Israels Premierminister Bennett vor der UNO: «Iran hat rote Linie im Nuklearbereich überschritten»

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Foto Screenshot United Nations / Youtube
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Das iranische Atomprogramm habe alle von den internationalen Regulierungsbehörden gezogenen roten Linien überschritten, und die Islamische Republik sei dem Ziel, eine Atomwaffe zu erlangen, näher denn je, sagte der israelische Ministerpräsident Naftali Bennett in seiner Antrittsrede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen.

„Das grosse Ziel des Iran ist für jeden, der die Augen aufmacht, glasklar: Der Iran will die Region dominieren – und das unter einem nuklearen Schutzschild.“ so Bennett.

„Erst in diesem Jahr hat der Iran eine neue tödliche Terroreinheit vorgestellt – Schwärme von Killerdrohnen, die mit tödlichen Waffen bewaffnet sind und überall und jederzeit angreifen können. Der Iran plant, seine Verbündeten im Jemen, Irak, Syrien und Libanon mit Hunderten und später Tausenden dieser tödlichen Drohnen zu bewaffnen.“

Bennett begann seine Rede damit, Israel sei ein „Leuchtturm in einer stürmischen See, ein Leuchtfeuer der Demokratie“.

„Viel zu lange wurde Israel durch Kriege mit unseren Nachbarn definiert. Aber das ist nicht das, worum es in Israel geht. Es ist nicht das, was die Menschen in Israel ausmacht. Die Israelis wachen morgens nicht auf und denken über den Konflikt nach.“

„Israelis wollen ein gutes Leben führen, sich um ihre Familien kümmern und eine bessere Welt für ihre Kinder aufbauen. Das bedeutet, dass wir von Zeit zu Zeit unsere Arbeitsplätze verlassen, uns von unseren Familien verabschieden und zur Verteidigung unseres Landes eilen müssen.“

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