UNRWAs Kindersoldaten – Die Terror-Sommercamps der Hamas und des Islamischen Dschihad 2021

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Junge Palästinenser nehmen an einer Abschlusszeremonie in einem von der Terrororganisation Hamas organisierten militärischen Sommerlager in Gaza-Stadt teil, 08. Juli 2021. Foto IMAGO / ZUMA Wire
Junge Palästinenser nehmen an einer Abschlusszeremonie in einem von der Terrororganisation Hamas organisierten militärischen Sommerlager in Gaza-Stadt teil, 08. Juli 2021. Foto IMAGO / ZUMA Wire
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Das „Center for Near East Policy Research Ltd.“ veröffentlicht regelmässig Filme, Dokumente und investigative Beiträge zum Arabisch-Israelischen Konflikt in mehreren Sprachen. Einer der neuesten Beiträge ist ein Video mit dem Titel „UNRWAs Kindersoldaten – Die Sommercamps der Hamas und des Islamischen Dschihad 2021„, welches die Rekrutierung von Kindersoldaten, die unter der Obhut des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) stehen, dokumentiert.

Das Center for Near East Policy Research Ltd. evaluierte nicht nur die Schulbücher des Hilfswerks, welche vor Antisemitismus und Antizionismus strotzen, sondern zeigte, erstmals in deutscher Sprache, die sogenannten „Sommercamps“ der Hamas und des Palästinensischen Islamischen Jihad (PIS) in Gaza. Während andere Kinder in ihren Schulferien Sommerlager mit Spass, Sport und Erholung geniessen dürfen, werden die Kleinsten in Gaza sowohl ideologisch als auch praktisch zu zukünftigen Soldaten des Jihad gegen Israel und Juden ausgebildet. In dem Video kommen UNRWA Lehrer, Ausbilder, Eltern und Kinder, sowie Jugendliche zu Wort und deren Botschaft ist so eindeutig wie auch erschreckend: Kein Frieden mit Israel, nur der Märtyrertod ist ein erstrebenswertes Ziel, sowie die Reinigung Palästinas von den Juden durch den Jihad.

Der Gründer und Leiter des Instituts, David Bedein, selbst investigativer Journalist und Sozialarbeiter, stand Audiatur-Online für ein Interview zur Verfügung.

Audiatur-Online: Laut der Kinderrechtskonvention aus dem Jahr 1989 und der UN Resolution 1612 des Sicherheitsrats (Juli 2005), die sich unter anderem mit der Rekrutierung von Kindersoldaten beschäftigt, gilt, dass diejenigen Parteien, die gegen die Konvention verstossen, mit Sanktionen zu rechnen haben. Warum wurde, nach all den Beweisen die in der Zwischenzeit vorliegen, nichts unternommen um die Organisatoren der Kinder-Terrorcamps, Hamas und der Palästinensische Islamische Dschihad (PIJ), abzustrafen?

David Bedein: Hierfür gibt es zwei Gründe. Die Strategie der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) war es schon immer, die palästinensischen Kinder als Leidtragende zu porträtieren, was wiederum bedeutet, dass alles was Palästinenser tun nicht schlecht sein kann. Die Politiker werden mit Bildern von Not leidenden und toten Kindern überschüttet, die angeblich durch die Hände Israels, jedoch eigentlich durch die Hand der Hamas und des PIJ, umgekommen sind. Somit wird Mitleid erzeugt und gleichzeitig erhöht sich die Spendenbereitschaft. Die Strategie ist im Grunde genommen antisemitisch konnotiert, da Juden zu Mördern von kleinen Kindern stigmatisiert werden.

Wie reagieren westliche Politiker auf die Beweise und wieso ist keine wahrnehmbare Veränderung zu verzeichnen?

