Wird Israels neue Regierung abheben?

Lesezeit: 4 Minuten

Ein Sammelsurium von acht Politikern, die Beleidigungen und Verunglimpfungen austauschen – während ihre Parteien eine Politik verfolgen, die in kritischen Fragen völlig unvereinbar sind, ist keine Grundlage für eine stabile Regierung. Insbesondere in Israel, wo die Feinde nach der Ankündigung einer zusammengeschusterten israelischen Regierung, die sich aus vollkommen unterschiedlichen Kräften zusammensetzt, immer mutiger werden.

von David Singer

Ein Vertrauensvotum, das zunächst von 61 Mitgliedern der Knesset benötigt wird, bevor diese dysfunktionale Regierung überhaupt zu arbeiten beginnt, ist sicherlich noch keine ausgemachte Sache.

Entweder eine islamisch-arabische Partei – Ra’am (4 Sitze) – oder eine linksextreme Partei – Meretz (6 Sitze), der zwei israelische Araber angehören – haben die Möglichkeit, die Israelis zu einer fünften Wahl innerhalb von 3 Jahren zu zwingen.

Diese Regierung könnte bei der Entscheidungsfindung zu solchen Themen implodieren:

  • Anklage gegen Israel vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH).
  • Genehmigung zukünftiger Bauten in Judäa und Samaria (auch bekannt als „Westbank“).
  • Die Ausweitung der israelischen Souveränität auf Judäa und Samaria.
  • Die Verhinderung des Wiederaufflammens gewalttätiger Proteste der arabischen Bevölkerung Israels, bei denen während des Israel-Gaza-Konflikts im letzten Monat Synagogen verbrannt und Juden und ihr Eigentum angegriffen wurden.

Auch zerrüttete Beziehungen und massive politische Differenzen sind an der Tagesordnung:

  • Die Vorsitzende von Meretz – Nitzan Horowitz – hat die Position eingenommen, dass der IStGH gute Gründe hat, gegen Israel wegen vermuteter Kriegsverbrechen zu ermitteln.
  • Gideon Sa’ar – Führer der Partei „Neue Hoffnung“ – sagte, dass er Meretz in keine von ihm geführte Koalition aufnehmen würde, weil sie diesen Standpunkt vertritt. „Horowitz kann mit solchen Positionen nicht in die Regierung eintreten“, sagte Sa’ar, der nur in seinem persönlichen Hass auf Netanyahu konsequent scheint.
  • Yamina Abgeordnete Ayelet Shaked, ebenso konsequent – wiederholte Sa’ar’s Empfindungen: „Jeder, der so redet, wird nicht mit uns in einer Koalition sein.“

Sa’ar und Shaked – und wie es scheint, auch die 10 anderen Mitglieder der Parteien Neue Hoffnung und Yamina – sind bereit, mit Horowitz in einer Koalition zusammenzuarbeiten, während die Untersuchung des Internationalen Strafgerichtshofs weitergeht und die israelische Regierung ihre Antworten formulieren muss.

Und Bennett?

Der designierte Premierminister Bennett nannte Ra’am-Führer Mansour Abbas vor den Wahlen wiederholt einen „Terror-Unterstützer“ – meint aber nun: „Mansour Abbas ist kein Terrorunterstützer. Ich habe einen ehrlichen Mann und einen mutigen Führer kennengelernt, der die Hand ausstreckt und versucht, den israelischen Bürgern zu helfen.“

In der Tat eine erstaunliche Offenbarung für einen arabischen Führer, dessen Partei mit der Muslimbruderschaft verbunden ist und dessen 4 Sitze diese Regierung jederzeit zu Fall bringen könnten.

Während des Wahlkampfes unterzeichnete Bennett im Fernsehen ein Versprechen (Bild unten), in dem er sich dazu verpflichtete:

„Ich werde nicht zulassen, dass Yair Lapid Premierminister wird, auch nicht in einem Rotations(abkommen).“ und „Ich werde keine Regierung bilden, die auf die Unterstützung von Mansour Abbas von der Islamistischen Bewegung angewiesen ist.“

Bennetts Versprechen. Screenshot Channel 20.

