#StolenMemory: Ausstellung über persönliche Gegenstände von KZ-Häftlingen

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Der letzte Besitz von KZ-Häftlingen steht im Mittelpunkt einer Wanderausstellung, die in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme gezeigt wird. Die Schau unter dem Titel #StolenMemory startet am 29. Juli, wie die Stiftung Hamburger Gedenkstätten am Donnerstag ankündigte. Es gehe auch um die Frage, wie es heute noch gelinge, diese sogenannten Effekten an Familien der Opfer zurückzugeben.

Präsentiert werden den Angaben zufolge Bilder von persönlichen Gegenständen, die den Häftlingen bei ihrer Ankunft im KZ Neuengamme sowie in anderen Lagern von der SS abgenommen wurden – wie Eheringe, Uhren, Füller oder Brieftaschen mit Fotos. Zu sehen sei die Ausstellung bis zum 11. August in einem aufklappbaren Übersee-Container auf dem historischen Appellplatz in Neuengamme.

Die Schau ist Teil einer Kampagne des internationalen Zentrums zum Thema NS-Verfolgung – der Arolsen Archives – zur Rückgabe dieser persönlichen Gegenstände an die Angehörigen. Mehr als 500 Familien seien seit dem Start der Kampagne 2016 bereits gefunden worden, hiess es. Noch immer bewahre das Archiv gestohlene Hinterlassenschaften von knapp 2.500 Personen aus ganz Europa auf.

KNA/mal/ahi/lwi

Ausstellung #StolenMemory, 29. Juli bis 11. August, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Jean-Dolidier-Weg 75, 21039 Hamburg, geöffnet Montag bis Freitag 9.30 bis 16.00 Uhr, Samstag und Sonntag 12.00 bis 17.00 Uhr, Eintritt frei.

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