Palästinenser rekrutieren Kinder als Terroristen und verurteilen dann Israel wegen «Mord an unschuldigen Kindern»

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Kinder an einer Kundgebung der Terrororganisation Hamas in Gaza-Stadt am 9. Juni 2021. Foto IMAGO / ZUMA Wire
Kinder an einer Kundgebung der Terrororganisation Hamas in Gaza-Stadt am 9. Juni 2021. Foto IMAGO / ZUMA Wire
Lesezeit: 6 Minuten

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen war schnell damit, am 5. Januar eine Dringlichkeitssitzung abzuhalten, weil ein Jude es wagte, die heiligste Stätte des Judentums, den Tempelberg in Jerusalem, zu betreten. Zwei Tage zuvor hatte dieser Jude, Itamar Ben-Gvir, Israels Minister für nationale Sicherheit, einen ruhigen, 13-minütigen Rundgang auf dem Gelände unternommen.

von Bassam Tawil 

Obwohl Juden, die den Tempelberg besuchen, oft von Muslimen belästigt, bedroht und manchmal auch körperlich angegriffen werden, endete Ben-Gvirs kurzer Besuch friedlich, und es wurden weder von Muslimen noch von Juden gewalttätige Zwischenfälle gemeldet. Dennoch haben die Palästinenser und manche Staaten den Besuch als „gefährliche und noch nie dagewesene Provokation“ bezeichnet und Israel dafür verurteilt.

In derselben Woche, in der der UN-Sicherheitsrat und zahlreiche Länder den Besuch von Juden an ihrer heiligsten Stätte in Jerusalem anprangerten, schickten die Palästinenser – in einer fortgesetzten Form von Kindesmissbrauch und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die von den Medien und der internationalen Gemeinschaft regelmässig ignoriert wird – erneut Minderjährige los, um israelische Soldaten im Westjordanland anzugreifen.

Zu den Verbrechen gegen die Menschlichkeit zählen laut den Vereinten Nationen:

h. Verfolgung einer identifizierbaren Gruppe oder eines identifizierbaren Kollektivs aus politischen, rassischen, nationalen, ethnischen, kulturellen, religiösen, geschlechtsspezifischen Gründen im Sinne von Absatz 3 oder aus anderen Gründen, die nach dem Völkerrecht allgemein als unzulässig anerkannt sind, im Zusammenhang mit einer in diesem Absatz genannten Handlung oder einem in die Zuständigkeit des Gerichtshofs fallenden Verbrechen;

k. Andere unmenschliche Handlungen ähnlicher Art, die vorsätzlich grosse Leiden oder eine schwere Verletzung des Körpers oder der geistigen oder körperlichen Gesundheit verursachen.

Die Ausbeutung palästinensischer Minderjähriger im Krieg gegen Israel ist keine neue Erscheinung. Sie begann unmittelbar nach der Gründung mehrerer palästinensischer Terrororganisationen, insbesondere der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), vor mehr als 50 Jahren. Diese Gruppen haben nicht gezögert, Kinder einer Gehirnwäsche zu unterziehen und sie als Kämpfer für den „bewaffneten Kampf“ gegen Israel zu rekrutieren.

In den letzten Wochen haben die im Westjordanland operierenden palästinensischen Terrororganisationen Minderjährige im Alter von 15 bis 17 Jahren entsandt, um israelische Soldaten anzugreifen, die in palästinensische Gemeinden eindringen, um Terroristen zu verhaften. Viele der Minderjährigen sind mit automatischen Gewehren und improvisierten Sprengsätzen sowie mit Molotowcocktails, Steinen und anderen gefährlichen Gegenständen bewaffnet.

Wenn diese Minderjährigen bei Zusammenstössen mit den Soldaten verletzt oder getötet werden, sind die palästinensischen Anführer sehr schnell dabei, Israel dafür zu verurteilen, dass es „unschuldige Kinder“ ins Visier genommen habe. Viele nachlässige ausländische Journalisten und sogenannte Menschenrechtsaktivisten haben kein Problem damit, die falsche palästinensische Erzählung über den Tod der Minderjährigen nachzuplappern.

