Südafrika: Jüdische Gemeinde kritisiert Regierung für Miss-Wahl

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Foto Screenshot Youtube / Miss South Africa
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In Südafrika ist erneut Streit um die religiösen und politischen Beziehungen zu Israel ausgebrochen. Auslöser ist die Entscheidung der südafrikanischen Regierung, ihre Kandidatin beim diesjährigen Miss-Universe-Wettbewerb zu boykottieren, weil dieser in Israel stattfindet. Die Entscheidung, Miss Südafrika Lalela Mswane in Israel nicht zu unterstützen, nehme der Regierung in Pretoria eine weitere Chance, sich konstruktiv für „Frieden“ in Israel einzusetzen, so das Jewish Board of Deputies in einer am Sonntagabend veröffentlichten Erklärung.

„Wir können eine Situation beeinflussen, indem wir uns engagieren, nicht in dem wir uns zurückziehen“, so die jüdischen Vertreter am Kap. Ausserdem kritisieren sie Südafrikas Kunst- und Kulturministerin, da diese im Streit mit Israel plötzlich ihre „Stimme wiederfinde“, während sie zur Lage Kulturschaffender während der Pandemie geschwiegen habe.

In Südafrika gibt es eine zuletzt erstarkte Anti-Israel-Lobby. Ihre Anhänger ziehen regelmässig Vergleiche zwischen Israels Menschenrechtspolitik und dem Apartheid-Regime. Zuletzt hatten sie von Miss Südafrika gefordert, aus Solidarität zu Palästinensern den Schönheitswettbewerb in Israel zu boykottieren.

KNA/mit/jps/sky/Aud

1 KOMMENTAR

  1. Es ist alles so traurig. Immer gegen Israel egal was man hört von jedem Land immer alle :“wir hassen Israel“ warum? Was haben die Juden der Welt getan? Es ist alle.s so traurig.

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