Bennetts Glaubwürdigkeit ist damit völlig ruiniert.

Bennett hat lange die folgenden Ansichten vertreten:

„Das zentrale Problem ist das Versagen der israelischen Führung, einfach zu sagen, dass das Land Israel dem Volk Israel gehört. Wir müssen das zu uns selbst sagen, und zwar auf Kanal 2 und auf CNN, dass Israel den Juden gehört“.

„Wir müssen uns selbst und der ganzen Welt sagen, dass dieses Land seit 3.000 Jahren zu uns gehört. Der sicherste Weg zur Niederlage ist, dass Israel seinen Sinn für Gerechtigkeit vergisst. Das ist historisch und rechtlich wahr. Es hat hier nie einen palästinensischen Staat gegeben.“

Kann Bennett noch ein Wort über diese historischen und modernen Rechtsansprüche sagen, ohne dass die Vorsitzenden von Meretz und Ra’am drohen, ihre Koffer zu packen und die Regierung zu stürzen?

Bennett hat seit 2012 in seiner detaillierten „Israelischen Stabilitätsinitiative“ argumentiert, dass Israel seine Souveränität in das Gebiet C von Judäa und Samaria ausdehnen muss und dass der Gazastreifen von Judäa und Samaria getrennt werden sollte. Das Vorantreiben von Bennetts Plan könnte den Untergang der Regierung bedeuten.

Die Israelis verdienen eine Regierung, die in ihrer Politik geeint ist und die Entschlossenheit besitzt, ihre Erzfeinde zu bekämpfen. Diese von Groll zerfressene Regierung – infiziert von tiefen politischen Differenzen und gegründet auf dem Hass auf Israels gutem, wenn auch nicht perfekten, derzeitigen Premierminister – ist keine Lösung.

David Singer ist ein australischer Rechtsanwalt. Er gründete 1979 das Komitee „Jordanien ist Palästina“. Auf Englisch zuerst erschienen bei Arutz Sheva. Übersetzung Audiatur-Online.

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7 KOMMENTARE

  1. Herr Hanspeter Büchi, ich habe Ihnen einen Daumen nach oben gegeben. Warum? Sie haben in vielem Recht. Ihre in München lebenden Freunde werden mir recht geben „Der Islam gehört nicht nach Deutschland.“ Die UN macht viele Entscheidungen vom Ölhunger abhängig. Meine Furcht ist, dass nicht 80% der länderbezogenen Resolutionen der UNO allein gegen Israel gerichtet sind, es sind 100% man muss nur genau hinschauen. Nicht alles was einem momentan gut tut ist auch gut. Ja, ich lese den Koran und weiss, er wir so und so ausgelegt. Schauen Sie bitte https://www.youtube.com/watch?v=IM1qQcbkmHI lesen Sie bitte auch dort meinen Kommentar, es ist mein Kanal. Ich lese viel zu viel, meine Regalbretter sind mit Gift bedeckt. Da sind Bücher, die würden Ihr positives Geschichtsbewusstsein eintrüben. Aber trotz allem möchte ich, dass alle Völker zum Berg ziehen und Schwerter zu Pflugscharen werden.
    Ich möchte Ihnen noch einen Link mit einem Kommentar von mir geben: https://www.youtube.com/watch?v=eJSnp0z16MY in Sachen Anne Frank. Sie werden dann die Nachkriegs BRD mit anderen Augen sehen. Warum schlagen Sie mich? Bürgermeister einer Hauptstadt der Bewegung zu werden, die keine Stolpersteine zulässt, warum wollen Sie mich so hart bestrafen? Ich wünsche Ihnen und mir Frieden. Ein Gespräch von Auge zu Auge wäre schön. Ich stamme aus einer Familie, die England verließ, weil der König seine Frauen kürzer machte.
    Die Religion dieses kranken Menschen ist in England immer noch Staatsreligion.

  2. Persönlich bin ich Pro Israel und für Bennett und freue mich überdies,
    Israel mit vielen fähigen Führungskräften ausgestattet zu sehen
    — aber ich bin KEIN Demokrat.

