Drei Polizisten bei Messerangriff in Jerusalem verletzt

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Beamte der israelischen Polizei untersuchen den Schauplatz eines Terroranschlags in der Altstadt von Jerusalem, 3. November 2022. Foto Israelische Polizei.
Beamte der israelischen Polizei untersuchen den Schauplatz eines Terroranschlags in der Altstadt von Jerusalem, 3. November 2022. Foto Israelische Polizei.
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Bei einem Messerangriff in der Jerusalemer Altstadt sind am Donnerstagmorgen drei israelische Polizisten verletzt worden. Der palästinensische Angreifer wurde von den Beamten erschossen, wie örtliche Medien unter Berufung auf Polizeiangaben berichteten. Zwei Polizisten erlitten demnach Stichwunden, ein dritter wurde durch einen Querschläger aus der Waffe eines Beamten getroffen.

Nach Angaben der Polizei bemerkten die Beamten den Mann, der sich in der Nähe des Eisernen Tores am Tempelberg verdächtig verhielt, und begannen, ihn zu befragen.

„Während der Befragung des Verdächtigen zog er ein Messer und stach einem der Beamten in den Oberkörper“, so die Polizei.

Zwei weitere Beamte eröffneten das Feuer auf den Angreifer, bei dem es sich später um den 20-jährigen Bader Amer aus dem Ostjerusalemer Stadtteil Beit Hanina handelte, der kurz darauf am Tatort für tot erklärt wurde.

Der Messerangriff folgte auf mehrere Anschläge von Palästinensern auf israelische Zivilisten und Sicherheitskräfte in den letzten Tagen.

Am Mittwoch wurde ein Offizier der israelischen Verteidigungskräfte bei einem Anschlag mit einem Auto an einem Kontrollpunkt im Westjordanland östlich der israelischen Stadt Modiin und in der Nähe der Siedlung Beit Horon im Westjordanland schwer verwundet. Der palästinensische Angreifer wurde erschossen.

Am Sonntag rammte ein palästinensischer Fahrer mit seinem Fahrzeug an zwei Stellen südlich der Stadt Jericho im Westjordanland israelische Soldaten und verletzte fünf von ihnen, bevor er von der Polizei erschossen wurde.

Bei einem Terroranschlag am Samstag wurde ein israelischer Mann in Hebron erschossen. Der Terrorist wurde von einem Sicherheitsbeamten gerammt und von einem nicht im Dienst befindlichen Soldaten erschossen.

KNA/akr/api/Aud

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