Festnahmen bei landesweiten Protesten in Israel

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Festnahmen bei landesweiten Protesten in Israel. Foto IMAGO / ZUMA Wire
Festnahmen bei landesweiten Protesten in Israel. Foto IMAGO / ZUMA Wire
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Bei erneuten Protesten gegen die geplante Justizreform in Israel sind landesweit elf Demonstranten festgenommen worden. Zwei weitere Personen kamen unter dem Verdacht in Gewahrsam, Demonstranten angegriffen zu haben, berichteten israelische Medien am Donnerstagnachmittag.

Demonstranten blockierten an mehreren Orten landesweit wichtige Strassen. Vor der Küste Haifas blockierten Veteranen der israelischen Marine erneut mit Booten die Durchfahrt zum Hafen der Stadt. In der Nacht zu Donnerstag hatten Aktivisten eine Strasse zum Obersten Gericht in Jerusalem mit roten und rosafarbenen Streifen bemalt. Die Organisatoren erklärten laut Berichten, die Aktion solle “die untrennbare Verbindung zwischen einem unabhängigen Justizsystem und der Freiheit der Meinungsäusserung und der Kreativität” symbolisieren. Nach Polizeiangaben wurden fünf Verdächtige festgenommen.

In Tel Aviv kam des demnach zu Zusammenstössen zwischen Demonstranten und israelischen Sicherheitskräften, nachdem Demonstranten eine Stadtautobahn blockierten. Die Sicherheitskräfte gingen unter anderem mit Pferden gegen die Strassenblockierer vor. In der zentralisraelischen Stadt Bnei Brak setzten die Einsatzkräfte Wasserwerfer gegen demonstrierende Reservisten ein.

Die Polizei hat laut israelischen Medienberichten Untersuchungen gegen einen Autofahrer aufgenommen, der sein Fahrzeug nahe der zentralisraelischen Stadt Beit Jehoschua auf einen Mittelstreifen lenkte und beinahe in eine Gruppe von Demonstranten fuhr.

KNA/akr/cdt/ Aud

1 Kommentar

  1. Ich bin in tiefster Sorge wegen des Zusammenrückens Russlands und Chinas mit Iran. Damit hat der Iran vermehrt Zugang zu Waffen- die gewalt explodiert gegen Juden, da müssen die Menschen doch endlich aufhören, sich um eine Beschneidung des Richterrechts zu sorgen sondern sich besser überlegen, wie sie mit der Bedrohung durch Iran umgehen müssen.

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