    Und wo – wenn nicht am Beispiel Israels –
    wird sonnenklar, dass Demokratie eine Fehlentwicklung ist!

    Demokratie ist in der Tat einfach zu begreifen,
    aber sie wird IMMER nur ein drittklassiges Ergebnis für eine Gesellschaft generieren.

    Die Fragen,
    die dieser machtpolitisch schwachen Regierung für einen Erfolg im Wege stehen,
    machen sich am Verhalten der Arabischen Union fest:
    will Mansour Abbas den wirtschaftlichen Fortschritt für die Pali-Araber
    mehr als er die Direktive seiner Partei – die Vernichtung Israels – umzusetzen bereit ist?
    In Kurzform: ist Abbas mehr Israeli oder mehr Pali-Araber?!
    Werden die orthodoxen Kräfte in Israel den Versuch Bennetts respektieren oder nicht?

    Mir stellt sich die Frage,
    warum Bennett überhaupt einen Hochseilakt mit der Arabischen Union
    dem Bodenturnen mit Netanjahu vorgezogen hatte.

    Mein Vorschlag für ein neues Wahlrecht würde lauten,
    der Partei mit den meisten Stimmen die Parlamentssitze (anteilig) auf Kosten der anderen Parteien
    bis zur Hälfte aller Parlamentssitze PLUS EINEN SITZ aufzufüllen.

    • Lieber Mark Nu, Ich bin mir sicher so ähnlich hatten wir das schon mit dem auffüllen im Deutschen Reichstag. Hat sich nicht gut bewährt. Dadurch wurden nur die Gräber der Völker aufgefühlt. Der Feiste Reichsjägermeister schaute mit dem Fernglas im Reichstag nach Opfern in die Runde. Die Kinder Abrahams sind zu klug die machen den Michels das nicht nach.

