Palästinensische Schülerzeitung: Aufruf zum «bewaffneten Kampf gegen israelisches Monster»

In einer palästinensischen Schülerzeitung ist von der "riesigen israelischen Mordmaschine" und dem "israelischen Monster" die Rede, und Israel wird beschuldigt, sich wie Nazis zu verhalten.

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Ausgaben von Waed. Foto Screenshot Azahrat
Ausgaben von Waed. Foto Screenshot Azahrat
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In Waed, einer Zeitschrift, die von der Jugendbewegung der Fatah herausgegeben und in den Schulen der Palästinensischen Autonomiebehörde verteilt wird, sind Dämonisierung Israels und Aufstachelung zur Gewalt weit verbreitet, so eine neue Studie von Palestinian Media Watch.

Palestinian Media Watch (PMW) hat 17 Ausgaben von Waed untersucht, die zwischen Dezember 2014 und September 2021 erschienen sind und festgestellt, dass das Magazin Terroristen die Juden ermordet haben, als Helden verherrlicht werden. Weiter wird im Schülermagazin ein palästinensischer Staat propagiert der ganz Israel ersetzen soll, einschliesslich der Entfernung aller Juden aus dem Land.

PMW verteilte die Studie am Mittwoch an norwegische Parlamentarier, als der Ad-hoc-Verbindungsausschuss für die Finanzierung der Palästinensischen Autonomiebehörde in Oslo tagte.

In den Magazinen der Fatah-Jugendbewegung wird auf „die riesige israelische Mordmaschine“ und „das israelische Monster“ verwiesen und Israel beschuldigt, sich wie Nazis zu verhalten.

Laut Waed haben die Palästinenser „das Recht, einen bewaffneten Kampf zu führen, um ihr gestohlenes Heimatland zurückzuerobern“, und „die Befreiung Palästinas wird nur durch bewaffneten Kampf erreicht werden“.

Dieser Kampf umfasst auch Angriffe auf die Zivilbevölkerung, was dadurch deutlich wird, dass Terroristen wie Dalal Mughrabi, die 1978 an der Ermordung von 37 Personen (darunter 12 Kinder) beteiligt war, als „heldenhafte Kämpfer Palästinas“, „Märtyrer“ und „Helden“ gepriesen werden, während ihre Terroranschläge als „waghalsige Selbstaufopferungsaktionen“ bezeichnet werden.

Waed ist eine Publikation der „Löwenjungen und Blumen“, einer Jugendbewegung der Regierungspartei Fatah in der Palästinensischen Autonomiebehörde. Die Bewegung wendet sich an palästinensische Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren, und ihre Zeitschrift wird in Sommerlagern, Schulen und bei Freizeitaktivitäten verteilt.

Die Magazine enthalten eine verfälschte Geschichte, die die heutigen Palästinenser mit einem „kanaanitischen palästinensisch-arabischen“ Volk in Verbindung bringt, das das Land vor 5.000 Jahren besiedelt habe, während die arabische Migration in die Levante in Wirklichkeit im siebten Jahrhundert begann.

Israelis und Juden werden als „Fremde, die von allen Enden der Erde kamen … die Palästina nicht kannten und nicht darin lebten – weder sie noch ihre Väter und Vorväter“, sowie als „eindringende Juden“ bezeichnet.

Die von Waed als unausweichlich dargestellte Zukunft ist eine, in der Israel nicht mehr existiert. Das Magazin zeigt die beliebte palästinensische Praxis, Karten von „Palästina“ als den gesamten Staat Israel darzustellen.

„Die Zeit des Zionismus wird schliesslich vorübergehen.“ Es gibt keinen Eindringling, der Palästina am Ende nicht besiegt verlassen hat, und genau das wird mit den zionistischen Eindringlingen geschehen.“, heisst es in einem der Magazine.

Palestinian Media Watch schreibt in der Studie, dass „die Botschaft von Waed lautet, dass Israel durch Diebstahl geschaffen wurde, seine weitere Existenz ein Verbrechen ist und seine Beendigung durch den bewaffneten Kampf gerechtfertigt und unvermeidlich ist. Die Erziehung, die den Kindern über Waed vermittelt wird, bleibt für eine weitere Generation die treibende Kraft für palästinensischen Hass und Terror.“

1 KOMMENTAR

  1. Das passt ja bestens zu einem Beschluss der Jusos – der bundesdeutschen SPD-Jugend –, die der terroraffinen Nachwuchsorganisation der Fatah bereitwillig ein brüderliches Mitspracherecht bei Beschlüssen einräumt, wenn sie deren Umfeld betreffen.

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