Simulations-Video des iranischen Raketenangriffs auf Israel

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Foto Screenshot OSINT-cschmitz / Youtube
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Am 13. April 2024 – der bereits in weiter Ferne zu liegen scheint, während sich die Geschehnisse rasant überschlagen – starteten die iranischen Revolutionsgarden zusammen mit ihren Stellvertretern, den Houthi im Jemen, einen beispiellosen direkten Angriff auf Israel, der unter dem Namen Operation True Promise bekannt wurde und bei dem Drohnen, Marschflugkörper und ballistische Raketen eingesetzt wurden.

Dieser Angriff stellte eine bedeutende Eskalation im iranisch-israelischen Konflikt dar und war die erste direkte militärische Auseinandersetzung des Irans mit Israel. Der Iran und seine Stellvertreter setzten dazu spezielle Raketen aus ihrem Arsenal ein: Ghadr/Kadr, Kheibar Shekan und Shahab 3.

Israels Abwehrmassnahmen umfassten die Raketensysteme Arrow 2, Arrow 3 und Patriot sowie einigen Berichten zufolge auch den Iron Beam. Ausserdem setzte die US-Marine zwei Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse ein, die SM-3-Raketen abfeuerten.

Anfang dieses Monats wurde von OSINT-Schmitz ein Simulationsvideo der damaligen Geschehnisse auf YouTube veröffentlicht. Das Video, das mit der Tacview-Simulationssoftware erstellt wurde, ist 23 Minuten lang und wurde überraschenderweise nur wenige Male angesehen.

Die Simulation konzentriert sich ausschliesslich auf den Angriff mit ballistischen Raketen (ca. 110 Raketen) und die Abwehrsysteme dagegen (Arrow 2, Arrow 3 und SM-3), da diese weitgehend unabhängig von den Abwehrsystemen gegen andere Bedrohungen (wie Drohnen und Marschflugkörper) funktionieren.

Die Simulation verdeutlicht das Ausmass der Ereignisse und die erheblichen geopolitischen Auswirkungen. Man kann sich vorstellen, wie kurz eine Konfrontation mit ballistischen Waffen in Bezug auf die Zeit sein kann, insbesondere weil die Entfernungen rund 2.000 Kilometer betragen.

Die ersten Abfangmanöver erfolgten etwa fünf Minuten nach dem Abschuss der Raketen aus dem Jemen durch die Houthi-Vertreter, in einer Entfernung von rund 1.000 Kilometern vom Startpunkt und in einer Höhe von über 200 Kilometern.

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