  3. „Die Zwei-Staaten-Lösung ist keine Lösung.“
    „Linien in der Wüste, Europa hat Gott gespielt, das Rad zurück drehen ist unser Pflicht!“
    So stand es auch in Radio Vatikan. Aber es wurde nicht diskutiert! Warum?
    Starten Sie bitte eine Diskussion, wie kann der nahe Osten und somit auch die Welt befriedet werden, und so könnten nebenbei auch andere Probleme bereinigt werden. Stellen Sie sich bitte nicht abseits, geben Sie Ihren Freunden und Feinden die demokratische Möglichkeit sich für die Zukunft der Menschen einzubringen.
    XX.
    Es gibt bei Dingen und Abläufen in der Natur nichts, was dauerhaft funktioniert, wenn diese nur einer Sache dienlich sind. Dies ist ein Grundgesetz der verschränkten Schöpfung.
    XX.
    Versuchen wir bitte jetzt einen Start mit Vernunft und ohne Diplomatie.
    Palästina:
    Die UN nimmt die Resolution die zur Gründung des Staates Israel führte mit dem Einverständnis der Israelischen Regierung und der Palästinenser Vertretung zurück. Zur gleichen Zeit wird eine Resolution verabschiedet die Palästina komplett zu einem neutralen Land macht, eingeschlossen auch der Gazastreifen und die Golanhöhen. Ein kluger Israeli sagte: „Wir müssen jeden Krieg gewinnen, unsere Feinde nur einen.“ Dazu sagte Murphy: „Wenn etwas schief gehen kann, dann wird es auch schief gehen.“ Aus diesem Grunde werden die vorausschauenden und jetzt nicht minder klugen Führer des Staates Israel der Änderung zustimmen. Der Sitz der UN wird nach Jerusalem verlegt, die USA haben kein Hausrecht mehr bei der UN. Sämtliche Vetorechte bei der UN erlöschen.
    XX.
    Diesem Vorgang muss weltweit eine UN überwachte Volksabstimmungen vorangehen, mit Israeli und Juden aus der Diaspora. Ebenso sollten auch die Palästinenser im Inland und Ausland darüber abstimmen. Durch diese Veränderung wird die in diesem Raum lebende Jugend endlich aus der Opferrolle entlassen. Es wirkt auf alle Menschen die Angst haben wieder hilflos einem System ausgesetzt zu sein, wo auch immer auf dieser Welt. Zugleich ist der Immobilien Markt von Israel-Palästina durchsichtig und gerecht zu harmonisieren. Ein Haus zu haben, eine Heimstätte zu besitzen bedeutet Zuhause zu sein. Man möge nur an den Hebräer Abraham denken als er seiner Frau eine Grabstätte kaufte, um diese zur Ewigen Ruhe betten zu können. Abraham bestand darauf bezahlen zu dürfen!
    XX.
    Bei dieser UN Umstrukturierung könnten auch noch andere große Probleme der UN bereinigt werden. Die UN Mitglieder-Staaten verpflichten sich zu nur einem Beistandspakt nach Alfred Bernhard Nobel. Das heißt keine Kriegs- und Beistandsverträge untereinander, nur noch einen Vertrag mit der UN. Dieser ist zugleich die Mitgliedschaft des Landes bei der UN. Nobel meinte: „Greift irgendein Aggressor ein Land an, so stürzen sich alle Nationen auf den Aggressor und stoppen den Angriff.“ Das Ergebnis ist, es gibt keine Massenmorde unter den Augen der Weltöffentlichkeit.
    XX.
    Alle religiösen Gruppen, auch die Freidenker, dürfen sich gegenseitig nicht mehr beleidigen. Dazu ist ein provokantes, öffentliches zur Schau stellen der persönlichen Glaubensmeinung und Bräuche zu unterlassen. Im nicht öffentlichen Raum einer Religionsgemeinschaft kann auch gesagt werden: „Die Erde ist flach und alles drum herum wurde in drei Sekunden von Gott geschaffen.“ Somit gibt es keinen Grund andere zu beleidigen. Ein Schiedsgericht, das die Missachtung der ethischen Gefühle aller Religionen schlichten soll, könnte ebenfalls in Jerusalem seinen Sitz finden unter dem Dach der UN. Das Schiedsgericht müsste sich aus Delegierten aller religiösen Gruppen, auch der Freidenker zusammensetzen. Religiöser Glaube darf nicht dazu missbraucht werden andere Menschen zu unterdrücken oder zu belehren.
    XX.
    Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln, sagte Max Planck.
    XX.
    Die verschiedenen Geschlechter und alle menschlichen Rassen haben gleiche Rechte. Theodor Herzl und alle Religionsgründer hätten an solch einem neutralen friedlichen Land ihre Freude. Den religiösen Stätten (z.B. Kirchen, Moscheen, Synagogen und Tempel) aller Religionen, auch der Freidenker, müssen die Länder die Mitglieder bei der UN sind, absolute Immunität auf ihrem Hoheitsgebiet garantieren, zum Schutz der Gläubigen. Es darf aber aus diesen Stätten keinerlei geistiger und körperlicher Angriff auf das Schutz gebende Land erfolgen (keine Hassprediger).
    XX.
    Der Internationale Gerichtshof würde auch in Jerusalem seinen Sitz nehmen und dort tagen. Mit dem Ausweis eines jeden Landes, aber auch ohne solche Papiere, wäre der Zugang zu diesem neutralen Land Palästina möglich. Um die Sicherheit zu gewähren müssten sich die dort hin Flüchtenden einer freiwilligen, geschlossenen Internierung als Zwischenstation unterziehen.
    XX.
    Die vielen Millionen unterdrückten und ermordeten Menschen der Nazibarbarei hätten das liebend gerne angenommen. Viele Länder verweigerten diesen Armen damals die Einreise. Das kann durch dieses neutrale Weltkernland Palästina auf der Erde dann nicht mehr geschehen. Es ist verständlich, dass Menschen Angst haben heimatlos zu sein. Man muss bedenken, dass nur „Ein Stempel hat gefehlt“ über Tod und Leben die Entscheidung brachte und heute noch bringt. Die UN wäre eine starke sichere Heimat und das nicht nur in Palästina.
