Terrorvertreter, der kürzlich in der Schweiz war, ruft zur Zerstörung von USA, EU und Israel auf

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Mohammed Khatib ist Europa-Koordinator von «Samidoun» in Brüssel. Foto Screenshot Youtube / Samidoun
Mohammed Khatib ist Europa-Koordinator von «Samidoun» in Brüssel. Foto Screenshot Youtube / Samidoun
Lesezeit: 3 Minuten

Mohammed Khatib, der EU-Koordinator des «Samidoun Netzwerks für die Solidarität mit palästinensischen Gefangenen», machte diese Aussagen während des «Marsches für Rückkehr und Befreiung» am 29. Oktober in Brüssel.

Khatib war einer der Top-Redner anlässlich des sogenannten «Gegenkongress» zum 125. Jahrestag des historischen ersten Zionistenkongresses in Basel. Der Anlass, organisiert und unterstützt vom «Who is Who» der linken und linksextremen Schweizer Bewegungen und Organisationen, fand am 27. August 2022 im Gewerkschaftshaus Basel statt. Unbehelligt und unter dem Schirm von linken Parteien und Gewerkschaften konnten damals Khatib und andere Terrorversteher ihre linksextremistische, israelfeindliche Propaganda verbreiten.

Ankündigung «Gegenkongress» mit Mohammed Khatib. Foto Screenshot gegenkongress.noblogs.org
Ankündigung «Gegenkongress» mit Mohammed Khatib. Foto Screenshot gegenkongress.noblogs.org

Nicht nur Israel, sondern auch die USA, Kanada und die Europäische Union müssten bezwungen werden, sagte «Samidoun»-Vertreter Mohammed Khatib jetzt während einer anti-israelischen Veranstaltung in Brüssel. Im Februar 2021 klassifizierte das israelische Verteidigungsministerium «Samidoun» als Terrororganisation und «einen Ableger der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP)». Khatib selbst ist auch ein Mitglied der Terrororganisation PFLP.

«Israel zu besiegen bedeutet, die USA zu besiegen. Israel zu besiegen bedeutet, Kanada zu besiegen. Diese Siedlungen [die] auf dem Rücken der indigenen Völker und der Schwarzen existieren», sagte Mohammed Khatib während der Kundgebung vor dem EU-Parlament in Brüssel. Die Kundgebung wurde von der linksextremen Organisation «Masar Badil», der palästinensischen «Bewegung für den alternativen revolutionären Pfad», organisiert.

«Israel zu besiegen bedeutet, diese koloniale Institution [die EU] zu besiegen. Es bedeutet Rache für alle Afrikaner … der zweiten und dritten Generation [die] in Brüssel sind. Wir haben diese Stadt aufgebaut und wir sind immer noch mit Faschismus und Rassismus konfrontiert. Deshalb werden wir nicht nur in Palästina Nein sagen, sondern auch hier in Europa, in den USA und in allen arabischen Ländern», so Khatib weiter.

Laut der von Israel als Terrororganisation klassifizierten «Samidoun», hatte der Marsch zahlreiche konkrete Forderungen, darunter die «Befreiung Palästinas vom [Jordan] bis zum [Mittelmeer] und das Recht aller Palästinenser auf Rückkehr [nach Israel]». Also faktisch die Auslöschung Israels.

Zu der Kundgebung nach Brüssel aufgerufen hatte im Vorfeld auch der Vertreter der Terrororganisation Hamas, Ahmad Bahar. Im Jahr 2012 hielt Bahar, der Sprecher des Hamas «Parlaments» eine auf Al-Aqsa TV ausgestrahlte Predigt, in der er Allah darum bat, «die Juden und ihre Unterstützer … und die Amerikaner und ihre Unterstützer zu vernichten… sie alle zu töten, ohne einen einzigen zurückzulassen».

Kundgebung mit Mohammed Khatib in Brüssel. Foto Samidoun

Im Jahr 2017 wurde Khatib ein Einreisevisum in die USA verweigert. Mohammed Khatib setzt sich aktiv für die Freilassung von Georges Ibrahim Abdallah ein, der derzeit in Frankreich eine lebenslange Haftstrafe für die Ermordung des US-Militärattachés und israelischen Diplomaten Yaakov Bar-Simantov verbüsst. Am «Gegenkongress» und Demonstration im August in Basel, konnte sich Khatib frei bewegen. Weder Gewerkschaften noch linke Parteien hatten mit seinem Auftritt ein Problem.

Auch linksextremistische Schweizer Organisationen waren in Brüssel. Foto Screenshot zVg

An der Kundgebung mit Mohammed Khatib in Brüssel, wo unter anderem zur Zerstörung Israels aufgerufen wurde, waren wiederum auch linksextremistische Schweizer Organisationen zugegen. Unter anderem «Secours Rouge Genève», die Revolutionäre Jugend Zürich (RJZ) und die «Internationale Rote Hilfe». Die «Rote Hilfe» wird von verschiedenen Verfassungsschutzbehörden als linksextremistisch eingestuft und der Organisation wird insbesondere die Unterstützung von Gewalttätern vorgeworfen.

2 Kommentare

  1. Mal nicht übertreiben: die PFLP ist ein Relikt der 70-er Jahre und besitzt ideologisch so gut wie keine Zugkraft mehr. Laut CIA hat sie gerade noch 800 Mitglieder (Wikipedia) , ein winziger Bruchteil ihrer einstigen Stärke.
    Gemäßigte Linke gibt es im Gazastreifen überhaupt nicht mehr. Die Hamas hat die Fatah regelrecht ausgerottet.
    Überhaupt sollte man differenzieren: das konkret-Magazin hat sich mit sehr kompetenten Analysen des Antisemitismus hervor getan. An Orten, um die die bürgerliche Presse einen Bogen macht.

  2. Ich bin nicht verwundert. Die Verhältnisse in Deutschland sind ähnlich. Beispiel Bremen:
    Dort sitzen Leute mit einem Richter (Vizepräsident Landgericht), gleichzeitig städtischer SPD-Abgeordneter, in einem Verein, deren Mitarbeiter „Rote Hilfe“-Mitglieder sind. Und diese „Rote Hilfe“-Mitglieder vertreten als Rechtsanwälte wiederum SPD-Politiker.
    Und die deutschen Gewerkschaften (die an sich wichtig sind) sind nichts anderes, als ein rotrotgrüner Interessensverband

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