliche Regierungen an dieser Illusion festhalten, leisten sie indirekt Beihilfe zu weiteren Terroranschlägen. Abbas’ neueste Erklärung, dass Terroristen weiterhin finanziert werden, sollte der endgültige Weckruf sein.
Die Finanzierung der PA ist keine Investition in den Frieden, sondern eine Subventionierung des Terrors – und es wird Zeit, dass der Westen diese Unterstützung endgültig einstellt.


