    XX.
    In jedem Mitgliedsland müsste die UN eine Vertretung errichten. Das würde es ermöglichen, dass nicht jedes Land in jedem Land eine Botschaft unterhält. Somit wären auch kleinere Länder überall gut und gerecht vertreten. Das wäre eine zusätzliche Sicherheit für Minderheiten auf der ganzen Welt.
    XX.
    Da die UN in Jerusalem – Palästina dann ihren Sitz hat, entsteht dort eine Friedens-Infrastruktur die allen dort wohnenden Arbeit, Brot und Sicherheit gibt.
    XX.
    Die Atomwaffen aller Nationen können jetzt unter die Kontrolle der UN gestellt werden. Jetzt könnte auch echt und ehrlich atomar abgerüstet werden. Der riesige, finanzielle Erhaltungsaufwand dieser teuren, gefährlichen Waffen würde wegfallen (Verfalldatum). Die Atomwaffenstaaten hätten viel Geld frei sich der sicheren Entsorgung des Atommülls anzunehmen.
    XX.
    Der Aufbau und die Ausbildung freiwilliger, nationaler Militärtruppen sind weiter möglich. Eine Weiterbildung zu Blauhelm Soldaten würde dann in Palästina erfolgen. Militärstützpunkte aller Nationen in fremden Ländern würde die UN übernehmen und zu Hilfsstützpunkten gegen Aggressoren und noch viel wichtiger, zu Katastrophen- und Epidemiezentren ausbauen, was derzeit nicht vorhanden ist.
    XX.
    Die Wehrpflicht in allen Ländern könnte aufgegeben werden. Freiwilliger Dienst bei den Blauhelmtruppen ist auch möglich. Dies müsste weltweit für alle militärischen Führungsspitzen, die sich um den Frieden sorgen, ein gangbarer Weg sein. Jetzt könnten Schwerter zu Pflugscharen (Jeseias) umgeschmiedet werden. Wie beim Umbau der Waffenindustrie würden auch hier Experten benötigt um jene Katastrophen (z.B. Meteoreinschlag) und Epidemiezentren (z.B. Ebola) Länder übergreifend für die UN logistisch zu organisieren.
    XX.
    Die Länder könnten ihre Rüstungsausgaben auf ein Minimum senken und Ressourcen sparen. Die weltweit freiwerdenden Finanzmittel können sinnvoll für Bildung von Jung und Alt eingesetzt werden. Die hoch qualifizierten Rüstungsbetriebe können mit ihrem Fachwissen und der technischen Ausstattung genutzt werden. Ein Einbruch an der Börse würde dadurch mit Sicherheit nicht entstehen. Jetzt könnte eine nachhaltige und ökologische Energiewirtschaft Kontinente übergreifend begonnen werden. Dies würde den zunehmenden Umweltproblemen zu Hilfe kommen, wie der Klimakatastrophe und der Vermüllung der Meere.
    XX.
    Die UN hätte aber noch eine neue wichtige Aufgabe zu erfüllen, die Kontrolle des derzeit hemmungslosen Finanzflusses. Dieser kann einem Land die Steuereinnahmen so verkürzen, dass es sich wie ein Angriff auf das Wohlergehen seiner Bevölkerung auswirkt. Sollten verschiedene Länder nicht mitmachen bei dieser Befriedung und Neuregelung der Welt, so sollten sie nicht bedrängt werden. Nach kurzer Zeit schließen sie sich doch der Weltgemeinschaft aus Vernunft oder durch inneren Druck der Bevölkerung an.
    XX.
    Lassen Sie uns das mit der Bevölkerung weltweit diskutieren, damit die Welt besser, sicherer, gerechter und friedlicher wird. Helfen Sie mit durch Ihre persönlichen, konstruktiven Vorschläge dieser Idee „UN“ ein festes Fundament zu geben. Es fehlen sicher diesem Entwurf wichtige Elemente, aber durch Ihr persönliches Mitwirken und dem Ihrer Freunde und Feinde können die Fehler, die am Anfang alles hat, ausgeglichen werden.
    XX.
    Danke und verzeihen Sie, wenn Fehler Ihnen persönlich ein ungutes Gefühl geben. Bitte verbessern Sie doch diesen Entwurf. Gerade Ihr Einwand mit Empathie ist wichtig.
    XX.
    Das atomare Wettrüsten ist mit Sicherheit das Ende der Menschheit, jedoch nicht der Schöpfung.
    XX.
    Der erste Tag der Schöpfung hat erst begonnen. Dann wären die Homos nicht mehr dabei, oder die Prophezeiung der Anne Frank käme zum Tragen, dass die Menschheit eine Metamorphose durchleben muss, sie kannte den NS-Wahnsinn und wusste noch nichts von atomarem Horror.
    XX.
    Sollte Gott auf dieser Erde auf diese Weise in Vergessenheit kommen, so ist es unser aller Schuld.
    XX.
    „Ich glaube nicht, dass der Krieg nur von den Großen gemacht wird. Nein, der kleine Mann ist ebenso dafür. Sonst hätten sich die Völker schon längst dagegen erhoben! Im Menschen ist ein Drang zur Vernichtung, zum Totschlagen, und Morden, und solange die Menschheit keine Metamorphose durchläuft, wird alles, was gebaut und gewachsen ist, wieder abgeschnitten und vernichtet.”
    XX.
    Diese letzten fünf Zeilen schrieb die in Frankfurt geborene und im ‪KZ‬ Bergen-Belsen ermordete
    Anne Frank im Alter von 15 Jahren. Wir alle müssen daraus lernen. Widersprechen wir dem klugen Mädchen, sie wäre glücklich und würde sich freuen sich geirrt zu haben.
    XX.
    Ein Fantast und Münchner Bomben-Kellerkind bittet Sie die Idee weiterzugeben, Danke!
    Antonius Theiler, geb. 1941

