125 Jahre nach dem ersten Zionistenkongress soll in Basel am Originalschauplatz eine Jubiläumsfeier stattfinden

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Teilnehmer des ersten Zionistenkongresses 1897 in Basel. Foto לשכת העיתונות הממשלתית - National Photo Collection of Israel, Photography dept. Goverment Press Office, digital ID D131-027. Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=59127302
Teilnehmer des ersten Zionistenkongresses 1897 in Basel. Foto לשכת העיתונות הממשלתית - National Photo Collection of Israel, Photography dept. Goverment Press Office, digital ID D131-027. Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=59127302
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1897 fand in Basel der Erste Zionistenkongress statt. Auf den Tag genau 125 Jahre später soll am 29. August 2022 am selben Ort eine Jubiläumsfeier stattfinden, wo 1897 der Erste Zionistenkongress abgehalten wurde: im Stadtcasino Basel. Dieser Ort ist Schauplatz eines welthistorisch wichtigen, aber auch zentralen Ereignisses für die zionistische und jüdische Geschichte. Zeitgleich mit der World Zionist Organization WZO und dem Kanton Basel-Stadt hat der Schweizerische Israelitische Gemeindebund SIG diesen Festanlass angekündigt.

«Vor 125 Jahren nahm hier in Basel eine welthistorisch bedeutende Entwicklung Fahrt auf – es ist bewegend, dass wir das 2022 auch hier feiern können», sagt SIG-Präsident Ralph Lewin. Genauere Details zum Programm sollen laut dem SIG im Laufe des Frühlings folgen.

Theodor Herzl (1860 – 1904) veröffentliche 1896 seine Broschüre «Der Judenstaat – Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage», in der er die Grundlage eines jüdischen Staates europäischen Zuschnitts darlegte. 1897 berief er den Ersten Zionistenkongress nach Basel ein. Rund 200 Persönlichkeiten versammelten sich auf Einladung Herzls im Basler Stadtcasino und verabschiedeten das «Basler Programm». Es hatte das Ziel, für das jüdische Volk «eine Heimstätte in Palästina» zu schaffen.

1 Kommentar

  1. Sie schreiben: „Theodor Herzl (1860 – 1904) veröffentliche 1896 seine Broschüre“
    «Der Judenstaat – Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage»,“
    Ich als Lederhosen tragender Bayer empfehle auch noch:
    Altneuland und besonders Theodor Herzl:
    „Philosophische Erzählungen“ Solon in Lydien.
    Dort wird wunderbar erklärt:
    Warum man Mehl nicht aus Nichts machen soll.
    Ach wenn doch die Menschen das begreifen würden.

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