Die jüngsten Opfer des palästinensischen Missbrauchs und der Ausbeutung von Kindern sind Amer Abu Zeitoun, 16, aus dem Balata-Flüchtlingslager und Adam Ayyad, 15, aus dem Dheisheh-Flüchtlingslager. Die beiden, die in der ersten Januarwoche bei gewaltsamen Zusammenstössen mit israelischen Soldaten getötet wurden, waren alles andere als „unschuldige Kinder“.

Nach Angaben der Palästinenser war Abu Zeitoun einer von mehreren Minderjährigen, die von bewaffneten Gruppen in seinem Lager rekrutiert wurden, um die Bewegungen der israelischen Soldaten zu überwachen, die an Antiterroroperationen beteiligt sind. Die Minderjährigen werden als „Wächter des Lagers“ bezeichnet und haben die Aufgabe, die Terroristen zu alarmieren, wenn sie Soldaten in der Gegend sehen.

Die regierende Fatah-Fraktion des Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, gab zu, dass Abu Zeitoun tatsächlich an den bewaffneten Zusammenstössen zwischen israelischen Soldaten und palästinensischen Terroristen beteiligt war. In einem am 5. Januar veröffentlichten Plakat würdigte die Fatah Abu Zeitoun als „Märtyrer, Held und Kämpfer“.

Plakat der Fatah würdigte Abu Zeitoun als „Märtyrer, Held und Kämpfer“. Foto Twitter / Fatah

An der Beerdigung von Abu Zeitoun nahmen Dutzende von Bewaffneten teil, höchstwahrscheinlich dieselben Terroristen, die ihn rekrutiert und zum Angriff auf die israelischen Soldaten geschickt hatten.

Die Palästinensische Autonomiebehörde, die Terroristen verherrlicht und sie und ihre Familien mit monatlichen Prämien belohnt – im Grunde ein „Beschäftigungsprogramm“, das zum Mord auffordert -, organisierte ein „militärisches Begräbnis“ für den palästinensischen Minderjährigen. Es ist dieselbe Palästinensische Autonomiebehörde, die es den Terrororganisationen erlaubt, in den von ihr kontrollierten Gebieten frei zu operieren. Es ist dieselbe Palästinensische Autonomiebehörde, die die Terroristen nicht dafür anprangert, dass sie die Kinder ausbeuten und sie in den Kampf gegen die israelische Armee, eine der stärksten Armeen im Nahen Osten, schicken.

Auch das zweite jüngste Opfer palästinensischen Kindesmissbrauchs, Adam Ayyad, erwies sich nicht als „unschuldiges Kind“. Seinen Freunden und Nachbarn zufolge war Ayyad Mitglied der PLO-Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP), einer notorischen palästinensischen Organisation, die von den USA, der Europäischen Union, Kanada und Israel als terroristische Vereinigung eingestuft wird. Bei seiner Beerdigung wurde Ayyads Leiche mit der roten Flagge der PFLP umwickelt.

Minderjährige für die Durchführung von Terroranschlägen

Ayyad, der bei gewaltsamen Zusammenstössen mit israelischen Soldaten getötet wurde, hatte sogar ein Testament verfasst, in dem er seinen Wunsch äusserte, als „Märtyrer“ zu sterben.

„Ich sage allen, dass Märtyrertum nicht nur Tod bedeutet“, schrieb Ayyad. „Das Martyrium ist ein Stolz für dich selbst und ein Stolz für die ganze Welt. Märtyrertum ist ein wahrer Sieg, der dein Leben beendet, aber es endet, während du glücklich bist. Ich bin glücklich, dass Allah mir einen meiner Träume erfüllt hat: den Märtyrertod.“

So viel dazu, ein „unschuldiges Kind“ zu sein. Wie Abu Zeitouneh und andere Minderjährige wusste auch Ayyad genau, was er tat und dass er bei einem Angriff auf israelische Soldaten getötet werden konnte. Die PFLP, deren Anführer Ayyad rekrutierten und auf das Schlachtfeld schickten, veranstaltete später eine Zeremonie, um ihn für sein “ Märtyrertod “ zu ehren.