    • Träume sind bekanntlich Schäume, Herr Theiler. Nun, jene Bomben auf München haben offenbar Ihren Realitätssinn durcheinandergebracht. Was Ihnen aber sicher ist, ist der rote Teppich in allen arabischen Staaten inkl. Ehrenbürgerrecht. Den jüdischen Staat auszulöschen ist letztlich das Ziel des Islam, weil Israel auf Dar al-Islam liegt (Haus des Islam). Oder lesen Sie doch einmal die Charta der PLO.

      Europa hat nicht Gott gespielt, Gott hat Europa, d.h. Grossbritannien, als Instrument zur Wiedererrichtung der jüdischen Heimstätte im Heiligen Land eingesetzt. Wie General Smuts sagte «Das Versprechen an Abraham wurde Teil des internationalen Rechts». Dieser Gott hat – siehe Bibel – sowohl die Zerstreuung der Juden über die ganze Welt, aber auch deren Rückführung in das ihnen auf ewig zugesagte Land vorausgesagt und veranlasst. Und trotz aller Opposition, Kriege, Wirrnisse entstand nach der Aufbauphase während der Mandatszeit 1922-1948 am 14. Mai 1948 der Staat Israel! Den Plan Gottes kann niemand vereiteln. Jene UNO Resolution 181 – auf die Sie sich beziehen – ist übrigens nicht die Rechtsbasis des Staates Israels. Sie war nur ein Vorschlag, weil von der UNGA, vor allem scheiterte sie am Nein der Araber, die mit Krieg antworteten. Prof. Sir Elihu Lauterpacht, Präsident des ICJ, hält fest, dass Entstehung Israels rechtlich nicht von dieser Resolution abhing, was z.B. auch Prof. Julius Stone bestätigt. Damit blieben die bisherigen rechtlichen Grundlagen Israels, die Balfour-Erklärung von 1917 und das Völkerbundmandat von 1922 gültig. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Diese Rechte sind geschützt durch Art. 80 der UNO-Charta.

      Verwunderlich, dass Sie in der UNO das Instrument des Heils sehen. Dabei sind jeweils rund 80% der länderbezogenen Resolutionen der UNO allein gegen Israel gerichtet, beim UNO-Menschenrechtsrat sind es über 50% und die jährlichen 10 Resolutionen der Unesco sind einzig gegen Israel gerichtet, und so weiter…. Ob das etwas mit der 2000 jährigen Seuche «Antisemitismus» zu tun hat? Ich denke ja.