Als wir mit vergleichbaren Videos und Inhalten die Politiker konfrontierten, war ihre Ausrede oftmals, dass ihre Fremdsprachenkenntnisse nicht gut genug wären, obwohl die Videos auf Hebräisch und Englisch verfügbar sind. Zusätzlich waren ihre Reaktionen eher defensiver Natur. Anstatt zu sagen: „Vielen Dank für die neuen Informationen“, resignierten sie vielmehr. Nun haben wir ein neues Video nur für den deutschsprachigen Raum produziert, somit haben Ausreden keinen Platz mehr. Ich würde mich freuen, wenn Sie und alle Menschen, die dieses Video sehen, ihre Politiker in Deutschland, Österreich und der Schweiz damit konfrontieren, um zu sehen, wie ihre Reaktionen dann ausfallen.

Warum fliessen trotz solcher Bilder immer noch Gelder in die Projekte der UNRWA?

Durch die Unterstützung der westlichen Staaten konnte UNRWA ihr Budget von 300 Millionen Dollar auf 1,5 Milliarden US-Dollar erhöhen. Das Geld wird nicht nur für Krankenhäuser und Schulen verwendet, sondern meines Wissens nach auch für die organisierte Kriminalität und militärische Unternehmungen.

Vor einigen paar Jahren hielt ich einen Vortrag in einer Synagoge in Washington. Der Rabbi erzählte mir, dass ihn am Vortag zwei UNRWA Mitarbeiter besucht hätten um Holocaust Überlebende treffen und Spenden zu sammeln, da sie geplant hätten, ein Lehrplan in Schulen in Bezug auf die Shoah einzuführen. Auch mit solchen „Projekten“, die dann jedoch nie umgesetzt werden, sammelt UNRWA Spendengelder.

Die Organisationen der Vereinten Nationen werden von vielen Staaten zu Rech auch als das Symbol für Menschenrechte und Frieden wahrgenommen, leider fallen aber deswegen die Kontrollen der Spendengelder für diese Institutionen, wenn sie überhaupt stattfinden, marginal aus.

Es gibt Beweise dafür, dass UNRWA, neben der Terrorfinanzierung, in weitere kriminelle Felder verstrickt ist: Frauenhandel, illegaler Handel mit Autos, Medizin und Drogen. Deutschland, die Türkei und Qatar senden Geldkoffer nach Gaza, weil UNRWA Barged verlangt. Keiner dieser Länder prüft was damit geschieht. Es existiert ein Hotel in Gaza, in dem minderjährige Mädchen arabischen Geschäftsmännern für sexuelle Handlungen zur Verfügung gestellt werden. Was denken Sie woher diese Gelder dafür stammen?

Was läuft denn im Westen schief?

Viele Organisationen, die sich offiziell der Hilfe für die Palästinenser verschrieben haben, fördern in Wahrheit den Terrorismus und nutzen die Gelder für Krieg und Hetze, anstelle von Frieden. Länder, wie Deutschland, Österreich und die Schweiz unterstützen solche Organisationen, ohne der Verwendung ihrer Spendengelder im Detail nachzugehen.

Gibt es auch positive Veränderungen?

Die einzige gute Veränderung die mir einfällt, ist, dass der ehemalige UNRWA Chef, Pierre Krähenbühl, im Jahr 2019 seinen Rücktritt einreichte, als herauskam, dass gegen ihn wegen mutmasslichem Betrug und Veruntreuung von Geldern ermittelt wurde.

Gibt es offizielle Stellungnahmen von Seiten der UNRWA zu alle diesen Vorwürfen und warum unternimmt die UN nichts, um die Missstände zu beseitigen?

UNRWA ignoriert seit Jahren unsere Berichte über die falsche Verwendung ihrer Gelder. Sie nehmen unser Beweismaterial nicht ernst und auch die Auswertungen ihres Schulmaterials, welches vor Antisemitismus und Antizionismus nur so strotzt, interessieren das UN-Hilfswerk nur marginal. Das in den Schulbüchern, palästinensischen Kindern beigebracht wird, Märtyrer zu verehren und den Dschihad, sowie das Töten von Juden zu verherrlichen und somit Krieg, anstatt Frieden in den Köpfen junger Menschen verankert wird, scheint für UNRWA nicht von Belang zu sein.

Herr Bedein, vielen Dank für das Gespräch und alles Gute!

Tina Adcock ist Religionswissenschaftlerin und Historikerin.

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