Bürgermeister von Hebron setzt «Belohnung» für die Tötung von streunenden Hunden aus

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Tayseer Abu Sneineh. Foto Twitter
Tayseer Abu Sneineh. Foto Twitter
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Der Bürgermeister der Stadt Hebron in Judäa und Samaria (Westjordanland) kündigte Anfang letzter Woche in einer Radiosendung an, dass Palästinenser, die streunende Hunde einfangen oder töten, von der Stadtverwaltung 20 Schekel (ca. 5.60 Euro) erhalten, wie arabische und israelische Medien berichteten.

Bürgermeister Tayseer Abu Sneineh, ein verurteilter Mörder von sechs Israelis, schlug dieses «Kopfgeld» auf herrenlose Hunde im Gebiet von Hebron als Lösung für die Überpopulation streunender Hunde in der Stadt vor, die laut palästinensischen Medien „das Leben der Einwohner von Hebron bedroht“.

Einige palästinensische Einwohner kamen der Aufforderung bald nach und in den sozialen Medien wurden Aufnahmen veröffentlicht, die zeigen, wie Einwohner von Hebron auf die Strasse gehen und Hunde quälen und töten.

Als Reaktion auf die groteske städtische Kampagne gab die Tier- und Umweltvereinigung in Bethlehem, das einzige Tierheim im Westjordanland, eine Erklärung ab, in der sie Abu Sneineh scharf kritisiert und ihn auffordert, „die blutige Kampagne zu beenden“.

In einer Klarstellung, die am Mittwoch auf Facebook veröffentlicht wurde, erklärte Bürgermeister Abu Sneineh, dass die Idee des Kopfgeldes dazu dienen sollte, «eine Lösung für das beunruhigende Phänomen der streunenden Hunde» in Hebron zu finden.

Weiter versicherte der Bürgermeister, dass «andere Vorschläge geprüft würden», um für die Hunde eine Unterkunft zu finden.

Tayseer Abu Sneineh, Mirglied der Fatah-Partei des Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, verübte 1980 einen Anschlag auf eine Gruppe jüdischer Studenten, die sich auf dem Rückweg vom Gebet von der Höhle der Patriarchen befanden. Er wurde 2017 zum zum Bürgermeister von Hebron gewählt, der grössten Stadt im sogenannten Westjordanland.

Der Schweizer Chef des Vertretungsbüros in Ramallah, Julien Thöni und Taysir Abu Sneine, der Bürgermeister der Stadt Hebron. Foto hebron-city.ps

Am 27. Juli 2018 hatte Audiatur-Online darüber berichtet, dass Tayseer Abu Sneine, zu einem offiziellen Besuch beim Mannheimer Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) war. Im Oktober 2017 besuchte der Chef des Schweizer Vertretungsbüros in Ramallah, Julien Thöni, den verurteilte Mehrfachmörder Tayseer Abu Sneine.

1 Kommentar

  1. Hunde gelten im Islam als unrein.
    Ähnliche Abwertung erhalten ja auch die Frauen im Islam: Wenn der Schatten einer Frau auf einen „Betenden“ (der Koran-Verse rezitiert) fällt, ist das „Gebet“ – also das pflichtmäßige Rezitieren von Suren-Versen – ungültig. Siehe Haddith von al-Bukhari.
    Trotzdem sind deutsche Politiker durchweg der Meinung, dass der Islam eine „Religion“ sei, die durch Art. 4 der Verfassung zu schützen sei. Selbst dann, wenn Moslems mal kurz das Messer zücken und einen „Ungläubigen“ umbrigen. Komische Auslegung!
    Allerdings muss man den Unwissenden zugute halten, dass solche Mörder von den Experten fast immer als geistig gestört oder psychologisch krank bezeichnet werden.

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