      Gutmenschen haben den Zweiten Weltkrieg nicht verhindern können, ja sie haben ihn erst recht ermöglicht. Und wüssten Sie etwas mehr über den Islam, dann wäre Ihnen klar, dass sich der Islam als die höchste Religion sieht. Nur bedeutet der Islam nicht Frieden, sondern Unterwerfung (Swislam/Mark A. Gabriel). Gemäss Sure 61 muss der Islam die anderen Religionen besiegen… Ihre Seifenblase voller schöngeistiger Illusionen würde umgehend an der Realität zerplatzen und Millionen Menschenleben kosten. Studieren Sie ganz einfach die Geschichte der Menschheit – eine blutige Geschichte voller Illusionen und Opfer – und bedenken, dass der Mensch nicht einmal in der Lage ist, konsequent Gottes 10 Gebote einzuhalten. Damit ist eigentlich alles gesagt. Sie sprechen von München. Dort lebende Bekannte von mir werden nächstens wegen der mehr und mehr dominanten Einwanderer in ein anderes Land umziehen, weil Anarchie und Gesetzlosigkeit langsam überhand nehmen. So schlage ich Ihnen vor, Sie lassen sich zum Bürgermeister Münchens wählen und bringen Ruhe, Sicherheit und Frieden in die Stadt. Das wäre doch erst mal – im Vergleich zur ganzen Welt – ein kleines Uebungsobjekt. Viel Vergnügen.

      • Herr Hanspeter Büchi, ich habe Ihnen einen Daumen nach oben gegeben.
        Bitte lesen Sie meinen Kommentar.
        Falsch eingetragen!

      • An Herr Hanspeter Büchi.
        XXX Der Prophet Jesaja und die neue UN. XXX
        23 Deine Obersten sind Widerspenstige und Diebesgesellen, jeder von ihnen liebt Bestechungen und jagt Geschenken nach. Der Waise verschaffen sie nicht Recht, und der Rechtsstreit der Witwe kommt nicht vor sie.
        24 Darum spricht der Herr, der HERR der Heerscharen, der Mächtige Israels: Wehe! Ich werde mich weiden an meinen Gegnern und Rache nehmen an meinen Feinden.
        25 Und ich werde meine Hand gegen dich wenden und werde deine Schlacken ausschmelzen wie mit Pottasche und all deine Schlacke beseitigen.
        26 Ich will deine Richter wiederherstellen wie in der ersten Zeit und deine Ratgeber wie im Anfang. Danach wird man dich nennen: Stadt der Gerechtigkeit, treue Stadt.
        27 Zion wird erlöst werden durch Recht und die, die in ihm umkehren.
        29 Denn sie werden beschämt werden wegen der Terebinthen, die ihr begehrt, und ihr werdet schamrot werden wegen der Gärten, die ihr erwählt habt.
        XXX Das zukünftige Friedensreich XXX
        1 Das Wort, das Jesaja, der Sohn des Amoz, über Juda und Jerusalem geschaut hat:
        2 Und es wird geschehen am Ende der Tage, da wird der Berg des Hauses des HERRN feststehen als Haupt der Berge und erhaben sein über die Hügel; und alle Nationen werden zu ihm strömen.
        3 Und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, laßt uns hinaufziehen zum Berg des HERRN, zum Haus des Gottes Jakobs, daß er uns aufgrund seiner Wege belehre und wir auf seinen Pfaden gehen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und das Wort des HERRN von Jerusalem.
        4 Und er wird richten zwischen den Nationen und für viele Völker Recht sprechen. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Speere zu Winzermessern. Nicht mehr wird Nation gegen Nation das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr lernen.
        5 Haus Jakob, kommt, laßt uns im Licht des HERRN leben!

        Ich bin mir sicher alle Nationen der Welt finden den Weg zum Berg.
        Herr Hanspeter Büchi, legen Sie bitte über meinen unvollkommenen Kommentar „Die Zwei-Staaten-Lösung ist keine Lösung.“ Diese Schrift es liest sich dann manches anders, danke.

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