UN-Sonderberichterstatterin gegenüber Hamas: «Widerstand gegen Israel ist euer gutes Recht»

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Foto Screenshot CIR Palestine / Youtube
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Nur wenige Tage nach den beiden Bombenanschlägen auf Bushaltestellen in Jerusalem, bei denen zwei Menschen getötet und über 20 verletzt wurden, sagte eine wichtige UN-Menschenrechtsbeauftragte auf einer von der Hamas organisierten Veranstaltung zu den Teilnehmern: «Sie haben das Recht, Israel zu bekämpfen».

Die UN-Sonderberichterstatterin für Palästina, Francesca Albanese, sprach online bei einer Konferenz, die am 28. November vom Hamas-nahen Council on International Relations (CIR) organisiert wurde.

In ihrer 12-minütigen Rede, die in Echtzeit ins Arabische übersetzt wurde, sagte Albanese zu der Menge: «Ihr habt das Recht, euch gegen diese Besatzung zu wehren.»

Albanese äusserte auch verschleierte Kritik an der Zwei-Staaten-Lösung und sagte: «Das Westjordanland, Ostjerusalem und der Gazastreifen sind das, was von dem übrig geblieben ist, was historisch gesehen Palästina war. …. Das ist nicht neu, aber es wird dazu beitragen, dass sich die internationale Gemeinschaft mit der Zweistaatenlösung unwohl fühlt.»

Ein Video mit allen Rednern, einschliesslich Albanese, wurde am selben Tag auf dem YouTube-Kanal des CIR veröffentlicht.

Die Teilnehmer der Konferenz waren bekannte Mitglieder der Hamas und des Palästinensischen Islamischen Dschihad, die beide von den USA und der Europäischen Union als Terrororganisationen eingestuft worden sind. Zu den Teilnehmern gehörten laut der Nachrichtenagentur TPS, Basem Naim, Ghazi Hamad, Isam Al-Da’alis und Abdul Latif Al-Qanu von der Hamas sowie die Mitglieder des Palästinensischen Islamischen Dschihad, Ahmad Al-Mudallal und Khadr Habib.

Albanese ist eine italienische Menschenrechtsanwältin und ehemalige Mitarbeiterin des UN-Hilfswerks (UNRWA), das palästinensische Flüchtlinge unterstützt. Israel lehnte Albaneses Ernennung zur Sondergesandten im Mai ab, weil sie in der Vergangenheit unter anderem die Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionskampagne (BDS) gegen Israel unterstützt hatte.

Gegenüber der italienischen Zeitschrift Altreconomia sagte Albanese am 9. Juni: «Israel sagt ‚Widerstand ist gleich Terrorismus‘, aber eine Besatzung erfordert Gewalt und erzeugt Gewalt». Sie fügte hinzu: «Die Palästinenser haben keine andere Möglichkeit des Widerspruchs als Gewalt.»

Und im August, als der Palästinensische Islamische Dschihad während einer zweitägigen Krise im Gazastreifen Hunderte von Raketen auf Israel abfeuerte, twitterte Albanese: «Das Recht der Palästinenser auf Widerstand ist Teil ihres Rechts, als Volk zu existieren.»

3 Kommentare

  1. Diese Person ist einfach untragbar, denn sie unterstütz eine Terrororganisation,die vom Iran finanziert wird.Und sie sollte daher die iranischen Hinrichtungen unschuldiger Menschen dieses Regimes,das die Hamas untersützt.Sie ist Schande für die UN,die leider auch immer nur Israel verurteilt,aber alle Staaten,die die Menschenrechte mit den Füssen treten, niemals an den Pranger steht!

  2. Unter der Tünche handelt es sich bei F.Albanese meines Erachtens um eine typische Linke, die alle Häutungen zur Rechtsradikalen vollzogen hat und ihren palästinensischen Kumpanen fortan gezielt mediale Rückendeckung über ihr UN-Mandat gibt.

  3. Es wird Zeit, dass auch Deutschland der UN kein Geld mehr gibt.
    Außerdem bekommen UN-Funktionäre üppige, aus Steuergeldern finanzierte (Neben)jobs:
    SPD-Ex-Ministerin Heide Simonis war Vorsitzende von UNICEF-Deutschland, dem 2008 das Spendensiegel entzogen wurde, wegen illegaler Provisionszahlungen an Fundraiser. (Mal eben 30.000 Euro „ohne nachvollziehbare Gegenleistung“ an einen „Fundraiser“). Simonis trat dann zurück. Vermutlich nur die Spitze des Eisbergs.

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