Abu Zeitouneh und Ayyad waren nicht die einzigen Minderjährigen, die von terroristischen Gruppen rekrutiert wurden, um Terroranschläge zu verüben. Im November 2022 wurde Mahdi Hashash, ein 15-jähriger Junge aus dem Balata-Flüchtlingslager, getötet, als ein improvisierter Sprengsatz, den er auf israelische Soldaten werfen wollte, versehentlich vorzeitig explodierte. Nach seinem Tod lobte eine lokale Terrorgruppe namens Balata Battalion Hashash als „Held“ und „Löwe“.

Palästinensische Terrororganisationen rekrutieren Minderjährige für die Durchführung von Terroranschlägen, während palästinensische Führer und internationale Organisationen schreien, dass „unschuldige Kinder getötet werden“.

Palästinensischen Kindern wird von der Wiege an eine Gehirnwäsche gegen Israel verpasst, und sie werden absichtlich in Gefahr gebracht, während die UNO und der Rest der Welt wegsieht.

Die UN-Mitglieder, die eine Dringlichkeitssitzung abhielten, um den Besuch eines Juden auf dem Tempelberg zu diskutieren, sind die grössten Heuchler von allen. Diese vermeintlichen Tugendwächter wollen nicht anerkennen, dass die palästinensische Rekrutierung von Kindern als Soldaten die wahre Bedrohung für Frieden und Sicherheit ist, und nicht ein Jude, der auf dem Gelände einer heiligen Stätte in Jerusalem spazieren geht.

Es wäre besser für die UNO und all jene, die Ben-Gvirs Besuch verurteilten, gewesen, wenn sie eine Dringlichkeitssitzung einberufen hätten, um herauszufinden, warum palästinensische Kinder von ihrem eigenen Volk zum Sterben in Zusammenstössen mit der israelischen Armee geschickt werden.

Es wäre auch besser gewesen, wenn die UNO eine Sondersitzung abgehalten hätte, um die Verantwortung der palästinensischen Führung für ihre ständige Aufwiegelung gegen Israel und die Ermutigung von Minderjährigen, den Tod als „Märtyrer“ zu suchen, zu diskutieren.

Da die UNO und die Feinde Israels der Ausbeutung von Kindern nicht entgegentreten, gefährden sie das Leben weiterer palästinensischer Kinder, die für den Dschihad (heiligen Krieg) gegen Israel und die Juden rekrutiert werden.

Das Blut des nächsten palästinensischen Kindes, das in einem Feuergefecht getötet wird, wird an den Händen der Lügner in den Korridoren der UNO und in den Büros der grossen Zeitungen auf der ganzen Welt kleben, die weiterhin die palästinensischen Gräueltaten gegen ihr eigenes Volk ignorieren.

Bassam Tawil ist ein im Nahen Osten lebender muslimischer Araber. Auf Englisch zuerst erschienen bei Gatestone Institute. Übersetzung Audiatur-Online.

2 Kommentare

  1. In den deutschen Medien liest man darüber nichts. Natürlich!
    Weil sie unterwandert sind von Linken, die es sich schon seit langem zum Ziel gesetzt haben, die Wahrheit in ihrem Sinn zu verbiegen. Ein Teil kommt aus der antisemitischen deutschen Partei „Die Linke“.

  2. Ich kenne die ganzen Märchengeschichten der Pal.-Araber Führung aus 1001 Nacht. Die ganze Welt kennt sie ebenso, unternimmt aber nichts dagegen, weil auch der Westen an einem starken und! unabhängigen Israel nicht interessiert ist.

    Psalm 2
    1 Warum toben die Heiden und ersinnen die Völker Nichtiges?
    2 Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Fürsten verabreden sich gegen den Herrn und gegen seinen Gesalbten:
    3 »Laßt uns ihre Bande zerreißen und ihre Fesseln von uns werfen!«
    4 Der im Himmel thront, lacht; der Herr spottet über sie.
    5 Dann wird er zu ihnen reden in seinem Zorn und sie schrecken mit seinem Grimm:
    6 »Ich habe meinen König eingesetzt auf Zion, meinem heiligen Berg!« –

    Jesaja 40,1 Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott.

    Was mich nur immer wieder erschreckt, sind die Mütter wie auf dem ersten Bild, die mit ihren Kindern zu solchen Veranstaltungen gehen und ihre Kinder zu Mördern und Selbstmordattentätern erziehen. Alle fest in der Hand Satans.

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