Aserbaidschan eröffnet offizielles Tourismusbüro und unterzeichnet ein Kooperationsabkommen mit Israel

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Am 30. März 2022 unterzeichneten der Vorsitzende der staatlichen Tourismusagentur Aserbaidschans Fuad Naghiyev und der israelische Tourismusminister Yoel Razvozov ein Abkommen über die Zusammenarbeit im Bereich des Tourismus. Foto George Deek / Twitter
Am 30. März 2022 unterzeichneten der Vorsitzende der staatlichen Tourismusagentur Aserbaidschans Fuad Naghiyev und der israelische Tourismusminister Yoel Razvozov ein Abkommen über die Zusammenarbeit im Bereich des Tourismus. Foto George Deek / Twitter
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Aserbaidschan hat sein erstes Tourismusbüro in Israel eröffnet und ein Kooperationsabkommen zur Förderung der Branche unterzeichnet, teilte der israelische Botschafter in Aserbaidschan, George Deek, kürzlich mit.

Das Abkommen wurde vom Vorsitzenden der staatlichen Tourismusagentur Aserbaidschans Fuad Naghiyev und dem israelischen Tourismusminister Yoel Razvozov unterzeichnet.

Das offizielle Tourismusbüro Aserbaidschans befindet sich im Herbert Samuel Terminal in Tel Aviv. Das Büro wird mit allen grossen Reisebüros, Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften zusammenarbeiten, die derzeit dreistündige Direktflüge von Israel nach Baku anbieten, berichtet die Jerusalem Post.

Fuad Nagiyev, Vorsitzender der staatlichen Tourismusagentur Aserbaidschans, erklärte:

„Wir betrachten die Entwicklung von Tourismusbeziehungen mit Israel als eine wichtige Priorität. Die freundschaftlichen bilateralen Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Israel, die sich entwickelt haben, sind eine historische Tatsache. Mit dem Aufbau dieser Beziehungen sind kulturelle Verbindungen, Freundschaften und ein Geist der Verständigung verbunden. Aserbaidschan ist ein tolerantes und multikulturelles Land, in dem zahlreiche ethnische Gruppen in Frieden und Harmonie leben. Aserbaidschaner und Juden leben seit Jahrhunderten zusammen und halten dieselben Werte hoch. Es ist nicht verwunderlich, dass die einzige dicht besiedelte Siedlung von Bergjuden das Dorf Guba ist. Jüdische Bevölkerungsgruppen gibt es auch in anderen Regionen Aserbaidschans“.

Das Aserbaidschanische Fremdenverkehrsamt kündigte das neue Büro letzte Woche an. CEO Florian Sengstschmid sagte: „Dieses Büro wird dazu dienen, eine fruchtbare Zusammenarbeit mit unseren israelischen Partnern zu etablieren, das Bewusstsein für Aserbaidschan unter den Israelis zu erhöhen, das tägliche Management und die Verwaltung im Zusammenhang mit der Tourismusförderung sowie eine detaillierte Marktforschung zu betreiben und Aserbaidschan und Israel noch näher zusammenzubringen.“

Rund 47.000 Israelis besuchten Aserbaidschan im Jahr 2019 – ein Anstieg von 17,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Anfang März feierten Israel und Aserbaidschan den 30. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

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