Gesundheitschef: «Ich glaube Israel wird keine fünfte COVID-Welle erleben»

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Prof. Nachman Ash bei einem Besuch in der Ben-Gurion-Schule in Givat-Shmuel. Foto Eitan Elhadez-Barak/TPS
Prof. Nachman Ash bei einem Besuch in der Ben-Gurion-Schule in Givat-Shmuel. Foto Eitan Elhadez-Barak/TPS
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Der Generaldirektor des israelischen Gesundheitsministeriums, Nachman Ash, äusserte sich am Mittwochmorgen optimistisch über die Zukunft der Coronavirus-Pandemie und sagte voraus, dass es während des bevorstehenden Jom-Kippur-Feiertags – der am Mittwoch bei Sonnenuntergang beginnt – wahrscheinlich nicht zu Masseninfektionen kommen wird und Israel auch nicht mit einer fünften Welle der Pandemie konfrontiert sein wird.

In einem Gespräch mit Israel Hayom am Mittwochmorgen sagte Ash, dass es seiner Einschätzung nach „keine fünfte Welle der COVID-Pandemie“ geben werde, fügte aber hinzu, dass es noch zu früh sei, um zu sagen, ob die aktuelle Welle, die vierte in Israel, sich ihrem Ende nähere.

„Ich glaube nicht, dass es eine fünfte Welle geben wird, auch nicht im Winter, aber wir könnten einen Anstieg der Erkrankungsrate erleben. Eine unserer grossen Herausforderungen beim nächsten Impfstoff besteht darin, den Rückgang des Immunnutzens noch vor dem Anstieg der Morbidität zu erkennen und bei Bedarf neu zu impfen. So können wir die fünfte Welle verhindern.“ so Nachman Ash.

„Wir müssen noch eine Woche abwarten, um zu sehen, wie sich der Beginn des Schuljahres, die Ferien, die Uman-Wallfahrt und das Funjoya-Festival auswirken werden. Aber ich habe das Gefühl, dass wir uns dem Ende dieser Welle nähern, und das macht auch Sinn, denn wir sind ja geimpft worden. Es handelt sich nicht um Magie.“

Ash sagte, er hätte sich zwar gewünscht, dass die Regierung während der vierten Welle stärkere Beschränkungen für öffentliche Aktivitäten auferlegt hätte, aber die Politik der Regierung, die Änderungen auf die Zahl der schwer erkrankten COVID-Patienten und nicht auf die Zahl der neuen Fälle zu stützen, sei „legitim“.

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