Für die EU und die deutsche Bundesregierung sind Juden in Samaria nicht erwünscht

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Die Vertreter der deutschen Bundesregierung Christian Clages und EU Sven Kühn von Burgsdorff in Samaria. Foto Twitter / EU and Palestinians
Die Vertreter der deutschen Bundesregierung Christian Clages und EU Sven Kühn von Burgsdorff in Samaria. Foto Twitter / EU and Palestinians
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Am 5. August 2021 besuchten die Hohen Vertreter der EU und der deutschen Bundesregierung die israelische Siedlung Evyatar bei Ariel und bekräftigten ihren „anhaltenden „entschiedenen Widerstand“ gegen die Ansiedlung von Juden. Die Siedlung befindet sich zu 100% in Area C von Samaria, das laut dem Oslo II Vertrag unter israelischer Hoheit steht.

Am 2.Mai 2021 schoss an der nahe gelegenen Tepuah-Kreuzung der amerikanisch-arabische Terrorist Muntasir Shalabi aus dem fahrenden Auto auf eine Gruppe junger Bibelschüler, tötete den 19-jährigen Yehuda Guetta und verletzte zwei weitere Schüler schwer.

Da sich an der Tepuah-Kreuzung zwischen dem arabischen Nablus und dem israelischen Ariel immer wieder Terroranschläge ereignen, richteten Israelis aus Samaria am Tag darauf einen Wachposten auf dem Sabih-Hügel über der Kreuzung und benannten ihn nach Evyatar Borovsky, einem fünffachen Familienvater, der 2013 von einem arabischen Terroristen an der Tepuah-Kreuzung erstochen wurde.

Der Wachposten Evyatar befindet sich zu 100% in Area C, also auf Land, das laut dem Oslo II Abkommen zwischen Jitzhak Rabin und Jassir Arafat von 1995 unter israelischer Hoheit steht. Der Vorposten wuchs seit Mai auf etwa 50 Gebäude, die illegal ohne Genehmigung gebaut wurden. Die arabischen Anwohner der nahe gelegenen Siedlung Beita erheben ebenfalls Anspruch auf das Land.

Bei gewaltsamen Protesten im Juni warfen Anwohner von Beita Steine und legten Brände, die israelische Armee erwiderte die Angriffe. Mehrere Araber starben bei den Protesten, darunter der 16-jährige Ahmad Zahi Bani Shamsa, der einen Sprengsatz  geworfen hatte. Zwei der Toten waren laut der Times of Israel „palästinenische Geheimdienstoffiziere“, einer ein vorbestrafter Häftling und eine Frau, die mit einem Messer auf ein Checkpoint zugelaufen war. Israelische Bewohner von Samaria protestierten für den Erhalt von Evyatar.

Am 4. Juli 2021 einigte sich die israelische Militärverwaltung mit den Siedlern, die Evyatar vorläufig räumten, um ein Gerichtsurteil abzuwarten, unter der Garantie, dass Evyatar nicht abgerissen wird.

Anstatt sich an diesen Kompromiss zu halten und das Gerichtsurteil abzuwarten, hat sich die deutsche Bundesregierung und die EU jetzt in die Auseinandersetzung eingemischt. Sie entsandten am 5. August ihre „Hohen Vertreter“ in „Palästina“, um die „Siedlungen“ in Area C „illegal“ zu nennen und „Siedlergewalt“ anzuprangern. Über die ausufernden illegalen arabischen Siedlungen in Area C oder den blutigen arabischen Terror verloren die „Hohen Vertreter“ Christian Clages (Bundesrepublik) und Sven Kühn von Burgsdorff (EU) kein Wort.

Sven Kühn von Burgsdorff, der sich regelmässig einseitig gegen Israel positioniert und für die Finanzierung illegaler arabischer Bauten wirbt, beklagte, die Einwohner von Beita seien „ernsthaften Vorfällen von Siedlergewalt und dem Bau eines illegalen israelischen Vorpostens auf dem Berg Sabih ausgesetzt, der 30% des Landes um Beita bedroht. … Mehrere Palästinenser haben ihr Leben verloren, darunter zwei Kinder.“

Mit „Kindern“ meinte Kühn von Burgsdorff offenbar unter anderem den 16-jährigen Ahmad Zahi Bani Shamsa, der erschossen wurde, als er einen Sprengsatz auf die israelische Armee warf. Den arabischen Terrorangriff, der der Auslöser für den Konflikt gewesen war, oder die gewaltsamen Ausschreitungen der Araber erwähnte Kühn von Burgsdorff mit keinem Wort.

Joachim Kuhs, Mitglied des Haushaltsausschusses der EU sagte dazu gegenüber Audiatur-Online:

„Anstatt das Gerichtsurteil abzuwarten, hat die EU-Delegation sich hier ganz klar auf die Seite der Araber positioniert, obwohl Area C laut Oslo-Abkommen unter israelischer Hoheit steht. Es ist nicht die Aufgabe der EU oder der deutschen Bundesregierung, sich in die Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Arabern in Judäa und Samaria einzumischen. Die EU und die Bundesregierung machen sich dadurch zu Kriegsparteien in diesem Konflikt und gefährden dadurch den Friedensprozess. Sie finanzieren Terror, Märtyrerrenten und illegale Schwarzbauten mit unseren Steuergeldern. Ich fordere ein sofortiges Ende für alle EU-Hilfen für die korrupte, ungewählte ‚Palästinensische‘ Regierung.“

2 KOMMENTARE

  1. Bei den beiden Gestalten (Clages/Burgsdorff) kann einem nur übel werden. Man muss sich damit trösten, dass diese der deutschen Nachkriegsgeneration angehören und ihr „Engagement“ damit zumindest eingegrenzt ist.

  2. Shalom,Wie leider immer noch zu sehen ist,steht DE immer noch nicht zu Israel.Ob UN,EU,DE oder sonst.Muss sich nicht wundern mit 5,2Millionen Mosleme im eigenen Land. Feiglinge!!! DE hat immer noch eine grosse Krankheit die schlimmer ist als Corona.Antisemitismus!!! Es gibt sogar in DE eine eigene Sportart: Juden jagen!!! AM ISRAEL CHAI (auch ohne DE)

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