Israels Staatsführung lobt evangelikale Unterstützung

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Sukkot - Marsch der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ). Foto IMAGO / epd
Sukkot - Marsch der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ). Foto IMAGO / epd
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Israels Staatsspitze hat die Rolle der evangelikalen „International Christian Embassy Jerusalem“ (ICEJ) für die christliche Unterstützung des Landes gelobt. Die ICEJ sei „das Zentrum des pro-israelischen Aktivismus für unsere vielen christlichen Freunde im Heiligen Land und in der Welt“, sagte Ministerpräsident Naftali Bennett laut dem Nachrichtenportal „i24-News“ am Montagabend per Videobotschaft zum Auftakt des 42. ICEJ-Tabernakelfests. Auch Präsident Isaac Herzog dankte der ICEJ demnach für ihre „unerschütterliche und anhaltende Freundschaft“.

Bennett bezeichnete die Leidenschaft der Teilnehmer für Israel als „kompromisslose Unterstützungserklärung für den jüdischen Staat, sein Volk und unser Schicksal“; er sprach von einer „echten Partnerschaft zwischen Israel und den vielen, vielen tausend christlichen Unterstützern Israels“.

Das siebentägige Fest findet seit 37 Jahren parallel zum jüdischen Laubhüttenfest „Sukkot“ statt, das mit Sonnenuntergang am Montagabend begonnen hat. Höhepunkt ist üblicherweise ein Marsch Tausender evangelikaler Christen aus aller Welt durch Jerusalem. Aufgrund der anhaltenden Pandemie und der strikten Einreisebeschränkungen nach Israel findet es in diesem Jahr Online statt. Nach ICEJ-Angaben hat die Veranstaltung in früheren Jahren umgerechnet rund 16 Millionen Euro zur israelischen Wirtschaft beigetragen.

KNA/akr/sky/Aud

1 KOMMENTAR

  1. Soviel ich weiss, wird messianischen Juden die Alijah verweigert mit der Begruendung, dass sie keine Juden mehr seien………………….. Vielleicht kann die neue Regierung hier eine Wende bringen.

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