Ausstellung zur jüdischen Migration über den Hamburger Hafen

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Foto Auswanderermuseum BallinStadt Hamburg
Foto Auswanderermuseum BallinStadt Hamburg
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Das Hamburger Auswanderermuseum Ballinstadt zeigt ab 17. September eine Sonderausstellung zur deutsch-jüdischen Geschichte. Anlass ist das aktuelle Festjahr „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, wie das Haus am Freitag mitteilte. Die bis zum 15. Dezember dauernde Schau widmet sich demnach der jüdischen Migration über Hamburg zwischen 1880 und 1914. 

In diesem Zeitraum hätten mehr als zwei Millionen Jüdinnen und Juden aus Ost- und Mitteleuropa über die Hafenstadt die Reise in die USA angetreten. Die Geschichte der jüdischen Auswanderung dieser Zeit sei auch mit dem jüdischen Reeder Albert Ballin (1857-1918) verbunden, der die damaligen Auswandererhallen in Hamburg gegründet hat und Namensgeber des Museums ist.

Die Ausstellung wird den Angaben zufolge mit einer Feier am 17. September um 11.00 Uhr eröffnet. Dazu werden unter anderem Eugen Balin vom Zentralrat der Juden in Deutschland und der Hamburger Landesrabbiner Shlomo Bistritzky erwartet.

Das 2007 eröffnete Auswanderermuseum Ballinstadt zeigt die Auswanderung über den Hamburger Hafen sowie Migrationsbewegungen vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Es zählt eigenen Angaben zufolge bislang mehr als eine Million Besucher.

KNA/mal/ahi/cas

"BallinStadt - Hamburger Hafen deutsch-jüdischer Geschichte", 17. September bis 15. Dezember, Auswanderermuseum Ballinstadt, Veddeler Bogen 2, 20539 Hamburg, geöffnet Mittwoch bis Sonntag 10.00 bis 16.30 Uhr, Eintritt: Erwachsene 13 Euro (erm. 11 Euro), Kinder 7 Euro.

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