Vier Israelis bei Terroranschlag in Be’er Scheva getötet

Es war bereits das dritte Attentat in dieser Woche. Der beduinisch-israelische Angreifer war in der Vergangenheit wegen Unterstützung des IS verhaftet worden.

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Sicherheitskräfte und Krankenwagen vor dem
Sicherheitskräfte und Krankenwagen vor dem "Big"-Einkaufszentrum in Beersheba, 22. März 2022. Foto TPS
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Vier Israelis wurden am Dienstag Abend bei einem Terroranschlag vor einem Einkaufszentrum und einer Tankstelle in Be’er Scheva getötet, mehrere weitere Personen wurden bei dem Anschlag verletzt.

Nach Angaben der Polizei stach der Attentäter zunächst eine Frau an einer Tankstelle in der Südstadt nieder. Dann stieg er in sein Auto und rammte einen Radfahrer, bevor er wieder ausstieg und im BIG-Einkaufszentrum mehrere Menschen erstach.

Der Terrorist wurde von einem bewaffneten Busfahrer gestellt, der versuchte, ihn dazu zu bringen, seine Waffe niederzulegen, wie Filmaufnahmen vom Tatort zeigen. Daraufhin stürmte der Attentäter auf den Fahrer zu, der ihn zusammen mit einem zweiten bewaffneten israelischen Zivilisten erschoss. Ersthelfer berichteten, dass der Attentäter an den Schussverletzungen starb.

Der Polizeichef Kobi Shabtai sagte, der gesamte Vorfall habe acht Minuten gedauert, wobei die Einsatzkräfte vier Minuten nach der Alarmierung am Tatort eintrafen. „Die Bürger haben Mut bewiesen und den Terroristen bereits in den ersten Minuten getötet“, sagte er.

Wie die Ärzte von Magen David Adom mitteilten, starb eine 40-jährige israelische Frau noch am Tatort, nachdem sie niedergestochen worden war. Fünf weitere Opfer des Angriffs wurden in das Soroka Medical Center gebracht, wo der Radfahrer und zwei der Opfer der Messerattacke ihren Wunden erlagen. Die beiden anderen verwundeten Frauen wurden zunächst als schwer verletzt gemeldet, später aber auf mittelschwer und stabil heruntergestuft.

Bei den vier Todesopfern soll es sich um Doris Yahbas, 49, Mutter von drei Kindern, Laura Yitzhak, 43, ebenfalls Mutter von drei Kindern, Rabbi Moshe Kravitzky, Vater von vier Kindern, und Menahem Yehezkel, 67, handeln.

Bei dem Terroristen handelte es sich um Muhammad Alab Ahmed abu Alkiyan, einen israelischen Beduinen aus der Stadt Hura, der bereits in israelischen Gefängnissen gesessen hatte.

Alkiyan wurde 2015 zusammen mit einer Reihe anderer Verdächtiger festgenommen, weil er an der Schule, an der er als Lehrer tätig war, den IS unterstützt und für ihn geworben hatte.

Dies ist bereits der dritte Anschlag in dieser Woche. Am Sonntag wurden zwei Polizeibeamte bei einem Messerangriff im Ostjerusalemer Stadtteil Ras al-Amud verletzt. Am Samstag wurde ein 35-jähriger Mann in der Hebron Road in der Nähe der First Station in Jerusalem niedergestochen und dabei verletzt.

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