Hamas-Finanzierung: Konten einer «NGO» in Genua gesperrt

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Symbolbild. UniCredit Bank in Mailand. Foto IMAGO / NurPhoto
Symbolbild. UniCredit Bank in Mailand. Foto IMAGO / NurPhoto
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Die Konten der italienischen «Gesellschaft zur Förderung der Solidarität mit der palästinensischen Bevölkerung» (Associazione Benefica di Solidarietà con il popolo palestinese), wurden letzte Woche von der UniCredit Bank wegen einer Reihe verdächtiger Vorgänge, wie z.B. der Überweisung grosser Geldbeträge an Personen, die auf den schwarzen Listen europäischer Banken stehen, geschlossen.

Der Vorsitzende des Vereins ist laut italienischen Medien Mohammad Hannoun, der 2017 zu den Organisatoren des berüchtigten Sitzstreiks auf der Piazza Cavour in Mailand gehörte, bei dem auch dschihadistische und antisemitische Gesänge skandiert wurden.

Nach Angaben von La Repubblica ist Hannoun auch Präsident der Vereinigung „Europäer für Al-Quds“, einer Gruppe von Organisationen die sich für die «palästinensische Sache» einsetzen. Als Präsident der Vereinigung der Palästinenser in Italien pflegte Hannoun Beziehungen zu wichtigen Akteuren der politischen italienischen Linken. Er wurde auch von Staatssekretär Manlio Di Stefano und zahlreichen Mitgliedern der Fünf-Sterne-Bewegung empfangen.

Im vergangenen Mai organisierte Hannouns Verein die Freitagsgebete in den Palasharp Mehrzweckhallen in Mailand und in der Omar-Moschee in Turin mit Shaykh Riyadh Al Bustanji, einem radikalen islamistischen Prediger.

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